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“Digitalisten”-Kritik auf ZEIT-Online

1 comment November 28th, 2008

Auf ZEIT-Online ist eine interessanter Artikel namens “Die digitale Erlösungslehre” von Susanne Gaschke (20.11.) erschienen, der sich als fundamentale Kritik, zu dem, was auch unser Projekt bewirken möchte, lesen lässt. Selbstverständlich habe ich schon die “Widerspruch”-Option auf ZEIT-Online genutzt und Frau Gaschke meine Meinung geschrieben. Immerhin wird uns hier tendenziell ein Totalitarismus unterstellt, der unhaltbar ist. Digitale Medien und Internet sorgen nunmal für eine Ausweitung demokratischer Grundrechte, wie Assoziations- und Meinungsfreiheit. Auch Richard Heinen hat schon seinem Ärger Luft gemacht. Dass im Informationszeitalter Menschen stärker denn je eigenverantwortlich entscheiden können, was für sie relevant ist und was nicht, ist großartig! Wer dies als “Verführung” bezeichnet, sollte sich mal über seine politischen Ansichten und sein Menschenbild Gedanken machen. Aber bildet Euch selbst eine Meinung …

Der Admin

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Medien nützen – Medienkompetenzen schützen

No comments July 26th, 2008

Gefunden beim und zitiert vom Bayrischen Kultusministerium:

„Die Medieninitiative für die bayerischen Schulen 2008 hat deutlich gemacht, dass unsere Kinder und Jugendlichen zu kritischen und aktiven Mediennutzern erzogen werden müssen. Den Herausforderungen eines umfassenden Jugendmedienschutzeskönnen wir gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken“, so Kultusstaatssekretär Bernd Sibler bei der Abschlussveranstaltung der „Medieninitiative für bayerische Schulen 2008“ heute an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen. Sibler betonte, dass nur eine gut ausgebildete Medienkompetenz Schülerinnen und Schüler zu einem konstruktiven Umgang mit den neuen Medien befähigt.

[…]

„Wir müssen die Erfahrungen unserer Kinder mit neuen Medien in der Schule aufgreifen und ihnen zeigen, wie sie diese für eigene Zwecke konstruktiv nutzen können“, betonte Sibler bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit renommierten Wissenschaftlern und Medienpädagogen. „Denn die Medien werden angesichts sich wandelnder familiärer Strukturen vom heimlichen Miterzieher von gestern zum permanenten Miterzieher von morgen“.

Die Schule übernehme mit der Medienerziehung auch eine Aufgabe, die heute in den Familien oft nicht mehr geleistet werden könne. Über Filme zu sprechen, Möglichkeiten des digitalen Kommunizierens zu erproben und dabei Chancen und Risiken der Medien gemeinsam zu reflektieren, dies sind für den Kultusstaatssekretär wichtige Grundlagen für den Aufbau einer echten Medienkompetenz.

„Starke Persönlichkeiten müssen aktiv und auf einer werteorientierten Basis mit den neuen Medien umgehen können“, so Sibler.

Dieses Post wurde erstellt von René scheppler.

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