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	<title>LernwolkeePortfolio</title>
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	<description>Neue Medien im Schulunterricht</description>
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		<title>Dossier zu E-Portfolios im Unterricht</title>
		<link>http://lernwolke.de/2009/06/01/dossier-zu-e-portfolios-im-unterricht/</link>
		<comments>http://lernwolke.de/2009/06/01/dossier-zu-e-portfolios-im-unterricht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 15:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ePortfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ein gutes Dossier für educa.ch hat Ralph Kugler, Dozent (MAS Educational Technology) an der Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen erstellt (aufs Bild klicken). Mir gefällt besonders im Bereich der Zielsetzungen das deutliche Primat der Pädagogik über die Technik. Der Portfolio-Gedanke kann nämlich durchaus ebenso gut analog gelingen, erfährt durch die Digitalisierung aber besondere Bereicherungen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.educa.ch/dyn/199750.asp"><img class="aligncenter size-full wp-image-2514" title="e-portfolio" src="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/06/e-portfolio.jpg" alt="" width="500" height="463" /></a></p>
<p>Ein gutes Dossier für <a href="http://www.educa.ch/dyn/199750.asp" target="_blank">educa.ch</a> hat Ralph Kugler, Dozent (MAS Educational Technology) an der Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen erstellt (aufs Bild klicken). Mir gefällt besonders im Bereich der Zielsetzungen das deutliche Primat der Pädagogik über die Technik. Der Portfolio-Gedanke kann nämlich durchaus ebenso gut analog gelingen, erfährt durch die Digitalisierung aber besondere Bereicherungen. Die Gefahr dabei die didaktisch-pädagogischen Ideen zu vernachlässigen, erfordert bei diesen meist auf längere Zeiträume angelegten Projekte besondere Kompetenzen auch seitens der Lehrkraft:</p>
<blockquote><p><strong><span class="bold">Wichtigste pädagogische Zielsetzungen</span></strong></p>
<div>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>dem Lernenden die Möglichkeit zu geben, seinen schulischen Werdegang mit Hilfe eines Dokuments zu belegen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>den Lernenden bei der Verarbeitung des Gelernten zu unterstützen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>den Lernenden bei der Nutzung der neuen Technologien zu unterstützen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>eine Auszeit für den Lernenden zu schaffen, in der er sich Gedanken macht über das Gelernte und seine eigenen Stärken und Schwächen in sozialer und fachlicher Hinsicht</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>dem Lernenden Verantwortung zuzuweisen und damit seine Selbständigkeit zu fördern</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>dem in einem technischen Programm eingeschriebenen Lernenden die Jobsuche zu erleichtern</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>der wachsenden Nachfrage der Universitäten nach der Führung eines Portfolios nachzukommen</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>virtuelle Räume zu schaffen, in denen die Arbeiten von verschiedenen Lernenden ausgestellt sind, um gemeinsam bekannte Gebiete zu erforschen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p><a name="a200161"></a></p>
<div>
<div><strong><span class="bold">Wichtigste technische Zielsetzungen</span></strong></div>
</div>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>Lehrpersonal und Lernenden die bestmöglichen infrastrukturellen Voraussetzungen für ihre Arbeit zu liefern;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>eine, den finanziellen Voraussetzungen der Schule angemessene, Infrastruktur zu entwickeln;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top"><img src="http://www.educa.ch/pics/nupsi21x16.gif" alt="Listenpunkt" width="21" height="16" /></td>
<td>Lernenden aus anderen Institutionen via Internet Zutritt zum E-Portfolio zu gewähren.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</blockquote>
<p>Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
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		<item>
		<title>Von der Lehr- zur Lernplattform</title>
		<link>http://lernwolke.de/2009/03/16/von-der-lehr-zur-lernplattform/</link>
		<comments>http://lernwolke.de/2009/03/16/von-der-lehr-zur-lernplattform/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[e-learning]]></category>
		<category><![CDATA[ePortfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.initiatived21.de/?p=2233</guid>
		<description><![CDATA[
Prof. Michael Kerres hat im Rahmen der Fachtagung an der PH Zürich am letzten Freitag seine Keynote &#8220;Personal Learning Environments &#8211; von der Lehr- zur Lernplattform&#8221; online gestellt. Darin geht er der wahrscheinlich entscheidenden Frage im Hinblick auf die Entwicklung von Lehr-/Lernplattformen in den nächsten Jahren nach: Wie können sich Lehrplattformen zu Lernplattformen entwickeln?

