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	<title>Lernwolkesocial networks</title>
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	<description>Neue Medien im Schulunterricht</description>
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		<title>Jenny &#8211; alles nur vivavirtuell?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 19:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Materialien]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nach den ersten Ferienwochen beginne ich wieder, den Unterricht in den Blick zu nehmen. Und dabei mache ich mir auch Gedanken über so diverse Ideen zum Einsatz digitaler Medien &#8211; speziell im Web 2.0-Bereich. Doch es soll und muss aus meiner Sicht nach meinen ersten Erfahrungen der letzten beiden Jahre ein wenig die Probiererei zurücktreten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="jasper" src="http://club.tempodome.com/wp-content/uploads/2010/03/jasper-tickets-tempo.jpg" alt="" width="468" height="310" /></p>
<p>Nach den ersten Ferienwochen beginne ich wieder, den Unterricht in den Blick zu nehmen. Und dabei mache ich mir auch Gedanken über so diverse Ideen zum Einsatz digitaler Medien &#8211; speziell im Web 2.0-Bereich. Doch es soll und muss aus meiner Sicht nach meinen ersten Erfahrungen der letzten beiden Jahre ein wenig die Probiererei zurücktreten. Das soll nicht heißen, dass ich nicht weiter lernen, scheitern, erfahren und entdecken will. Keineswegs, doch ich versuche, die Projekte nun als voll verantwortlicher und gestaltener Lehrer (nach dem Referendariat mit seinen Kurzprojekten) breiter, nachhaltiger (was auch immer das genau bedeutet bei so vielen verschiedenen Lernern) anzulegen.</p>
<p>Auch wenn ich nichts von diesen Jetzt-Reden-Wir-Mal-Über-&#8230;-Stunden halte, gehört eine gewisse Reflexion doch schon dazu &#8211; vor allem bei dem von den Schülern allzu oft allzu selbstverständlich genutzten Medien. Gute Erfahrungen habe ich dabei gemacht, wenn die &#8220;Generation Internet&#8221; selber zu Wort kommt. Das wirkt weniger aufgesetzt und berührt die Schüler mehr. Sehr gelungene Stunden sind mir mit <a href="http://lernwolke.de/2009/04/05/youtube-schmankerl-spezial-cyberbullying/#more-2311" target="_blank">Let&#8217;s fight it together</a> und <a href="http://lernwolke.de/2008/11/02/youtube-schmankerl-spezial/" target="_blank">Jasper</a> gelungen. und in das neue Album &#8220;<a href="http://itunes.apple.com/at/album/ohrenpost/id358858174" target="_blank">Ohrenpost</a>&#8221; von letzterem habe ich gerade reingehört und wieder ein Schmankerl gefunden in dem Titel &#8220;Jenny&#8221;. Darin setzt er sich mit den Social Networks, dem &#8220;Leben im Netz&#8221; und deren real-sozialen Folgen auseinander &#8211; in seiner gewohnten Art, die bei den Schülern (so meine Erfahrung mit dem <a href="http://lernwolke.de/2008/11/02/youtube-schmankerl-spezial/" target="_blank">HDL-Song</a>) gut ankommt. Leider finde ich kein Video, aber die Lyriks sind bereits in Verarbeitung zu einem begleitenden Arbeitsblatt <img src='http://lernwolke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  &#8211; vielleicht in Verbindung mit dem <a href="http://lernwolke.de/2008/11/24/schuelervz-klart-auf/" target="_blank">SchuelerVZ-Material</a> (?):</p>
<blockquote><p>Jenny ist ein liebes Mädel<br />
Doch in ihrem hübschen Schädel<br />
Aber das nur nebenbei<br />
Ist noch recht viel Speicher frei<br />
Vielleicht laggt ihr Intellekt<br />
Weil sie nur hinterm Laptop steckt<br />
Man weiß es nicht<br />
Naja, jedenfalls hat Jenny&#8217;s Vadder so&#8217;n Hals<br />
Jenny, mach mal Wasser heiß<br />
Doch weil sie das Rezept nicht weiß<br />
Ist sie schon den Tränen nah<br />
Die Rettung: Wikipedia</p>
<p>Oh Jenny<br />
Du bist so vivavirtuell<br />
Nur von deinem Naturell<br />
Potenziell nicht so hell<br />
Auch begeistert von Lebenslagen die man lieber offline meistert</p>
<p><span id="more-4006"></span></p>
<p>Und hat Jenny einen Splitter<br />
Informiert sie über Twitter<br />
Ihren ganzen Freundesclan<br />
Damit jeder pusten kann<br />
Ist in reallife keiner da<br />
Übernimmt der Avatar<br />
Stellvertretend diesen Job<br />
Wenn ihr Javablock nicht bockt <em>(versteh ich nich ganz die Stelle)</em><br />
Jenny zockt den ganzen Tag weil sie ihrem Mac <em>(des ist so n PC dingens)</em> so mag<br />
Und bei Facebook hackt sie dann das Profil von ihrer Mum</p>
<p>Jenny<br />
Du bist so vivavirtuell<br />
Nur von deinem Naturell<br />
Potenziell nicht so hell<br />
Auch begeistert von Lebenslagen die man lieber offline meistert</p>
<p>Jenny ist mit Paul liiert<br />
Seit zwei Wochen doch frustriert<br />
Denn ihr süßer neuer Freund<br />
Hat was wichtiges verseumt<br />
Weil im schuelervz steht<br />
Obwohl sie doch mit ihm geht<br />
Dass Paul bei Greenpeace aktiv ist<br />
Aber dafür Single ist<br />
So geht das nicht, denkt sich Jenn<br />
Und macht Schluss per msn<br />
Doch schreibt sie leider aus Reflex<br />
HDL Kuss, deine Ex</p>
<p>Oh Jenny<br />
Du bist so vivavirtuell<br />
Nur von deinem Naturell<br />
Potenziell nicht so schnell<br />
Zu begeistern Lebenslagen ohne DSL zu meistern</p>
