Wie Handy, Laptops und persönliche Netzwerke das Lernen verändern

Kommentieren 10. November 2008

Ein in letzter Zeit recht seltenes Phänomen: Beim täglichen Durchsuchen meines rss-Readers, der montags immer eine gute Fülle erreicht, bin ich 5 mal auf die selbe Ankündigung gestoßen. Auch auf die gefahr hin, es für diverse Leser zu potenzieren, sei aber auch hier auf die wirklich sehr interessante Ankündigung der PHZ hingewiesen, die ja bisher schon öfters durch sehr gute Beiträge und Veranstaltungen aufgefallen ist:

13.03.2009 in Goldau: Ein Computer für jedes Schulkind? Persönliche Software für selbstgesteuertes Lernen? Was zunächst utopisch klingt, ist zumindest technisch und finanziell bald kein Problem mehr und privat oft schon Realität: Immer mehr Kinder und Jugendliche besitzen eigene Mobiltelefone und Computer und tummeln sich regelmässig auf dem Internet in sozialen Netzwerken. Die private Infrastruktur ist zunehmend mobil und könnte auch in der Schule genutzt werden. Teilweise stellen Schulen Lernenden auch persönliche Geräte und Software zur Verfügung. Wie lassen sich diese Möglichkeiten didaktisch sinnvoll nutzen? Welche neuen Herausforderungen kommen auf die Schule zu?

Die Fachtagung “Personal Learning Environments in der Schule” präsentiert innovative Konzepte und erprobte Lösungen. Die Tagung erweitert den Begriff des Personal Learning Environments um alle medialen Werkzeuge, mit denen Lernende ihren Lernprozess verstärkt selbst gestalten können. Persönliche Hardware und Software unterstützen Lernende darin, eigene Lernziele zu setzen, ihren Lernprozess zu organisieren und zu steuern, Materialien und Ergebnisse zu sammeln und zu verknüpfen und sich mit anderen auszutauschen. E-Portfolios, elektronische Lerntagebücher und persönliche Geräte begleiten damit das eigene Wissensmanagement im Lernprozess. Personal Learning Environments verbinden informelle und formelle Lernkontexte und fördern das institutionenübergreifende und lebenslange Lernen. Sie erfordern individuelle Lernstrategien und, für schulische Zwecke, besondere didaktische Begleitung. Die Tagung bietet Keynotes, Präsentationen, Workshops und Zeit für gegenseitigen Austausch zu diesem aktuellen Thema.

Ab Dezember soll es mehr Informationen geben. Und der Auslöser dieser euphorisch verbreiteten Ankündigung sei der Ordnung halber auch genannt: Beat Doebli.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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