Archive: Posts Tagged ‘Universität’

Uni 2.0 – eine Herausforderung

3 comments December 20th, 2010

In den Schulen merken wir alltäglich, wie vernetzt und medial aktiv unsere Schüler sind. Auch wenn sie nicht mit Begriffen wie “Web 2.0” agieren – ja teilweise gar nicht wissen, was darunter zu verstehen ist – so nutzen sie doch viele Dienste und Möglichkeiten wie selbstverständlich. Wikipedia, Youtube, Facebook und SchuelerVZ sollten inzwischen jedem Schüler ein Begriff sein.

Doch auch an den Universitäten tauchen inzwischen die ersten Web 2.0-Eingeborenen auf und stellen diese vor neue Herausforderungen. Diese hat die Hochschulrektorenkonferenz in einem ansehnlichen Video zusammengestellt. Und auch die dazugehörige Publikation ist durchaus einen Blick wert, erklärt sie doch nicht nur die gängigsten Dienste und Techniken sondern stellt diese auch in konkreten Szenarien praktisch vor.

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Christian Spannagel lebt die Lehre von morgen schon heute

7 comments October 25th, 2008

Auf einen großartigen Beitrag bin ich soeben im Blog von Christian Spannagel gestoßen. Unseren Blog-Lesern ist er ja bereits bekannt aufgrund seiner Lehrveranstaltung “Web 2.0 im Unterricht” an der PH Ludwigsburg.

Unter dem Titel “Über Vortragsseminare und die Dynamik des Netzes” präsentiert er nun sein diessemestriges Seminar und beschreibt eine unglaubliche Dynamik, die er mit Hilfe von Web 2.0-Netzwerken und der positiven Grundeinstellung seiner Studenten und vom ihm gegenüber der Öffnung von Seminarveranstaltungen erlebt. Seine Ausgangsfrage ist mehr als berechtigt, wenn er schreibt:

Gibt es unspannendere Veranstaltungsformen als klassische Vortragsseminare? Vermutlich nicht. Der Dozent verteilt die Themen, und jede Woche wird eine Präsentation von einem Teilnehmer gehalten. Demjenigen, der vorträgt, merkt man die Unsicherheit an, weil der Vortrag oft auf dünnem Grund steht. Diejenigen Teilnehmer, die gerade keine Präsentation halten, sitzen in der Regel die Zeit ab und nehmen praktisch nichts mit. Das ist natürlich kein Wunder – es handelt sich um klassischen Frontalunterricht, in dem die Teilnehmer zur Passivität verdammt sind. Da helfen auch die zwei,  drei “Pseudofragen” nichts, die der Vortragende sich ausgedacht hat, um das “Publikum” mit einzubinden. Darf man solche Veranstaltungen guten Gewissens abhalten, wenn die Teilnehmer allesamt Lehramtsstudenten sind? Klare Antwort: Nein.

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