<p>Du willst Jenny gerne daten<br />
Sie ist wirklich Inter-nett<br />
Und in zehn Jahren bringt sie eure Kids per Chat ins Bett<br />
Sie wird dich lieben und dich ehren<br />
Wenn du sie mit Strom versorgst<br />
Aber lauf so schnell zu kannst<br />
Wenn du ihr Netzwerkkabel borgst</p>
<p>Oh Jenny<br />
Oh Jenny<br />
Ich hol die Super Nanny<br />
Jenny<br />
Jenny<br />
Oh oh oh</p></blockquote>
<p>© <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>, 2010</p>
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		<title>Soziale Netzwerke im Klassenraum</title>
		<link>http://lernwolke.de/2009/11/07/soziale-netzwerke-im-klassenraum/</link>
		<comments>http://lernwolke.de/2009/11/07/soziale-netzwerke-im-klassenraum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 22:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[social networking]]></category>
		<category><![CDATA[social networks]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
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		<description><![CDATA[
In der nächsten Woche finden an meiner Schule zwei pädagogische Tage statt. Zum Thema Neue Medien wird es Vorträge und Workshops geben, wobei ich mich bereit erklärt habe, eine dieser praktischen Sessions zu übernehmen. Das Thema wird der Umgang mit sozialen Netzwerken in Schule und Unterricht sein. Die Vorbereitungszeit ist nun etwas kurz und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/11/networks-teachers.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2915" title="networks-teachers" src="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/11/networks-teachers.jpg" alt="" width="500" height="265" /></a></p>
<p style="text-align: left;">In der nächsten Woche finden an meiner Schule zwei pädagogische Tage statt. Zum Thema Neue Medien wird es Vorträge und Workshops geben, wobei ich mich bereit erklärt habe, eine dieser praktischen Sessions zu übernehmen. Das Thema wird der Umgang mit sozialen Netzwerken in Schule und Unterricht sein. Die Vorbereitungszeit ist nun etwas kurz und ich stecke gerade einige Zeit in die Recherche, wodurch die Postings hier im Blog etwas zurück gehen. Ich denke aber, dass vielleicht der Eine oder Andere doch einen guten Tipp hat, den ich gerne &#8220;anzapfen&#8221; würde. Und getreu dem Motto des Gebens und Nehmens im Web 2.0 habe ich mich entschieden, auch hier darüber zu bloggen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe vorgestern spontan <a href="http://soziale-netzwerke.wikispaces.com/" target="_blank">ein Wiki aufgesetzt</a>, das ich für mich selber im Vorfeld etwas zur Sondierung des Themas nutze, aber auch interessierten Kollegen bereits als Anlaufstelle genannt habe. Im Moment sammle ich dort nur Materialien, hoffe aber, es noch systematischer zu füllen. Eigentlicher Anlass für diesen Beitrag ist aber ein Recherche-Fund, der mir gut gefallen hat und einige wichtige Aspekte anspricht und dabei nah an der realistischen, alltäglichen Praxis bleibt (von <a href="http://www.teachers.tv/video/37336" target="_blank">teachers.tv</a>):</p>
<p style="text-align: center;"><object style="visibility: visible;" id="video_player" data="http://www.teachers.tv/player/nlp_player.swf" type="application/x-shockwave-flash" height="342" width="600"><param value="9" name="majorversion"><param value="0" name="build"><param value="true" name="allowfullscreen"><param value="always" name="allowscriptaccess"><param value="false" name="menu"><param value="transparent" name="wmode"><param value="xmlFeedURL=http://www.teachers.tv/flapi/init/37336/jw-1.1/np140p86/video/np140p86&amp;skin=http://www.teachers.tv/player/nlp/ttv_skin_v2.swf&amp;streamer=rtmp://flv.world.mii-streaming.net/teachers/flash&amp;delayControl=2&amp;image=http://static.teachers.tv/shared/captures/600/C3541002.jpg&amp;autostart=false&amp;logo=false&amp;logolink=http://www.teachers.tv/&amp;linktarget=_blank" name="flashvars"></object></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-2914"></span>Eine sehr wesentliche Aussage findet sich gleich zu Beginn des Berichts. Nämlich die Tatsache, dass die Lehrerin selber soziale Netzwerke nutzt und diese für sich als gewinnbringend einschätzt. Und genau aus dieser Sichtweise, dasjenige, was einem selber hilft, an die Schüler weiterzugeben bzw. sie damit vertraut zu machen, ist in meinen Augen ein richtiger (wenn nicht gar der sinnvollste) Weg. Denn da hinter dem Web 2.0 und besonders den Kommunikationstools und -formen von Netzwerken eine eigene Mentalität steckt, die es zu begreifen gilt, kann der Weg der Annäherung wohl nur über die eigene Auseinandersetzung und Erkenntnis erfolgen. Jemanden zum Einsatz zu verpflichten wäre nicht nur kontraproduktiv, sondern würde wahrscheinlich längerfristig mehr Schaden anrichten, wenn durch missmutige oder wenig überzeugten Einsatz im Unterricht den Schülern die Potentiale zusätzlich verschlossen werden.</p>