Ausgehend von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="phz" src="http://www.schwyz.phz.ch/uploads/pics/logo_fachtagung_2009.gif" alt="" width="600" height="200" /></p>
<p>Prof. Michael Kerres hat im Rahmen der <a href="http://www.schwyz.phz.ch/fachtagung" target="_blank">Fachtagung an der PH Zürich</a> am letzten Freitag seine Keynote &#8220;<a href="https://connect.ruhr-uni-bochum.de/ple09" target="_blank">Personal Learning Environments &#8211; von der Lehr- zur Lernplattform</a>&#8221; online gestellt. Darin geht er der wahrscheinlich entscheidenden Frage im Hinblick auf die Entwicklung von Lehr-/Lernplattformen in den nächsten Jahren nach: Wie können sich Lehrplattformen zu Lernplattformen entwickeln?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://connect.ruhr-uni-bochum.de/ple09" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-2234" title="bild-30" src="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/03/bild-30.png" alt="" width="271" height="235" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ausgehend von der zutreffenden Diagnose zum Status Quo an vielen Schulen &#8211; was die IT-Ausstattung angeht &#8211; entwickelt er eine Art nahe Vision von dem, was die von ihm zugrundegelegte Implementierung der Idee des Web 2.0 nicht als neue Technologie sondern als &#8220;andere Sichtweise und Nutzung des Internet&#8221; nach sich ziehen wird.</p>
<p style="text-align: left;"><span id="more-2233"></span>Bereits bei der Analyse des Ist-Zustandes macht Kerres einen wesentlichen Punkt, der bei der Betrachtung von Schulgebäuden und deren technischer Ausstattung &#8211; so auch wieder direkt gesehen bei der jüngsten, offiziellen und externen Inspektion meiner Ausbildungsschule &#8211; leider allzu oft vergessen oder übersehen wird:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Und dann müsste man auch noch hinzuziehen die Ausstattung die eben Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen zu Hause haben. Auch das muss man ja eben halt berücksichtigen und bedenken, wenn man sich überlegt, wie eigentlich die Schul-IT-Zukunft aussehen könnte &#8211; konzeptionell und technologisch.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dies deckt sich mit der Entwicklung, die auch die Initiative D21 sieht, dass es eben nicht mehr die hauptsächliche Verantwortung der Schule sein wird, die Kinder und Jugendlichen mit der entsprechenden Hardware auszurüsten, sondern dass private Endgeräte auch problemlos Bestandteil schulischen Lernens werden können. Die Aufgabe der Schule wird wohl weniger in den Endgeräten liegen, als vielmehr in der Bereitstellung einer Infrastruktur &#8211; hier konkret eines Netzwerkes:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Wir sehen, die Situation würde dann perspektivisch auch anders aussehen. Im Mittelpunkt steht eben jetzt nicht mehr die Schulausstattung mit PCs &#8211; gegen die ja gar nichts zu sagen ist -, aber im Mittelpunkt würde eben hier die drahtlose Kommunikation, das NetBook (stehen).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/03/bild-31.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2235" title="bild-31" src="http://www.blog.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/03/bild-31-300x193.png" alt="" width="300" height="193" /></a></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Für eine Konzeption von eLearning skizziert Kerres drei Entwicklungsrichtungen:</p>
<ol>
<li>user vs. author (learners as creators): &#8220;Die Lernenden werden zunehmend Mitwirkende bei der Entwicklung von Lernkontent&#8221;.</li>
<li>local vs. remote (learning is ubiqitous): Dies betrifft den Ort der Datenspeicherung, der sich zunehmend von der lokalen Festplatte zur Ablage auf (öffentlichen) Servern verschiebt.</li>
<li>private vs. public (learning = performing): &#8220;Diese Grenze verändert sich &#8211; um es vorsichtig auszudrücken. Sie verschiebt sich etwas in Richtung eben Öffnung des Privaten. Und auf diese Weise wird der Lernprozess selbst sozusagen sichtbar und hinterlässt Spuren. (..) Der Lernprozess wird selbst sozusagen zur Performanz.&#8221;</li>
</ol>
