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Google Docs ist das bessere Etherpad – Schreibkonferenz die Vierte

19 comments 12. April 2010

Google hatte vor kurzer zeit Etherpad gekauft. Dass einige Funktionen davon ihren Weg in Google Docs finden werden, war eine berechtigte Hoffnung. Denn gestern hat das Online-Office-Paket nun einige elementare Neuerungen erhalten. Diese sind besonders für den Schulsektor nicht uninteressant, da sie die Nutzbarkeit nun endgültig ermöglichen.

Die wichtigsten Neuerungen zeigt dieses Video aus der offiziellen Ankündigung:

Für den Einsatz in schulischen Lehr-/Lernsituationen sind vor allem drei Neuerungen von Bedeutung, von denen aber nur zwei direkt im Video angesprochen werden:

  • Kommentarfunktion: Die kommentare gab es in Google Docs bereits länger. Problematisch für Ihre Nutzung in z.B. Schreibkonferenzsettings war aber ihre Einbettung unmittelbar in den Text. Dies hat diesen schnell unübersichtlich werden lassen und auch das Entfernen der Kommentare war nicht sehr intuitiv. In der neuen Version werden diese nun an den rechten Rand gesetzt, dennoch unmittelbar mit einer Texstelle verknüpft. Dies ist in meinen Augen eine deutliche Verbesserung.
  • Simultane Kollaboration: Das ist wohl die wesentliche Übernahme aus Etherpad, welche es erlaubt, mit bis zu 50 Teilnehmer zeitgleich an einem Dokument zu arbeiten und dabei live die Änderungen der Kollaborateure mitverfolgen zu können. Wer dies aus Etherpad kennt, wird beeindruckt sein. meine Schüler haben stets gestaunt, wenn wir auf diese Art und Weise in Tabellen gearbeitet haben und wie von Geisterhand die Einträge der Anderen auftauchten. Dass dies nun nicht nur in Tabellen möglich ist, sondern mit einer großen Nutzerzahl auch in Textdokumenten, wird nicht nur – aber besonders – die Deutschkollegen freuen.

Die für mich entscheidende Neuerung, die im Video gar nicht explizit angesprochen wird, ist aber eine Dritte, welche für den schulischen Einsatz den Durchbruch oder zumindest eine sehr deutliche Vereinfachung bedeutet:

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Schreibkonferenz 2.0 – die Dritte

No comments 02. March 2010

Der Titel deutet wohl bereits an, dass mich das Thema nicht los lässt. Was wohl auch nicht unwesentlich mit meiner Profession als Deutschlehrer zu tun hat. Aber wieso nun der erneute Ansatz, die erneute Toolsuche?

Ich hatte in den beiden vorherigen Beiträgen bereits Werkzeuge vorgestellt, wobei mein Favorit in Moodle ohne weitere LogIn-Schülerdaten funktioniert. Da wir an meiner Schule aber zunehmend Fronter vorantreiben (das ist ein anderes, weites Feld), brauche ich also eine neue Lösung, die mir folgendes erlaubt:

  1. Ein Schüler erstellt einen Text
  2. Alle oder ausgewählte Mitschüler können den Text lesen (entweder begleitend im Entstehungsprozess oder erst nach Fertigstellung.
  3. Alle oder ausgewählte Mitschüler können Korrekturen einfügen (je nach Autorenfreigabe direkt in den Text oder als Kommentar möglichst an der betreffenden Stelle und nicht als Standardkommentar unten drunter).
  4. Der Autor hat die Möglichkeit, seinen Text anhand der Kommentare zu überarbeiten.

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Schreibkonferenz 2.0 – die Zweite

8 comments 12. October 2009

Wer mit virtuellen Lernplattformen arbeitet, kennt das Problem, dass diese von zeit zu Zeit upgedated, erweitert oder neu strukturiert werden sollten/müssen. Im schulischen Umfeld ist dies recht einfach handhabbar, da in regelmäßigen Abständen Schulferien sind und die Zugriffszahlen in diesem Zeitraum deutlich zurückgehen und dem Administrator erlauben, die Plattform für einen gewissen Zeitraum in den Wartungsmodus zu setzen.

In mein Moodle erhielt am Wochenende ein Tool Einzug, mit dem ich schon länger liebäugel und welches ich mit mir selber über verschiedene Testzugänge auf seine Tauglichkeit getestet habe. Ich denke, es ist eine Erwähnung hier wert, da es auch indirekt aus einem vorherigen Post zu Schreibkonferenzen hervorgeht. Die dort präsentierten Gedanken und Tools haben mehr auf ein Problem hingewiesen als dass unterrichtstaugliche Lösungen präsentiert wurden. Und dies hat mir keine Ruhe gelassen:

  1. Ein Schüler erstellt einen Text
  2. Alle oder ausgewählte Mitschüler können den Text lesen (entweder begleitend im Entstehungsprozess oder erst nach Fertigstellung.
  3. Alle oder ausgewählte Mitschüler können Korrekturen einfügen (je nach Autorenfreigabe direkt in den Text oder als Kommentar möglichst an der betreffenden Stelle und nicht als Standardkommentar unten drunter).
  4. Der Autor hat die Möglichkeit, seinen Text anhand der Kommentare zu überarbeiten.

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