<p style="text-align: left;">Und auf diesen Wunsch, die eigens erkannten Vorteile auch im Unterricht zu nutzen, folgt der zweite richtige Schritt: Abschauen. Dies ist wohl einerseits aus der Not geboren, dass die Tools noch so jung sind, dass es keine methodisch-didaktischen Aufbereitungen in der Fülle gibt, wie das bei vielen anderen, über Jahre erprobte Inhalte und Formen der Fall ist. Zum Anderen gilt aber für die neuen Medien fast noch mehr als für andere Unterrichtsszenarien, dass das aktive (Mit-)Erleben die meisten Anregungen bringt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">I&#8217;m really exciting about meeting with Lisa because I think it is always brilliant to see teachers actually doing something new that you have never done yourself.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich denke, dass eine solche Kultur des Hospitierens und Abschauens der effektivste Weg ist, den Einsatz neuer Medien in den eigenen Unterricht zu integrieren. Natürlich helfen dabei die Medien selber, um den Kontakt aufzubauen und zu halten. Aber letztlich ist es doch der direkte Kontakt und die reale Beobachtungssituation, die die nachhaltigsten Eindrücke hinterlässt. Dies hat jüngst auch wieder das Projekt der <a href="http://www.bildungsexpedition.de" target="_blank">Bildungsexpedition</a> gezeigt. Ob dies nun innerhalb der eigenen Schule stattfindet oder man andere Kollegien besucht, das Prinzip der offenen Kommunikation und des Austauschs sollte nicht nur im Web 2.0 stattfinden sondern sich auch übertragen lassen.</p>
<p style="text-align: left;">Im Video werden einige Tools vorgestellt, auf die ich nicht alle eingehen will, da sie auch bereits in anderen Posts hier im Blog angesprochen wurden. Bemerkenswert ist dann für mich aber die Situation rund um Twitter im Unterricht. Denn hier werden nicht die Schüler selber auf das Tool &#8220;losgelassen&#8221;. Sondern die Lehrerin bringt ihr eigenes Netzwerk in die Lernsituation ein und die Schüler treten in Kontakt mit den Followern der Lehrerin. Das knüpft an den Eingangsgedanken an, aus der eigenen Webnutzung heraus Unterrichsszenarien zu kreieren. Und da Twitter in der Tat eine gewisse Durststrecke des Aufbaus eines funktionierenden Netzwerkes bedarf, ist diese Variante für kurze Einsätze in meinen Augen eine nicht zu unterschätzende Lösung, die Schüler &#8211; wie im Video treffend begründet &#8211; mit der Außenwelt in Kontakt zu bringen.</p>
<p style="text-align: left;">Viel spannender ist dann aber für mich der Kommentar ab Minute 4:29&#8230;</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">One thing that would worry me a little bit is the issue of privacy. How do you make sure that the kids are safe online?</p>
<p style="text-align: left;">OK, I don&#8217;t usually like blocking because it is a kind of saying &#8220;that is a no-go&#8221;. And when you talk not to do something you want to do it. So i am more a fan of teaching children safty rules like &#8220;don&#8217;t put pictures of yourself up&#8221;, &#8220;never tell people your address or your phone number or your e-mail-address&#8221;, &#8220;don&#8217;t give out your full name&#8221;.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Aus meiner Erfahrung kann ich dies nur unterstützen. Dem Reiz des Verbotenen durch Block-Aktionen Vorschub zu leisten spornt Schüler immer wieder dazu an, sich nicht nur über das jeweilige Verbot hinwegzusetzen. Vielmehr setzen sie in diesem Eifer auch noch ihnen bekannte und einsichtige regeln außer Kraft. Ein gesundes Maß an Vertrauen, das dann aber mit klaren Regeln und nachvollziehbaren Vereinbarungen einhergeht, holt die Schüler, die doch zu großen Teilen eh schon Kontakt mit ähnlichen Tools und Plattformen im privaten Umgang haben, viel eher dort ab, wo sie sich selber ernstgenommen fühlen. Dabei geht es in meinen Augen weniger um die auch berechtigt zu führende Diskussion um offene oder geschlossene Unterrichtssettings (gegenüber öffentlichem Zugang). Vielmehr ist es eine grundlegende Einstellung zum Medium, zum Mehrwert und hinsichtlich des konkreten zwecks für die jeweilige Lernsituation, das jeweilige Lernziel.</p>
<p style="text-align: left;">Ab Minute 5:00 wird schließlich zusätzlich auf den kollaborativen Ansatz eingegangen, der über die Web 2.0-Technologien nicht nur sehr gut umgesetzt werden kann sondern auch für den Unterricht und die Klassengemeinschaft der Lerngruppe besondere Vorteile mitbringt:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">One of the benefits of an online community is that work and ideas can be shared and people can respond to encourage and advise.</p>
<p style="text-align: left;">Ab Minute 5:45: What would you say the students get out of the voki? &#8211; Obviosly it is a really fun thing. It&#8217;s motivating. You have got a permanent record of what the children have done, which is more interesting for them to look back on and review. So it is like a peer assessment tool. That&#8217;s more interesting then listening to people soundfiles and sying &#8220;OK, what was good about that, what can you do to improve it&#8221;? If you got actually a visual as well the same time that is really good.</p>
