Archive: Posts Tagged ‘Lehrer’

Skype – die neue Lehrercommunity?

No comments December 21st, 2010

In den letzten Monaten hat sich aus meiner Sicht – neben den Blogs – vor allem Twitter als die zentrale Kommunikations- und Vernetzungsplattform für Lehrer erwiesen (eine gute Übersicht – auch zum Erweitern – hier und hier). Hier werden Stimmungen, Wahrnehmungen, Tipps und konkrete Materialien ausgetauscht und diskutiert. Für mich ist dies ein bemerkenswerte und erfreuliche Tendenz, dort immer mehr Kollegen zu treffen, da genau dies ja das aufbrechen der so oft gescholtenen Vereinzelung vieler Lehrer und ihres Unterrichts bedeutet.

Auf einen ähnlichen Zug setzt sich nun eine andere bereits sehr gewachsene Plattform: Skype. Der Internettelefonieanbieter hat jüngst eine Beta-Phase seines Projekts “Skype in the classroom” freigeschaltet und zieht bereits viele Kollegen an. Hier findet man derzeit vor allem internationale Kollegen, was besonders für die Fremdsprachenlehrer interessant sein dürfte, um vielleicht mal eine Live-Schalte in einen französischen Klassenraum zu realisieren.

Darüber hinaus wird neben der Vernetzung der zweite Schwerpunkt auf die Verbreitung guter Materialien gelegt. Wenn ich das richtig überblicke, erfolgt dies lediglich in Form von Verlinkungen – das Hochladen auf skype-eigene Server von Dateien ist derzeit nicht vorgesehen. Aber hierzu helfen ja Dropbox & Co gerne aus.

Ich finde, das ist ein beachtenswerter Ansatz, der besonders dadurch Potential haben dürfte, dass ohnehin sehr viele Kollegen bereits Skype kennen oder nutzen. Das Ganze ist noch etwas unübersichtlich, da Sortierungen derzeit nur über Verschlagwortungen laufen. Ich bin gespannt, wie es sich entwickelt und würde mich über den besuch meines Profils freuen.

© René Scheppler, 2010

Termine finden? – kein Problem!

No comments March 17th, 2010

Dann lassen Sie uns mal schauen, wann es passen könnte.

Das sind Sätze, an die sich häufig eine lange, zähe Diskussion knüpft. Aus meiner Sicht liegt das nicht selten an der Spontanität, mit der solche Findungsprozesse ablaufen. Das andere Extrem ist der Vorwurf

Sie haben ja nie Zeit.

Und wer den Schulalltag kennt, weiß, wie schnell dieser einen auffressen kann und tatsächlich kaum noch Freiräume für z.B. Elterngespräche zu existieren scheinen.

Ich habe vor einiger Zeit aus Anlass des halbjährigen Elternsprechtages bereits einen Beitrag zum Thema Terminfindung mit besonderem Blick auf Eltern geschrieben (ich wiederhole die dortigen Ausgangsbedingungen hier nicht). Dort habe ich ein Tool vorgestellt, welches mir akute Hilfe bot aber auch aus der Not genommen wurde, schnell etwas zu brauchen. Ich möchte meine Kritik aus diesem Beitrag nicht revidieren, da ich nach wie vor denke, dass Primoo einem ein funktionierendes Grundgerüst zur Terminkoordinierung bietet. Vor allem die Möglichkeit, Zetfenster anzubieten, in die sich von Extern eigenständig eingewählt wird, um Termine vorzuschlagen, ist mir hierbei wichtig.

Doch wie so oft, hat sich auch in diesem Fall schnell der Wunsch bemerkbar gemacht, zum Einen mehr Funktionen zu bekommen, um es weiter an meine spezielle Situation anpassen zu können. Und zum Anderen wurde mir Primoo – wie bereits angedeutet – vor allem im Administrationsbereich etwas zu schwergängig. In den letzten Tagen habe ich einige Tools getestet – darunter auch kostenpflichtige, die ja für diesen Blog keine Rolle spielen sollen -, bin dann aber bemerkenswerter Weise wieder bei einem Dienst hängen geblieben, der eine kostenfreie, wenn auch werbefinanzierte Grundversion anbietet (ich denke in der Elternarbeit ist die Werbefreiheit ein sekundäres Ausschlusskriterium): SuperSaaS

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Initiative D21-Umfrage – die Daten

No comments January 20th, 2010

Exklusiv berichtete am Sonntag in ihrer Online-Ausgabe die Welt von der im Auftrag der Initiative D21 durchgeführten Umfrage. Nun liegen uns die konkreten Daten vor, die hier im Projektblog ein wenig genauer untersucht werden sollen, um zu zeigen, wie man zu folgenden Ergebnissen gekommen ist:

  • Nur 2 Prozent der Befragten beurteilen den Einsatz von Computern in deutschen Schulen als ausgezeichnet
  • 63 Prozent der Eltern sehen deutlichen Verbesserungsbedarf bezüglich der Computernutzung in Schulalltag
  • Die Deutschen sehen insbesondere das Kultusministerium (73 Prozent), die Schulleitung (73 Prozent) und den Schulträger (71 Prozent) in der Verantwortung für den Einsatz von Computern im Unterricht. Aber auch den Lehrer (51 Prozent) wird große Verantwortung zugesprochen
  • In Gymnasien wird der Computer am häufigsten im Unterricht genutzt. In Grundschulen ist die Computernutzung am geringsten
  • In einer von 10 Schulen hat jeder Schüler im Unterricht Zugriff auf einen Computer
  • In 15 Prozent der Schulen ist die Nutzung eines eigenen Laptops gestattet
  • Etwa zwei Drittel aller Eltern halten die Vermittlung von kritisch-hinterfragendem Umgang mit Computern für äußerst wichtig oder wichtig für die persönliche Entwicklung des Kindes
  • Sowohl Schüler als auch Eltern würden sich ein höheres Engagement der Lehrer und eine bessere Ausschöpfung der Möglichkeiten bei der Vermittlung von Computerkompetenzen wünschen
  • Zudem sind die Kenntnisse der Lehrer bezüglich der Vermittlung von Computerkenntnissen klar ausbaufähig.

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