D21-Projekt im “nachtmagazin” der ARD
Unter dem Titel “Lehrer der Berliner Rütli-Hauptschule für Lehrmethoden ausgezeichnet” sendete am Freitag das “nachtmagazin” der ARD einen Bericht, der im Zusammenhang mit der Preisverleihung bei dem diesjährigen D21-Jahreskongress stand (Bild klicken, um zum Beitrag zu gelangen).
Sieht man einmal von der sicher nicht ganz korrekten Bemerkung ab, dass dank “Millioneninvestitionen” die Schule wieder einen positiven Weg eingeschlagen hat, freut uns natürlich die Grundaussage: Dank der Nutzung neuer Medien im Schullalltag einschließlich innovativer Lehr- und Lernmethoden kann sich selbst in schon “abgeschriebenen” Schulformen des deutschen Bildungssystems die Situation verbessern. Diese Erkenntnis wird u.a. auch durch Studien zur “digitalen Integration” unterstrichen, die sehr geringe soziale oder ethnische Unterschiede, was den Zugang zum Internet in der Bundesrepublik angeht, belegen. D.h., dass eine mögliche Teilhabe an Bildung, Kultur, Wissen und Öffentlichkeit in digitaler Form praktisch für jedes Individuum zumindest stark vereinfacht wurde. Die Aufgabe besteht nun darin sich persönlichin problem- und themenbezogenen Communities weiterzuentwickeln – egal, ob in einer Berufs-, Haupt- oder Realschule bzw. einem Gymnasium! Eine tolle Entwicklung mit riesigem Potenzial, wie ich finde. Continue reading…

“Zu einer modernen Pädagogik gehört eine digitale Lernkultur. Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bieten heute ganz neue Zugänge zu Bildungsinhalten. In der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhundert ist der sichere Umgang mit Computer und Internet elementar für alle Bildungsverläufe. So müssen auch alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, den verantwortungsvollen und intelligenten Umgang mit den neuen Medien zu lernen und zu praktizieren.” Das forderte Bundesbildungsministerin Annette Schavan bei der Jahrestagung der Initiative D21 in Berlin. Dabei lobte sie Initiativen aus der Wirtschaft, mit denen Impulse zur engen Verknüpfung von IKT und Bildung gegeben werden. Schavan hob hervor, dass die neue Lernkultur durch IKT eine hohe Individualisierung und gleichzeitig eine größere Unabhängigkeit von Institutionen mit sich bringe. “Die Schülerinnen und Schüler bringen heute andere Kompetenzen als früher mit. Schulen müssen die Lebenswelten der jungen Menschen integrieren, wenn sie sich weiterentwickeln wollen.”