<p style="text-align: left;">Secondly: a self-consciousness. It takes that away as well, because it is not them talking it is the sheep or Britney Spears or who ever else. And it can be anonymous. And also safe for you to puplish in a public space like your schools website, because the cildrens faces aren&#8217;t on it.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dies sind wichtige Gedanken, die man sich im Vorfeld eines Projekts mit öffentlich zugänglichen Medien machen sollte, um für sich oder im Team zu entscheiden, wie weit man gehen will und für welche Grade der Öffnung das jeweilige Vorhaben sinnvoll ist. Denn auch dies habe ich immer wieder erlebt: Schüler haben ein recht feines Gespür dafür, wie weit sie dem Lehrer vertrauen können, wie sicher sie sich gerade bewegen. Zwar bedarf es des angesprochenen Trainierens einzelner Verhaltenskodizes, eine grundsätzliche Sensibilität kann aber in vielen Fällen vorausgesetzt werden, um sie zu schärfen und zu konkretisieren auf einzelne Situationen.</p>
<p style="text-align: left;">Doch nicht nur so allgemein wirkt sich ein solcher, offener aber vertrauensvoller Umgang mit und gegenüber den Medien aus. Auch im Bereich der Selbst- und Sozialkompetenzen spiegelt sich dies wider. Während letzteres vor allem über die genannten Peer-Beurteilung-Funktonen (kollaborative Dokumente à la wiki, Kommentare usw.) geübt wird, sind Steigerungen im Selbstkompetenzniveau darin zu erkennen, dass die evtl. Scheu des Auftretens vor der gesamten Klasse durch die Mittelbarkeit des Webs gemildert wird:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Minute 10:34: One of them is not perfect at French by any means. But I don&#8217;t think he would have stood up in front of the class and actually did even that speech. The fact is, our character doing it made it fine.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Schülerstatements zeigen schließlich weitere Vorteile aus ihrer Sicht auf, die es lohnend erscheinen lassen, die allzu oft vorhandenen Hürden an der eigenen Schule, an der bisher vielleicht noch nicht so etabliert mit neuen Medien gearbeitet wurde, zu überwinden und sich von den erfahreneren, besuchten Kollegen und deren sicher auch mühsam aufgebauten Ausstattungen einschüchtern zu lassen. Hier zeigt das Video ganz richtig, dass man Ideen aus solchen Beobachtungen mitnehmen sollte, sie dann aber so adaptieren muss, dass sie auf die eigene Umgebung, die eigenen Schüler passen. Hier laufen Fortbildungen oder Plattformen große Gefahr zu frustrieren und Abwehrhaltungen aufzubauen, die suggerieren, das gelernte oder vorgestellte ließe sich 1:1 transferieren auf die eigenen Unterrichtsstunden. Vielmehr muss es darum gehen, Potentiale und Möglichkeiten aufzuzeigen, praktische Tipps und Anleitungen zu geben, dabei aber niemals zu vergessen, dass wir uns zum Einen in einem jungen Medium bewegen und zum Anderen eine Anpassung an individuelle Ziele und Absichten unabdingbar ist. Nicht zuletzt, um sich auch als Lehrer &#8211; wie nun bereits mehrfach erwähnt &#8211; mit dem Tool zu identifizieren. Eine eigene, erneute Auseinandersetzung ist somit unbedingt notwendig.</p>
<p style="text-align: left;">Und praxisnah, wie sich das Video zurecht darstellt, wird dann auch noch der letzte, in den meisten Diskussionen immer wieder auftauchende Punkt aufgegriffen&#8230; der volle Alltag und die ohnehin hohe Belastung des Lehrers. Und da man sich da mit eigenen Kommentare eigentl. nur unbeliebt machen kann, da dies natürlich sehr individuelle Einsschätzungen sind, schließe ich mit dem betreffenden Zitat aus dem Video und diesem an:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">So after Marias jam-packed day what are her thoughts about using online communities in class?</p>
<p style="text-align: left;">I will definitely continue using online communities. And we are going to do more and more of this surf-projects. I think it is important to know that it does not have to be replacing everything that we do but it can just enhance what we use already. I think we need to bare in mind that in todays, well the kids use internet, facebook, social networking all the time &#8211; they are used to it. It is nothing difficult for them. It brings the work in class alive. They can have people from around the world assassing their work, discussing what is happening.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>It just makes it real</strong>.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
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		<title>MacArthur Foundation über soziale Netzwerke</title>
		<link>http://lernwolke.de/2008/11/24/macarthur-foundation-uber-soziale-netzwerke/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 09:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Über dieses Video bin ich auf eine interessante und junge Studie der MacArthur Foundation aufmerksam geworden. Diese widmet sich der Bedeutung sozialer Netzwerke für Jugendliche. Auf den Seiten der Digital Youth Research bekommt man einen Einblick in die Ergebnisse dieser Untersuchung, welche auch Rückschlüsse auf schulisches Lernen erlaubt. Zudem verstehe ich dieses Post als theoretische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/11/bild-23.