Archive: Posts Tagged ‘Studie’

Schüler und ihre Handys – ein Beziehungsgeflecht?

6 comments April 29th, 2010

Heute hatte ich Pausenaufsicht und war zuständig, die 5er an die frische Luft zu treiben. In einem Klassenraum hocke eine Gruppe Mädels – eines weinte bitterlich. Ich rechnete mit einer Krise, einem ernsthaften Problem – vor allem die Anzahl und das diskutierende statt tröstende Verhalten der drumherum stehenden Schülerinnen ließ mich vermuten, dass es nicht unbedingt ein pubertäres Phänomen sein müsste. Die Antwort auf meine Frage, was denn los sei, ließ mich dann aber doch etwas stutzen und hat mich vor allem im Nachgang beschäftigt – während ich in der Situation mehr reagiert habe:

Frau XY hat mir mein Handy weggenommen.

Es stellte sich heraus, dass es offenbar defekt ist und unerwartet geklingelt hat. Und die Kollegin hat da entsprechend der Schulvereinbarung absolut richtig reagiert.

Mir geht es jetzt aber weniger um die konkrete Situation, das Verhalten der Lehrerin oder die Regelung an meiner Schule. Was mich den Nachmittag über beschäftigt hat, war die Frage, warum diese 5. Klässlerin so stark und so emotional auf diesen Vorfall reagiert hat.

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Vom Teufelskreis fehlender Medienbildung

23 comments April 10th, 2010

So sieht er aus, der Teufelskreis fehlender Medienbildung. Jedenfalls ist dies die Vorstellung in der jüngst veröffentlichten Studie “Medienbildung – (k)ein Unterrichtsfach?” (eine mit Markierungen zum schnellen Überfliegen füge ich unten an) der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. Und die Lösung wird auch gleich mitgeliefert in Form des Idealzyklus der Medienbildung:

Doch ganz so einfach macht man es sich dann doch nicht. Vielmehr ist die Studie ein bemerkenswertes Werk, welches in meinen Augen auch deutlich über die Landesgrenzen hinweg Bedeutung gewinnen kann.

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BITKOM-Studie: Vernetzte Kids

No comments July 7th, 2009

Nach unserem eigenen (N)Onliner-Atlas legt nun die BITKOM eine Studie zum Internetnutzungsverhalten von Jugendlichen vor. Kernaussage: Schon Grundschüler häufig online (dort auch weitere Materialien (PDFs und MP3s, auf die ich mich beziehe).

So verdeutlich die erste Grafik aus der Präsentation die Nutzungshäufigkeit mit jedem füften Kind zwischen 4 und 6 Jahren und 99% der 15-17Jährigen bereits online:

Die zweite Grafik zeigt dann  sogar die Dominanz der Jugendlichen im Bereich der Web 2.0-Dienste – sicher eine indirekte Erklärung, warum so viele Lehrer Angst haben, sich mit dem bei den Jugendlichen bereits so bekannten und etablierten Diensten auseinander zu setzen:

Noch spannender als diese inzwischen fast erwartbaren Ergebnisse sind für mich die Reaktionen und Rückschlüsse seitens der Veröffentlicher:

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