<p>Vor allem der dritte Punkt ist der in meinen Augen entscheidende, da dieser die ersten beiden indirekt mit beeinflusst oder zu einem gewissen Grad nach sich zieht. Lernen &#8211; so auch im <a href="http://www.blog.initiatived21.de/?p=2218" target="_blank">letzten Youtube-Schmankerl</a> angesprochen &#8211; wird weder zeitlich noch räumlich in Zukunft auf die Schulzeiten oder das Schulgebäude konzentriert bleiben können. Die Verknüpfung mit privaten Lernsettings, die sich im und durch das Internet ergeben, dürfen nicht Gefahr laufen, zu einer parallel zur Schule existierenden Lernwelt zu werden. In der <a href="http://www.blog.initiatived21.de/?p=2226" target="_blank">Diskussion auf der CeBit</a> war dies einer der Hauptkritikpunkte, der von den dort vertretenen &#8220;digital natives&#8221; in Person von Schülern geäußert wurde, wenn sie für sich feststellen, dass sie vieles, was sie lernen, nicht (mehr) in der Schule lernen.</p>
<p>Danach fragt Kerres schließlich, welche Bedeutung haben die Web 2.0-Tools für Lernen und Schulen:</p>
<blockquote><p>Welche Zukunft haben Lernplattformen in dieser Welt von Web 2.0? (&#8230;) Es stellt sich die Frage: Ist eigentlich das, was wir als LMS betreiben, überhaupt die Lernplattform? Ist nicht vielleicht eine Differenzierung vorzunehmen zwischen der Lehrplattform, in der wir Materialien einstellen und versuchen, das Lernen zu organisieren, und der wirklichen Lernplattform? Also in diesen Orten, die letztlich auch das Web 2.0 ausmachen.</p></blockquote>
<p>Anhand seines eigenen Lehrstuhls und Online-Studiengangs &#8220;M.A. Educational Media&#8221; stellt er offene Möglichkeiten vor, Lernende zu vernetzen. Die Studierenden schreiben dabei Blogs, die dann auf der Webseite des Lehrstuhls per RSS zusammengeführt werden. Dadurch entsteht eine Übersicht, womit die Studierenden sich aktuell beschäftigen. Dabei wird auf freie Web 2.0-Dienste zurückgegriffen, und eben nicht auf eine geschlossene, institutionseigene Plattform. Besonders anschaulich wird dies, wenn Kerres letztlich eine selbst zusammengestellte und auf und von den/m besitzenden Lerner zugeschnittene <a href="http://www.google.com/ig" target="_blank">igoogle-Seite</a> als die eigentliche Lernumgebung vorstellt. Das entscheidende dabei ist dann genau die Möglichkeit, z.B. über RSS die LMS des Lehrstuhls mit der PLE des Lernenden zu verbinden und einen direkten, automatisierten Austausch von Inhalten verschiedenster Art zu initiieren:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/03/bild-33.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2237" title="bild-33" src="http://www.blog.initiatived21.de/wp-content/uploads/2009/03/bild-33-300x219.png" alt="" width="300" height="219" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Damit entsteht &#8211; wie Kerres richtig betont &#8211; eine Lernumgebung, die dem Lerner gehört und auch nach seiner zeit an der jeweiligen Institution ihm weiter zur Verfügung steht. Der Lerner dockt mit dieser eigenen Plattform nur noch über automatisierte Austausch- und Synchronisationsdienste an die institutionseigene Plattform an und besorgt sich da den Kontent, den er braucht und gewinnbringend in seine eigene Lernumgebung einbettet (und selber strukturiert). Und dies funktioniert dann natürlich auch anders herum, dass &#8211; wie beschrieben &#8211; auf der Instituitionsseite, die die vielen Lerner letztlich verknüpft/verbindet, Inhalte eingepflegt werden, die ursprünglich aus einer individuellen PLE stammen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Der entscheidende Knackpunkt ist, dass diese Systeme alle miteinander verknüpft sind. Also praktisch einen zusätzlichen Layer über das Internet mit seinen traditionellen html-Verknüpfungen legt. (&#8230;) Diese Verknüpfung von Inhalten und von Anwendungen, das macht es letztlich, was eben auch diese zusätzliche Qualität einer solchen Koppelung von LMS und PLE (ausmacht).