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2000" title="bild-23" src="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/11/bild-23.png" alt="" width="500" height="131" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Über dieses Video bin ich auf eine interessante und junge <a href="http://www.macfound.org/site/apps/nlnet/content2.aspx?c=lkLXJ8MQKrH&amp;b=2024163&amp;content_id={3A699BFD-3FA0-4793-8328-9E542E5280C9}&amp;notoc=1" target="_blank">Studie der MacArthur Foundation</a> aufmerksam geworden. Diese widmet sich der Bedeutung sozialer Netzwerke für Jugendliche. Auf den Seiten der <a href="http://digitalyouth.ischool.berkeley.edu/report" target="_blank">Digital Youth Research</a> bekommt man einen Einblick in die Ergebnisse dieser Untersuchung, welche auch Rückschlüsse auf schulisches Lernen erlaubt. Zudem verstehe ich dieses Post als theoretische Ergänzung zum praktischen Tipp von heute morgen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/58X7YPebJVo" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/58X7YPebJVo"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-1999"></span>Ich beziehe mich im folgenden auf die Darstellungen im so genannten <a href="http://digitalyouth.ischool.berkeley.edu/files/report/digitalyouth-WhitePaper.pdf" target="_blank">Whitepaper</a> der Studie. Dort wird zu Beginn herausgestellt, wie wichtig soziale Netzwerke inzwischen für viele Jugendliche geworden sind, wenn es darum geht, zum einem Kontakt zu bestehenden Freunden zu halten, aber auch neue Freundschaften zu knüpfen. Diese müssen dabei nicht mehr lokal oder physisch begrenzt stattfinden, sondern bahnen sich im Web 2.0 neue Wege und finden auch durchaus rein virtuell statt.</p>
<p style="text-align: left;">Darauf folgt allerdings sehr rasch und fast schon als zweitrangig eine Feststellung, die mich hat aufhorchen lassen:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">A smaller number of youth also use the online world to explore interests and find information that goes beyond what they have access to at school or in their local community. Online groups enable youth to connect to peers who share specialized and niche interests of various kinds, whether that is online gaming, creative writing, video editing, or other artistic endeavors. In these “interest-driven” networks, youth may find new peers outside the boundaries of their local community. They can also find opportunities to publicize and distribute their work to online audiences and to gain new forms of visibility and reputation.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dies in zweierlei Hinsicht erstaunlich:</p>
<ol>
<li>Diese Prozesse dürften kaum oder zu nur geringen Maße von schulischen Institutionen angestoßen, sondern von den Jugendlichen eigenständig initiiert worden sein. Das entspricht durchaus dem, was &#8220;herkömmlicher&#8221; Unterricht bereits anzuregen versucht: Lernen als durchaus auch unabhängig von Schule verlaufenden Prozess zu verstehen. Doch im Internet eröffnen sich nun Chancen, dies auch tatsächlich praktisch umzusetzen.</li>
<li>Die Wortwahl deutet stark an, dass es sich hierbei noch um einen kleinen bereich jugendlicher Aktivität im Internet handelt, dass dieser aber auch mit &#8211; und das hat dieser Blog bereits an mehreren Stellen herausgestellt &#8211; mit zunehmenden Angeboten à la <a href="http://ww.scoyo.de" target="_blank">Scoyo</a> in Zukunft zunehmen dürfte. Schule hat also derzeit eine immense Gelegenheit, Schüler auf ihren Wissenstouren durchs Netz zu begleiten und sensibilisieren ohne dabei als ewig Gestriger zu wirken. Vielmehr besteht die Chance zusammen neue Formen des Lernens zu entdecken und zu perfektionieren.</li>
</ol>
<p>Schüler bringen ein neues Verständnis von sozialen Prozessen mit, die auch Schule über kurz oder lang vor Herausforderungen stellen wird, die mit den traditionellen Methoden immer weniger aufzufangen sein weden. Denn soziale Prozesse laufen für jugendliche nicht mehr ausschließlich im physischen und direkten Austausch statt, sondern andere Formen von Kommunikation sowohl im synchronen als auch asynchronen Bereich erweitern die Horizonte dieser Generation über die Wände der Klassenräume hinaus:</p>
<blockquote><p>In both friendship-driven and interest-driven online activity, youth create and navigate new forms of expression and rules for social behavior. In the process, young people acquire various forms of technical and media literacy by exploring new interests, tinkering, and “messing around” with new forms of media. They may start with a Google search or “lurk” in chat rooms to learn more about their burgeoning interest. Through trial and error, youth add new media skills to their repertoire, such as how to create a video or customize games or their MySpace page. Teens then share their creations and receive feedback from others online. By its immediacy and breadth of information, the digital world lowers barriers to self-directed learning.</p></blockquote>
<p>Selbstbestimmtes Lernen und trial-and-error-learning werden die Herausforderungen sein. Ausgehend von einer immensen Wissensdichte, die vom einzelnen Individuum im 21. Jahrhundert kaum noch zu bewältigen sein wird, wird zunehmend die Fähigkeit in den Vordergrund treten, sich Wissen einerseits selber zu erschließen, sich aber andererseits auch mit diesem Wissen in der Form so konkret auseinanderzusetzen, dass es einem möglich wird, die Relevanz für den eigenen Lernprozess eigenständig abzuschätzen und einzuordnen.</p>
