Archive: Posts Tagged ‘Handbuch’

Ratgeber: Surfen ohne Risiko?

5 comments March 22nd, 2010

In Twitter ist am Wochenende mal wieder ein kleiner Austausch zum Anteil der Schule an der Erziehung und speziell hinsichtlich der Medienkompetenz der Kinder angestossen worden. Und ich stimme grundsätzlich Melanie Unbekannt zu, wenn sie tweetet:

Wenn man sich dann die “Arbeit” teilt, denke ich aber auch, dass wir als Lehrer – quasi als Profi – helfen und unterstützen können. Denn nicht selten sind Eltern mit den neuen Medien überfordert oder sorgen sich wie viele Lehrer, dass ihnen die kinder “eh voraus” sind. Dies scheint auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ähnlich zu sehen und hat vor ein paar Wochen die Broschüre “Ein Netz für Kinder – Surfen ohne Risiko” neu aufgelegt.

Continue reading…

Share

Das Web 2.0-Unterrichtsbuch

1 comment March 21st, 2010

Ted Freedman hat eine ganze Weile gesammelt und nun eine Sammlung veröffentlicht, die es in sich hat:

  • 87 projects.
  • 10 further resources.
  • 52 applications.
  • 94 contributors.
  • The benefits of using Web 2.0 applications.
  • The challenges of using Web 2.0 applications.
  • How the folk who ran these projects handled the issues…
  • … And what they recommend you do if you run them.
  • What were the learning outcomes?

All dies findet sich in seinem “Amazing Web 2.0 Projects Book“. Aber eigentlich steckt da noch viel mehr drin… nämlich eine ghörige Portion Inspirationen. Bereits bei durchblättern der ersten Projekte blitzten bei mir Ideen und Assoziationen für meinen eigenen Unterricht und meine Lerngruppen auf. Oft ist es ja nur ein kleiner Anstoß, der einen auf eine Idee setzt, die es dann auszubauen gilt. Und von diesen Impulsen hält Ted in seinem Buch einige bereit:

Continue reading…

Share

Watch your Web

1 comment June 10th, 2009

Bei meinem gestrigen Besuch einer Schule und dem Gespräch mit dem Schulleiter über die Erfahrungen mit dem dortigen, bemerkenswerten Einsatz neuer Medien, kam wieder zum Vorschein, dass Schulen, die besonders auf den Nutzung dieser Technik setzen, sich mit neuen Problemen und Herausforderungen konfrontiert sehen. Besonders das Phänomen Cyber-Mobbing scheint dabei nicht zu unterschätzen zu sein und bedarf pädagogischer Konzepte, in die Computer- und Web-Nutzung bewusst eingebettet werden. Hier brauchen Schulen Hilfe und Unterstützung, da dies oft auch besonderen personellen Einsatz erfordert. Über eine neue und vielversprechende Initiative zur Sicherheit im Web für Jugendliche wird bei der Initiative D21 berichtet:

Jugendliche nutzen begeistert das Internet. Sie sind sich aber über die Gefahren oft nicht bewusst. Die Jugendkampagne “Watch your web” will junge Menschen im Umgang mit persönlichen Daten im Netz sensibilisieren.

“Das Internet ist der Schulhof des 21. Jahrhunderts: Es gibt jede Menge Tratsch, Flirts und Reibereien – nur dass die ganze Welt dabei zuschauen kann. Den meisten Jugendlichen ist aber nicht bewusst, dass sie sich hier nicht nur mit Freunden austauschen”, sagte Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner bei der Vorstellung der Kampagne in Berlin.

25 Prozent der Jugendlichen, die sich viel in einem sozialen Netzwerk bewegen, haben nach der JIM-Studie schon einmal erlebt, dass jemand im Bekanntenkreis in einem Netzwerk “fertig gemacht wurde”. “Wer im Internet über andere lästert, tut dies nicht im privaten Hobbyraum, sondern schreit es in die Welt hinaus. Daher ist mir der respektvolle Umgang mit Bildern oder Aussagen über andere ein ganz besonderes persönliches Anliegen”, so Aigner.

Das Internet vergisst nichts

“Persönliche Daten, die einmal im Netz stehen, verbreiten sich blitzschnell und sind kaum mehr zurückzuholen. Die Initiative watch your web sensibilisiert spielerisch für die Gefahren und zeigt, wie man klug mit persönlichen Daten im Netz umgeht”, so Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Im Netz gibt es dazu unter www.watchyourweb.de praktische Tipps, wie Jugendliche ihre Datensicherheit selbst aktiv erhöhen können. Vier Filmspots sollen zudem die Kernbotschaften der Jugendkampagne vermitteln: “Das Internet vergisst nichts”, “Was einmal im Internet steht, kann sich schnell verbreiten”, “Virtuelles ist real” und “Im Internet ist man nicht immer ungestört”.

Das Projekt scheint noch recht jung zu sein, liefert aber schon eine gute Sammlung von Tipps der verschiedenen Partner, was den Umgang mit persönlichen Daten in diversen Communities und Plattformen angeht. Für den Unterricht sicher auch gut geeignet, um das Thema anzusprechen, sind die Videos:

und…

Continue reading…

Share