Youtube-Schmankerl – die Zweiundsiebzigste
Digital Natives (Musikvideo mit Praxistipps im Anschluss)
© René Scheppler, 2010
Digital Natives (Musikvideo mit Praxistipps im Anschluss)
© René Scheppler, 2010
Google hatte vor kurzer zeit Etherpad gekauft. Dass einige Funktionen davon ihren Weg in Google Docs finden werden, war eine berechtigte Hoffnung. Denn gestern hat das Online-Office-Paket nun einige elementare Neuerungen erhalten. Diese sind besonders für den Schulsektor nicht uninteressant, da sie die Nutzbarkeit nun endgültig ermöglichen.
Die wichtigsten Neuerungen zeigt dieses Video aus der offiziellen Ankündigung:
Für den Einsatz in schulischen Lehr-/Lernsituationen sind vor allem drei Neuerungen von Bedeutung, von denen aber nur zwei direkt im Video angesprochen werden:
Die für mich entscheidende Neuerung, die im Video gar nicht explizit angesprochen wird, ist aber eine Dritte, welche für den schulischen Einsatz den Durchbruch oder zumindest eine sehr deutliche Vereinfachung bedeutet:

Der Titel deutet wohl bereits an, dass mich das Thema nicht los lässt. Was wohl auch nicht unwesentlich mit meiner Profession als Deutschlehrer zu tun hat. Aber wieso nun der erneute Ansatz, die erneute Toolsuche?
Ich hatte in den beiden vorherigen Beiträgen bereits Werkzeuge vorgestellt, wobei mein Favorit in Moodle ohne weitere LogIn-Schülerdaten funktioniert. Da wir an meiner Schule aber zunehmend Fronter vorantreiben (das ist ein anderes, weites Feld), brauche ich also eine neue Lösung, die mir folgendes erlaubt:
- Ein Schüler erstellt einen Text
- Alle oder ausgewählte Mitschüler können den Text lesen (entweder begleitend im Entstehungsprozess oder erst nach Fertigstellung.
- Alle oder ausgewählte Mitschüler können Korrekturen einfügen (je nach Autorenfreigabe direkt in den Text oder als Kommentar möglichst an der betreffenden Stelle und nicht als Standardkommentar unten drunter).
- Der Autor hat die Möglichkeit, seinen Text anhand der Kommentare zu überarbeiten.