<p>Hier können soziale Netzwerke eine wichtige Rolle spielen. Denn diese erlauben es, entsprechend dem jeweiligen Lernprozess Verbindungen und Gruppen zu bilden, die sich gegenseitig unterstützen, um sich aber anschließend auch wieder aufzulösen. Lernen als soziale Angelegenheit erfährt durch soziale Netzwerke im virtuellen Raum eine neue Qualität, die Lernen immer weiter individualisiert (nicht im Sinne von Vereinsamung misszuverstehen). Der einzelne Lerner rückt zunehmend in den Mittelpunkt und gestaltet sein Lernumfeld aber auch sein personales Lernnetzwerk selber mit. Wer sich in Schule bewegt, wird sofort erkennen, an welchem Grundfundament von schulischer Organisation ein solches neues Sozialverständnis einer heranwachsenden Generation rüttelt: dem Klassenverband. Wir haben bereits über die Vorteile von klassen- oder schulübergreifenden Projekten nachgedacht und &#8211; wenn ich die Diskussionen in meinem Studium und Referendariat richtig interpretiere &#8211; für gut befunden. Web 2.0 liefert uns das Medium, hier aus der ewigen Wehklagerei der praktischen Realisierung herauszukommen, indem Kommunikation zunehmend zeit- und ortsunabhängig wird.</p>
<blockquote><p>New media allow for a degree of freedom and autonomy for youth that is less apparent in a classroom setting. Youth respect one another’s authority online, and they are often more motivated to learn from peers than from adults. Their efforts are also largely self-directed, and the outcome emerges through exploration, in contrast to classroom learning that is oriented toward set, predefined goals.</p></blockquote>
<p>Interessant sind auch die Herausforderungen, die die MacArthur Studie aus diesen Erkenntnissen für Lehrer, Eltern und Politik ableitet:</p>
<blockquote><p>Participation in the digital age means more than being able to access “serious” online information and culture. Youth could benefit from educators being more open to forms of experimentation and social exploration that are generally not characteristic</p>
<p>of educational institutions. (&#8230;)</p>
<p>This diversity in forms of literacy means that it is problematic to develop a standardized</p>
<p>set of benchmarks to measure levels of new media and technical literacy. (&#8230;)</p>
<p>Youth using new media often learn from their peers, not teachers or adults, and notions of expertise and authority have been turned on their heads. Such learning differs fundamentally from traditional instruction and is often framed negatively by adults as a means of “peer pressure.” Yet adults can still have tremendous influence in setting “learning goals,” particularly on the interest-driven side, where adult hobbyists function as role models and more experienced peers. (..)</p>
<p>Unlike what young people experience in school, where they are graded by a teacher in a position of authority, feedback in interest-driven groups is from peers and audiences who have a personal interest in their work and opinions. Among fellow creators and community members, the context is one of peer-based reciprocity, where participants can gain status and reputation but do not hold evaluative authority over one another.</p></blockquote>
<p>Ich unterbreche die Zitation an dieser Stelle, da hier bereits die neue Rolle von Lehrern angedeutet wird, die uns im Blog bereits öfters begegnet ist: &#8220;not being the sage on the stage, but the guide on the side&#8221;. Schule und Lehrer werden mit zunehmender Verfügbarkeit von alternativen Lernorten und Experten einem Akzeptanz- und Alleinstellungsproblem gegenüberstehen. Junge Lerner werden feststellen, dass sie nicht mehr alleinig auf die schule oder den einzelnen Lehrer angewiesen sein werden, was sich zwangsläufig auch auf dessen Rollenverständnis auswirken muss/wird. Doch ich möchte mich hier keinesfalls als Referendar anmaßen, diese Rolle absehen zu können. Denn wie unsicher diese Entwicklung ist, zeigt auch die Formulierung in der macArthur Studie, die sich an dieser Stelle auf Fragen zurückzieht, bei denen bitte jeder selber entscheidet, wie rhetorisch er diese interpretiert:</p>
<blockquote><p>New role for education? Youths’ participation in this networked world suggests new ways of thinking about the role of education. What would it mean to really exploit the potential of the learning opportunities available through online resources and networks? Rather than assuming that education is primarily about preparing for jobs and careers, what would it mean to think of it as a process guiding youths’ participation in public life more generally? Finally, what would it mean to enlist help in this endeavor from engaged and diverse publics that are broader than what we traditionally think of as educational and civic institutions?</p></blockquote>
<p>In diesem Sinne empfinde ich die Studie als durchus anregend, da sie den Finger auf die richtigen Stellen legt und mit einer Deutlichkeit auf die Problematiken für Schule aufgrund neuer Medien hinweist, diese aber zugleich mehr als Chance denn als Gefahr begreift:</p>
