Archive: Posts Tagged ‘Medienerziehung’

Vom Teufelskreis fehlender Medienbildung

23 comments April 10th, 2010

So sieht er aus, der Teufelskreis fehlender Medienbildung. Jedenfalls ist dies die Vorstellung in der jüngst veröffentlichten Studie “Medienbildung – (k)ein Unterrichtsfach?” (eine mit Markierungen zum schnellen Überfliegen füge ich unten an) der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein. Und die Lösung wird auch gleich mitgeliefert in Form des Idealzyklus der Medienbildung:

Doch ganz so einfach macht man es sich dann doch nicht. Vielmehr ist die Studie ein bemerkenswertes Werk, welches in meinen Augen auch deutlich über die Landesgrenzen hinweg Bedeutung gewinnen kann.

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Ratgeber: Surfen ohne Risiko?

5 comments March 22nd, 2010

In Twitter ist am Wochenende mal wieder ein kleiner Austausch zum Anteil der Schule an der Erziehung und speziell hinsichtlich der Medienkompetenz der Kinder angestossen worden. Und ich stimme grundsätzlich Melanie Unbekannt zu, wenn sie tweetet:

Wenn man sich dann die “Arbeit” teilt, denke ich aber auch, dass wir als Lehrer – quasi als Profi – helfen und unterstützen können. Denn nicht selten sind Eltern mit den neuen Medien überfordert oder sorgen sich wie viele Lehrer, dass ihnen die kinder “eh voraus” sind. Dies scheint auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ähnlich zu sehen und hat vor ein paar Wochen die Broschüre “Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko” neu aufgelegt.

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Handys als pädagogische Herausforderung

1 comment February 15th, 2010

Ein Handyverbot kann zwar als kurzfristige Massnahme sinnvoll sein, um eine schwierige Situation in einem Schulhaus zu entschärfen. Der Trend zu mobilen Kleincomputern ist allerdings gesellschaftlich so breit und ausgeprägt, dass die Schule mittelfristig nicht darum herumkommt, deren Besitz und Nutzung in einem medienpädagogischen Konzept zu integrieren, Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.

Beschränkt sich jedoch die schulische Auseinandersetzung mit Handys auf ein blosses Verbannen und Verbieten, dann könnte dies als pädagogische Bankrott- Erklärung verstanden werden.

So deutlich oder gar drastisch formuliert eine jüngst in an der PH Zürich erscheinende Broschüre von Rolf Deubelbeiss und Peter Holzwarth unter dem Titel “Handy im Schulumfeld” aus der Reihe “Ideen für den Unterricht”. Ich stelle hier meine kommentierte/markierte Version zur Verfügung:

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