Gibt es eine “Net Generation”? (Schulmeister)
Wie wichtig und von welcher Bedeutung Workshops wie die der Initiative d21 gerade heute sind, zeigt indirekt auch der im folgenden vorgestellte Artikel:
„Es ist ein populärer Irrtum zu glauben, dass schon Kinder im Umgang mit neuen
Technologien kompetenter seien als Erwachsene – sie sind meist nur unbefangener
am Computer und im Internet. Die Mystifizierung einer ‚generation @’ hält der
wissenschaftlichen Untersuchung nicht Stand.“[http://www.dji.de/cgi-bin/projekte/
output.php?projekt=786]
Dieses Zitat im Vorwort der online verfügbaren “work in progress”-Publikation von Rolf Schulmeister mit dem Titel “Gibt es eine Net Generation?” ist gewissermaßen der Anlass, danach zu fragen, ob es eine so genannte Netzgeneration überhaupt gibt. Noch konkreter formuliert er:
Der Anlass, mich dieses Themas anzunehmen, entstand, als die Generationen-Metapher
häufiger als Begründung für die Forderung nach den faszinierenden interaktiven Web
2.0-Anwendungen in der Lehre eingebracht wurde.
Eindrucksvoll legt er dar, was bzw. wer unter dem Begriff Netzgenaration (mit ihren diversen alternativen Bezeichnungen wie z.B. Generation @) zu verstehen ist. Danach wird die Mediennutzung empirisch untersucht, um anschließend – und hier unterscheidet sich Schulmeister in seinem Ansatz wesentlich und bedeutend von vielen anderen Forschungen – auch auf die Motivation Jugendlicher hinsichtlich ihrer Mediennutzung einzugehen. Abschließend widmet er sich noch dem Lehren mit den neuen Medien und speziell den Web 2.0-affinen Techniken.