<blockquote><p>Our values and norms in education, literacy, and public participation are being challenged by a shifting landscape of media and communications in which youth are central actors. Although complaints about “kids these days” have a familiar ring to them, the contemporary version is somewhat unusual in how strongly it equates generational identity with technology identity, an equation that is reinforced by telecommunications and digital media corporations that hope to capitalize on this close identification.</p></blockquote>
<p>Schließlich kommt die Studie (die ich hier nicht en detail analysieren kann, zur Lektüre demjenigen, der sich für jugendliches Sozialverhalten innerhalb der neuen Medien interessiert, nur empfehlen kann) zu einer bemerkenswerten Schlussfolgerung:</p>
<blockquote><p>Adults who stand on the other side of a generation gap can see these new practices as mystifying and, at times, threatening to existing social norms and educational standards. Although we do not believe that youth hold all the answers, <strong>we feel that it is crucial to listen carefully to them and learn from their experiences of growing up in a changing media ecology</strong>. (Hervorhebung durch mich)</p></blockquote>
<p>Und was das konkret heißt, könnte ich selber kaum besser formulieren:</p>
<blockquote><p>Although public institutions do not necessarily need to play a role in instructing or monitoring kids’ use of social media, they can be important sites for enabling participation in these activities</p>
<p>and enhancing their scope. Social and recreational online activities are jumping-off points for experimenting with digital media creation and self-expression. Rather than seeing socializing</p>
<p>and play as hostile to learning, educational programs could be positioned to step in and support moments when youth are motivated to move from friendship-driven to more interest-driven forms of new media use. This requires a cultural shift and a certain openness to experimentation and social exploration that is generally not characteristic of educational institutions.</p></blockquote>
<p>Schließlich ganz im Sinne der Initiative D21 wird die MacArthur Studie sogar noch konkreter, wenn es um die Forderung geht, Jugendlichen den Zugang zu diesen neuen Medien und aufstrebenden Formen der sozialen Verknüpfung mit ihresgleichen zu ermöglichen:</p>
<blockquote><p>We are concerned about the lack of a public agenda that recognizes the value of youth participation in social communication and popular culture. When kids lack access to the Internet at home, and public libraries and schools block sites that are central to their social communication, youth are doubly handicapped in their efforts to participate in common culture and sociability.</p></blockquote>
<p>Aber &#8211; und dies sollte man dieser Diskussion nicht vergessen werden, welche sich schnell hinter einem &#8220;zuerst müssen alle technisch ausreichend ausgestattet sein, dann können wir loslegen&#8221; zu verstecken versucht &#8211; wir sollten auch auch beachten, dass das eigentliche Problem weniger auf der Seite der Jugendlichen oder der Ausstattung liegt, sondern in einem Mentalitätsphänom, welches sich entlang der Elterngeneration zu entwickeln droht:</p>
<blockquote><p>The problem lies not in the volume of access but the quality of participation and learning, and kids and adults should first be on the same page on the normative questions of learning and literacy. Parents should begin with an appreciation of the importance of youth social interactions</p>
<p>with their peers, an understanding of their complexities, and a recognition that children are knowledgeable experts on their own peer practices and many domains of online participation.</p>
<p>If parents can trust that their own values are being transmitted through their ongoing communication with their children, then new media practices can be sites of shared focus rather than anxiety and tension. We believe that if our efforts to shape new media literacy are keyed to the meaningful contexts of youth participation, then there is an opportunity for productive adult engagement.</p></blockquote>
<p>Es gilt also social networking nicht zu einem Jugendtrend werden zu lassen, sondern darauf zu achten, dass diese Art der Kommunikation und des damit einhergehenden Lernens auch seitens der Eltern- und Lehrerschaft auf Akzeptanz stößt. Wer diese neuen Räume nicht als Bedrohung sondern als Herausforderung oder gar Chance begreift, wird in der Lage sein, junge Lerner auf Lernwegen zu begleiten:</p>
<blockquote><p>In contexts of peer-based learning, adults can still have an important role to play, though it is not a conventionally authoritative one. In friendship-driven practices, direct adult participation is often unwelcome, but in interest-driven groups we found a much stronger role for more experienced participants to play. Unlike instructors in formal educational settings, however, these adults are passionate hobbyists and creators, and youth see them as experienced peers, not as people who have authority over them. These adults exert tremendous influence in setting</p>
