Archive: Posts Tagged ‘Mobiltelefone’

Mobile Learning – Best Practice in Action

No comments October 25th, 2009

Ich hatte die letzten beiden Wochen Ferien. Und ungefähr genauso lange ist dieser Beitrag in der Entstehung – mit diversen Umstrukturierungen, neuen Schwerpunktsetzungen und wechselnden Inhalten. Das liegt daran, dass ich etwas  ansprechen möchte, was für mich selber ein Gebiet ist, was ich noch recht wenig selber und praktisch ausprobiert habe. Und zum Anderen ist das Material, welches über die letzten Wochen mich immer wieder begleitet hat, so vielfältig, dass ich mich nun entschieden habe, keinen ewig langen Beitrag zu schreiben, sondern das Ganze radikal abzukürzen und mir eine einzelne  für den Einstieg wichtige Überlegung herauszupicken: Es geht um Mobile Learning.

Ausgangspunkt ist die Handheldlearning 2009:

The Handheld Learning Conference is the world’s leading event about learning using mobile and inexpensive access technologies, attended by more than 1,500 international delegates.

Auf dieser Webseite zur diesjährigen Veranstaltung in der bereits seit mehreren Jahren laufenden Veranstaltungsreihe gab es wieder diverse Beiträge zum Thema, die ich nur empfehlen kann für jeden, der sich mit Mobile Learning – quasi einer besonderen Form des eLearning – beschäftigen oder darüber informieren will. Ganz besonders interessant für den schulischen Bereich ist die Sektion “Best Practice in Action”, in der Lehrende ihre Projekte und Erfahrungen vorstellen:

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iMedia 2009 und Taschenfunk

12 comments May 29th, 2009

Gestern ging es für mich direkt nach dem Unterricht nach Mainz zur diesjährigen iMedia. Ich muss sagen, dass das wohl die bisher größte Veranstaltung und zugleich Fortbildung war, die ich zum Thema neue Medien mitgemacht habe – sowohl räumlich als auch von den angebotenen Workshops. Das Programm war regelrecht erschlagend und es galt sehr stark zu selektieren bzw. fokussieren. Dennoch an dieser Stelle ein großes Lob an die Organisatoren, denen es gelungen ist, einen reibungslosen Ablauf und ein wirklich reichhaltiges Angebot zu bieten. Besonder gefallen hat der ständig mögliche Wechsel zwischen offiziellem und inoffiziellen Teilen, die parallel liefen.

Doch was habe ich für mich mitgenommen und was kann ich den Lesern des Blogs als Fund anbieten? Die wichtigsten Erkenntnisse für mich, die sicher nicht neu sind aber auf der iMedia eine eindrucksvolle Bestätigung erfahren haben sind folgende:

  1. Moodle ist DIE Plattform der (nahen) Zukunft: Es war kaum möglich, an Moodle vorbeizukommen. Seien es Stände, direkte Veranstaltungen und selbst in Workshops, die nicht primär zum Thema Lernplattform stattfanden, fiel immer wieder das Stichwort “Moodle”. Die durchaus vorhandenen, anderen Plattformen klangen zwar auch an, wurden aber meistens zu Gunsten von Moodle als zweitrangig eingestuft. Ich glaube, wer derzeit darüber nachdenkt, an seiner Schule eine Plattform einzurichten, die unterstützt und auch vernetzt werden kann und soll, kommt um Moodle derzeit nicht herum. Das Urteil vieler Kollegen – meist im direkten Vergleich mit Lo-Net als möglichste Alternative – klang sehr eindeutig. Dass Lo-Net nicht einmal (als Aussteller oder Workshop) vertreten war, hat mich schon ziemlich erstaunt.
  2. Virtuelle Whiteboards: An jeder Ecke wurde man auf der iMedia mit SmartBoards konfrontiert. Verschiedene Anbieter haben ihre Lösungen präsentiert und auch in den Workshops wurde damit gearbeitet. Die Quantität der Präsenz dieses Mediums war schon beeindruckend und zeigt, dass diese  langsam aber sicher die traditionelle Tafel ablösen werden. Auch wenn immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass es mehr um ein Nebeneinander von Kreidetafel und SmartBoard gehen soll, glaube ich angesichts der Intensität, mit der diese Technik nach vorne drängt, nicht mehr daran, dass Schulneubauten oder -renovierungen an der breiten Etablierung von virtuellen Tafeln vorbei kommen werden. Es klang aber auch an, dass sich diese Technik nicht für jeden Raum anbiete. Hier wurden naturwissenschaftliche Fachräume genannt, in denen man wohl weniger Bedarf sehe, da dort das Experimentieren in Gruppen im Vordergrund stehe.

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Mobile Learning on the road

No comments March 26th, 2009

Eine bemerkenswert hochwertige Reihe (sowohl hinsichtlich Interviewpartner, technischer Realisierung als auch thematisch) von kurzen Videodokumentationen erstellt aktuell das Mobile Learning Institut unter dem Obertitel “A 21st Century Education“:

In the 21st century, the most perceptive educational thinkers recognize that something new is happening to learning. Models of providing an education that developed to meet the needs of students of the last two centuries, while not irrelevant, are increasingly being transformed and infiltrated by the introduction and integration of new tools and technologies, and novel approaches to work, many of which are now commonplace in business and consumer spheres. Blogging, wikis, twittering and Facebook, the widespread use of mobile devices like cell phones and other handhelds, the emphasis on collaboration and critical thinking to solve problems, and the “flattening” of the world of commerce are challenging the fundamental assumptions of what an education must provide to its young people in order for them to succeed or even cope in a complex world.

Die Filme sind allesamt durchaus sehenswert. Besonders aufgefallen ist mir aber der Beitrag von Elliot Soloway und Cathie Norris zu “Education the Mobile Generation (zum Abspielen Bild anklicken):

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