</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dass dies nicht nur eine Spielerei für die Universität ist, sondern durchaus auch an der Schule funktionieren kann, beweist die Entwicklung so genannter ClassBlogFolios durch <a href="http://fremdsprachenundneuemedien.blogspot.com/" target="_blank">Jürgen Wagner</a> und Verena Heckmann. In ihrem Einführungsvortrag bedienen sie sich eben auch einer frei verfügbaren Blog-Software, mit der sie Schüler und deren Ergebnisse und Lernprozesse miteinander verknüpfen. Auch hier ist bemerkenswert, dass nicht auf Systeme zurückgegriffen wird, die dem Schüler für diesen erkennbar bei Verlassen der Institution (hier Schule) nicht mehr zur Verfügung stehen. Dieser kann seine stetig wachsende PLE schließlich mitnehmen und dann &#8211; im Sinne von Kerres &#8211; an seine zukünftige Universität oder Ausbildungseinrichtung andocken. Hier der Einführungsvortrag von Jürgen Wagner: <a href="http://breeze.lpm.uni-sb.de/p76053762/" target="_blank">http://breeze.lpm.uni-sb.de/p76053762/</a></p>
<p style="text-align: left;">Wichtig ist dann aber auch, nicht zu vergessen zu erwähnen, dass solche bisher rein technische Szenarien zugleich eine Änderung von Einstellung zum Lernen selber erfordern (also di didaktische Sicht). Kerres stellt hierzu 5 Punkte zusammen (neben der Forderung nach dem Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur), die verdeutlichen, dass Lernen mit Web 2.0-Technologie anders strukturiert ist, als &#8220;traditioneller&#8221; Unterricht bzw. in diesem einzelne Bestandteile an Bedeutung gewinnen:</p>
<ul>
<li>Selbstlernen (z.B. Freiarbeit unter der Betreuung des Lehrers als Supervisor)</li>
<li>Kooperation (Austausch mit anderen Lernenden)</li>
<li>Projekte (und Projektarbeit im Sinne von Lernvereinbarungen mit dem Lehrer)</li>
<li>Individualisierung</li>
<li>Lernorganisation (Schaffung von Raum und zeitliche Fenstern)</li>
</ul>
<p>Bemerkenswert ist letztlich noch die Feststellung Kerres, dass es weniger um zusätzliche Fortbildungen im großen Stil für Lehrer gehen sollte. Vielmehr sieht er wesentliche Potentiale in Communities of Practice &#8211; also Plattformen für Gemeinschaftsbildung und auch Materialaustausch für Lehrer:</p>
<blockquote><p>Und dann sehen wir, es ist eigentlich gar nicht mehr so das Problem von Lehrerfortbildungen. Vielleicht können wir sogar langsam davon ausgehen, dass Lehrpersonen so etwas wie Moodle oder ähnliches sich schlicht auch relativ gut selbst aneignen können. Wir müssen heute viel weiter schauen und fragen &#8211; und das ist dann aber sogar dummerweise doch noch mühseliger als eine Moodle-Schulung -, wir müssen weiterschauen und fragen, was bedeutet das für unsere Schule, für unsere Bildungseinrichtung eben im Ganzen. (&#8230;)</p>
<p>Im Grunde das ist die spannendste Entwicklung und eigentlich auch die jetzt rein quantitative fast wichtigste für gerade die Lehrpersonen, das sind die Communities of Practice. Gemeint sind schlicht und einfach Foren und Möglichkeiten, wo Lehrpersonen untereinander Lehrmaterialien, die sie selbst entwickelt haben, einstellen, zur Verfügung stellen, austauschen. Die einzelne Lehrperson ist ja kompetent in der Entwicklung von Materialien.</p></blockquote>
<p>Hier legt Kerres in meinen Augen zu sehr den Fokus auf konkrete Materialien. Aber in meinen Augen ist dies gar nicht die Hauptschwierigkeit, vor der viele Kollegen stehen. Vielmehr wird ein Austausch über Unterricht und Unterrichtsszenarien notwendig, die dann natürlich mit Materialien unterstützt werden können. Wichtiger ist aber die Möglichkeit des Austauschs und der Knüpfung von durchaus auch überschulischen, interkollegialen Netzwerken, die es dem Einzelnen ermöglicht, den eigenen Unterricht nicht als Eigenes, von anderen Lehrern abgekoppeltes Etwas zu verstehen. Auch für den Lehrer (und nicht nur für den Schüler) werden dann die oben genannten 5 Punkte bedeutsam. Hierin sehe ich auch eine große Chance, Anregungen und Erfahrungen von und an anderen Schulen gewinnbringend an die eigene Lehrinstitution zu bringen und nicht Fehler oder Fehlentwicklungen, die andernorts bereits gelaufen sind, wieder zu machen. So oft hat man den Eindruck, dass jede Schule für sich nach Wegen und Lösungen für Probleme sucht, die viele andere Schulen auch haben.</p>