<p>communal norms and what educators might call “learning goals,” though they do not have direct authority over newcomers. The most successful examples we have seen of youth media programs are those based on kids’ own passionate interests and allowing plenty of unstructured time for kids to tinker and explore without being dominated by direct instruction. Unlike classroom teachers, these lab teachers and youth-program leaders are not authority figures responsible for assessing kids’ competence, but are rather what Dilan Mahendran has called “co-conspirators,” much like the adult participants in online interest-driven groups.</p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich versuche dem an meiner Schule mit einem virtuellen Lehrerzimmer zu begegnen, erkenne aber auch an diversen anderen Stellen im Netz erste aussichtsreiche Ansätze, sich innerhalb von Lehrerschaften zu vernetzen und Potentiale des Web 2.0 selber zu erfahren und zu nutzen, z.B. in dieser <a href="http://maschendraht.mixxt.de" target="_blank">jungen Community</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Ich halte somit eine der Abschlussfragen der Studie für sehr richtig gestellt und zukunftsweisend, so dass ich sie auch ans Ende meiner Auseinandersetzung mit den für mich sehr gewinnbringenden Anregungen der MacArthur Foundation stellen möchte, die für mich sicher noch von großer Relevanz in meinem Lehrerdasein sein wird:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Rather than thinking of public education as a burden that schools must shoulder on their own, what would it mean to think of public education as a responsibility of a more distributed network of people and institutions?</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
<p style="text-align: left;">vgl. auch <a href="http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=081120020" target="_blank">Social Networking ist Schule fürs reale Leben</a></p>
<p style="text-align: left;">und <a href="http://weblogg-ed.com/2008/new-macarthur-study-must-read-for-educators/" target="_blank">New MacArthur Study: Must Read for Educators</a></p>
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		<title>Neuer SchoolNetGuide vefügbar &#8211; soziales Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 14:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[social networks]]></category>
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		<description><![CDATA[Der neue SchoolNetGuide zum Thema &#8220;Das soziale Internet&#8221; ist jüngst erschienen:
 SchoolNetGuide (SNG) heisst der nützliche Internet-Ratgeber von Swisscom. Ursprünglich für Lehrer und Schüler konzipiert, zeigt die Publikation auf, wie man online recherchiert, welche Internetseiten für den Unterricht geeignet sind oder auf was es beim E-Learning ankommt. Mit den zwei Ausgaben &#8220;Familie und Internet&#8221; und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue <a href="http://www.swisscom.com/GHQ/content/SAI/Bildungsangebote/SchoolNetGuide/" target="_blank">SchoolNetGuide</a> zum Thema &#8220;Das soziale Internet&#8221; ist jüngst erschienen:</p>
<blockquote><p><img class="alignleft" style="margin: 10px; float: left;" title="login" src="http://blog.bullino.ch/wp-content/uploads/2008/08/sng-11.jpg" alt="" width="135" height="192" /> SchoolNetGuide (SNG) heisst der nützliche Internet-Ratgeber von Swisscom. Ursprünglich für Lehrer und Schüler konzipiert, zeigt die Publikation auf, wie man online recherchiert, welche Internetseiten für den Unterricht geeignet sind oder auf was es beim E-Learning ankommt. Mit den zwei Ausgaben &#8220;Familie und Internet&#8221; und &#8220;Mein Kind und ich online&#8221; spricht der SchoolNetGuide eine weitere Zielgruppe an: die Eltern.</p>
<p>Mit wertvollen Tipps für Unterricht und Freizeit, hilfreichen Linklisten und gutem didaktischen Aufbau hat sich der SchoolNetGuide zum beliebten Lehrmittel entwickelt. Der Ratgeber scheut sich nicht, auch die negativen Seiten des Internets zu thematisieren, z.B. weist er auf ungeeignete Internetseiten für Kinder hin und zeigt, wie man sie vor unerwünschten Inhalten schützt. Die neuste Ausgabe, SchoolNetGuide Nr. 11 &#8211; Das soziale Internet &#8211; zeigt, wie Jugendliche die Möglichkeiten Sozialer Netzwerke im Internet nutzen.</p></blockquote>
<p>Der <a href="http://blog.bullino.ch/2008/08/24/das-soziale-internet/">BullinoBlog</a> hatte offenbar schon Gelegenheit hineinzuschauen &#8211; zu mir braucht in letzter Zeit postalisch alles etwas länger <img src='http://lernwolke.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Insgesamt kann ich dieses Heft aber auch bereits vorab empfehlen und möchte das Post daher nicht länger aufschieben, da es sich um eine sehr gute Reihe handelt, deren übrige Hefte ich auch nur zu Lektüre anraten kann. Es handelt sich meist um eine Zielgruppengradwanderung zwischen Schule und Elternhäusern, so dass sich oft gute Anregungen entlang dieser Schnittstelle ergeben. Sollte das Heft bei mir eintreffen und ich interessante Details finden, werde ich erneut posten.</p>
<p>Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
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