Archive: Posts Tagged ‘Interview’

e-Learning gestalten (Gilly Salmon)

No comments July 3rd, 2008

Eigentlich wären die beiden folgenden Videos ein Fall für die Kategorie “Youtube-Schmankerl” in diesem Blog. Doch diese ist eher fürs Nachdenkliche oder Amüsante. Das Folgende passt da nur bedingt rein.

Gilly Salmon, Professorin für e-Learning & Learning Technologies an der University of Leicester, spricht über die Notwendigkeit und Herausforderung, e-Learning zu gestalten:

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Web 2.0 – eine pädagogische Herausforderung?

1 comment June 30th, 2008

Unter dem Titel “Web 2.0 – eine pädagogische Herausforderung?” veröffentlichte die Initiative Schulen an Netz ein Interview mit Volker Rüddigkeit vom Hessischen Amt für Lehrerbildung. Leider will es mir nicht gelingen, herauszufinden, wann dieses Interview geführt wurde.

Besonders interessant fände ich das Publikationsdatum des Interviews aufgrund folgenden Zitats:

Schulen ans Netz: Und wie sieht es nun bei Lehrkräften aus?

Volker Rüddigkeit: Nun, hier sieht es düster aus. Die weitaus größte Gruppe der Web 2.0-Nutzer stellen die unter Dreißigjährigen und damit auch unsere Schüler. Lehrer selbst wissen vom Web 2.0 bisher herzlich wenig, wie ich es immer wieder selbst bei meinen Vorträgen zum Thema Web 2.0 erlebe. Das dionysische Web 2.0 kennen sie nicht und das apollinische Web 2.0 nutzen sie noch nicht! Wir haben etwa 750.000 Lehrer in Deutschland und nur etwa 100 davon führen nach meinen Recherchen ein Blog. Es erscheint fast schon peinlich, wenn immer wieder in allen Publikationen der sicher gut gemachte Blog des Herrn Rau als Beweis dafür herhalten muss, dass auch Lehrer bloggen oder die Elefantenklasse als Alibi für Blogs in der Grundschule herhalten muss! Besser sieht es mit Wikis aus, aber von Schweizer Verhältnissen, wo Wikis und Blogs schon in den Schulalltag eingezogen sind, können wir nur träumen. Mehr als einige wenige Leuchttürme haben wir nicht aufzuweisen.

Kurzum, anstelle von Web 2.0 gibt es bei uns Ahnungslosigkeit 2.0, und zwar angefangen von den Kultusministerien über die Schulämter bis hin zu den Schulen selbst. Während man in Unternehmen längst erkannt hat, welche Potenziale Blogs z.B. für die Öffentlichkeitsarbeit bieten, warte ich immer noch auf den ersten Kultusminister respektive Kultusministerin oder den ersten Schulleiter, der Eltern, Lehrer und Schüler via Blog informiert und damit zur Diskussion einlädt. Der Blog als quasi informelles Pendant zum Amtsblatt!

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Rahmenbedingungen informellen und selbstorganisierten Lernens an Hochschulen

No comments June 23rd, 2008

Ein tolles Interview mit der auch an unserm Workshop anwesenden Gabi Reinmann hat Matthias Rohs für E-Learning Podcast – Der Podcast des E-Learning Centers der Universität Zürich geführt. Ich denke, es lohnt sich, hineinzuhören, auch wenn der Schwerpunkt doch auf den Hochschulen liegt. Doch auch Frau Reinmann formuliert im Podcast, dass die Schule bereits an die neuen Formen des e-Learnings heranführen sollte. Und auch die Ausbildung bzw. Haltung von Lehrern wird thematisiert.

Im Podcast-Interview wurden vor allem die Rahmenbedingungen thematisiert, unter denen informelles, selbstorganisiertes Lernens an Hochschulen überhaupt möglich ist. Angefangen von der didaktischen Kompetenz der Lehrkräfte, über die Folgen der Bologna-Reform für informelles und selbstorganisiertes Lernen bis hin zu notwendigen Veränderungen in der Bildungspolitik wurde dabei ein weiter Rahmen gespannt. Dieser endete mit einem Plädoyer für mehr Mut auf allen Ebenen: von den Lehrenden bis zur Bildungspolitik. Aber auch die Kompetenzen der Net-Generation wurden angesprochen, zu der es bald eine eigene Studie aus ihrem Lehrstuhl geben wird.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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