Archive: Posts Tagged ‘neue Medien’

Vom Teufelskreis fehlender Medienbildung

23 comments April 10th, 2010

So sieht er aus, der Teufelskreis fehlender Medienbildung. Jedenfalls ist dies die Vorstellung in der jüngst veröffentlichten Studie “Medienbildung – (k)ein Unterrichtsfach?” (eine mit Markierungen zum schnellen Überfliegen füge ich unten an) der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. Und die Lösung wird auch gleich mitgeliefert in Form des Idealzyklus der Medienbildung:

Doch ganz so einfach macht man es sich dann doch nicht. Vielmehr ist die Studie ein bemerkenswertes Werk, welches in meinen Augen auch deutlich über die Landesgrenzen hinweg Bedeutung gewinnen kann.

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Handbuch: Mit Eltern lernen – Chancen digitaler Medien

1 comment April 9th, 2010

Supporting the home-school relationship cannot be seen as an ‘added extra’ to the core business of schools. It is an essential factor in children’s learning and can inform the work of the school on many levels, including how the curriculum is taught, pastoral care, extra-curricular development and behaviour strategies. Given the importance of children’s families and out-of-school lives for their success within school, embedding home-school relationships as part of a whole-school strategy with strong leadership from senior staff, is likely to see positive results for children’s learning and achievement within school.

So zu lesen in der einführenden Zusammenfassung zum jüngst erschienenden Handbuch aus dem Future Lab. Und gefolgt wird dies in der unmittelbar folgenden Einleitung von

The relationship between home and school is a powerful infl uence on children’s learning and development, which digital technologies have the capacity to support and enhance.

Und spätestens nach diesen ersten Seiten mit diversen anderen, markanten Aussagen, war mir klar, dass sich hier ein genauerer Blick lohnt. Denn es wird schnell deutlich, dass hier zwei Themen angesprochen werden, die ich derzeit als für mich sehr bedeutend ansehe, da ich in diesen Feldern aufgrund ihres Ausbleibens im Refendariat selber großen Lernbedarf habe:

  1. Elternarbeit (ich habe mich bereits in einem vorherigen Post an dieses Thema gewagt)
  2. Einsatz neuer Technologien.

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Der langsame Aufbruch ins digitale Klassenzimmer

3 comments March 3rd, 2010

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint heute aus Anlass der CeBit in Hannover ein Artikel unter der Überschrift “Der langsame Aufbruch ins digitale Klassenzimmer“. Dieser ist leider nicht vollständig frei zugänglich sondern gegen Bezahlung oder in der Printversion (02. März 2010, S. 12).

Update: Der Artikel ist frei zugänglich.

Der Inhalt geht von einer – wie meist – bemängelten Ungleichgewichtung des Computereinsatzes in den deutschen Wirtschaftsunternehmen verglichen mit der Situation in den Klassenräumen aus. Für mich interessant wird der Artikel allerdings vor allem dadurch, das ich selber zu seinem Entstehen beigetragen habe und von der Autorin Lisa Becker im Unterricht besucht wurde. Im folgenden die mich betreffenden Passagen, deren Zitation hoffentlich gestattet ist:

So klafft in Deutschland mehr als in anderen Ländern eine große Lücke zwischen schulischer und häuslicher Nutzung der digitalen Rechenmaschinen. Zu der kleinen Gruppe der meistens jüngeren Lehrkräfte, die den Einsatz von Computern an ihren Schulen vorantreiben, gehört Rene Scheppler. An der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden unterrichtet er Deutsch und Gesellschaftslehre. Von einem Computer je Schüler kann auch der 29 Jahre alte Lehrer nur träumen. Auch gegen elektronische Wandtafeln (Whiteboards), an die die Rechner der Schüler angeschlossen werden, hätte er nichts einzuwenden. Dennoch kommt er nach eigener Auskunft mit der für eine öffentliche Schule üblichen Anzahl von Geräten zurecht, obwohl sie nicht gerade auf dem neuesten Stand der Technik sind.

Es ist Nachmittag, 14 Uhr – nicht auf der Cebit, sondern in der Helene-Lange-Schule. Die nächsten beiden Stunden wird Scheppler treppauf, treppab laufen. Zuerst wird er auf vier Etagen Computerräume aufsperren. In diesen werden sich dann jeweils zwei Kinder der fünften Jahrgangsstufe an einen Computer setzen. Sie sollen Basiskompetenzen im Umgang mit dem Rechner erlernen: Texte schreiben, Tabellen erstellen, Internetseiten gestalten, im Internet recherchieren. Doch nicht Scheppler wird sie unterrichten, sondern Schüler der neunten Klassen. Scheppler wird nur helfen, wo es nötig ist.

und als Schlussabsatz des Artikels, was mir gut gefällt und dem Artikel die richtige Note und Richtung gibt:

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