<p>Ich halte den Vortrag von Kerres für sehr anregend, was sich sicher auch aus der beschriebenen Stellung zwischen Status Quo und nicht allzu ferner Zukunft ergibt. Kerres spinnt hier keine wilden Visionen, sondern zeigt Szenarien auf, die sich aus in der Praxis nachvollziehbaren Beobachtungen ergeben. Ich kann somit nur empfehlen, sich die Ideen anzusehen, da ich trotz der recht umfangreichen Besprechung einige Selektionen vornehmen musste.</p>
<p>Schließen möchte ich schließlich mit einem Ausspruch aus der Präsentation, die es sicher ganz gut trifft und die man stets im Blick behalten sollte:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Keep it simple, stupid!.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Moodle machts möglich: ePortfolios &amp; Mindmaps</title>
		<link>http://lernwolke.de/2008/10/24/moodle-machts-moglich-eportfolios-mindmaps/</link>
		<comments>http://lernwolke.de/2008/10/24/moodle-machts-moglich-eportfolios-mindmaps/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 13:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ePortfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Mindmap]]></category>
		<category><![CDATA[Moodle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.initiatived21.de/?p=1672</guid>
		<description><![CDATA[
Wer mich die letzte Woche begleitet hätte, würde zurecht fragen, ob ich viel anderes gemacht habe als zu moodlen. Allerdings sind bei den Feinschliffen meines Moodle-Examensprojekts, meines virtuellen Lehrerzimmers und der einzelnen Vorbereitung des Unterrichts meiner anderen Lerngruppen zwei Dinge &#8220;abgefallen&#8221;, die ich hier gerne vorstellen möchte &#8211; ganz untheoretisch, sondern praktisch für den konkreten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="moodle" src="http://moodle.rhul.ac.uk/theme/rhul_v2/logo.jpg" alt="" width="527" height="105" /></p>
<p>Wer mich die letzte Woche begleitet hätte, würde zurecht fragen, ob ich viel anderes gemacht habe als zu moodlen. Allerdings sind bei den Feinschliffen meines Moodle-Examensprojekts, meines virtuellen Lehrerzimmers und der einzelnen Vorbereitung des Unterrichts meiner anderen Lerngruppen zwei Dinge &#8220;abgefallen&#8221;, die ich hier gerne vorstellen möchte &#8211; ganz untheoretisch, sondern praktisch für den konkreten Unterrichtseinsatz:</p>
<p><img class="alignleft" style="margin: 10px; float: left;" src="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-37.png" alt="" /><strong>Exabis</strong>: <a href="http://docs.moodle.org/en/Exabis_e-portfolio_block" target="_blank">Exabis</a> ist eine Erweiterung für Moodle. Konkret ist es ein &#8220;Block&#8221;, welcher wie jeder andere in die Seitenleisten der normalen Moodleoberfläche integriert werden kann. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch, dass er &#8211; in welchem Kurs auch immer eingebunden &#8211; immer auf die gleiche Unterseiten verweist. Denn es handelt sich um die Möglichkeit, ePortfolios zu führen:</p>
<p><span id="more-1672"></span></p>
<p>Jedem Schüler wird über seine einzelnen Kurse (in der Schule wahrscheinlich die einzelnen Fächer) hinweg dieses immer gleiche ePortfolio zur Verfügung. Zuerst gilt es, Kategorien anzulegen, die jeder frei erstellen und benennen kann (hier kann das einzelne Fach oder auch Projekte auftauschen und so systematisiert werden). Danach kann man diese Kategorien mit &#8220;Notizen&#8221; (Textblöcke), Links (inkl. Anmerkung) und &#8220;Dateien&#8221; (eine eigene Dateiablage für jeden Schüler) füllen. Dies durchbricht die sonst recht starre Kursstruktur von Moodle auf sehr angenehme und dennoch moodle-harmonische Art und Weise.</p>
<p>Ein weiteres Schmankerl ist &#8211; und das macht das Plugin für mich letztlich zum must-have -, dass der ePortfolio-Inhaber bei jedem Eintrag und jeder Datei nicht nur festlegen kann, ob er diese privat halten will oder veröffentlichen möchte, sondern er kann sogar bestimmen, ob es nur kursintern (und sogar nur für einzelne Kursteilnehmer &#8211; Stichwort: Gruppenarbeit) oder sogar weltweit mit einer eigenen externen Internetadresse veröffentlichen möchte.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="exabis1" src="http://www.hak-steyr.at/eportfolio/wp-content/uploads/2007/09/1.jpg" alt="" width="180" height="85" /></p>
<p style="text-align: center;">&#8212;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="exabis2" src="http://www.hak-steyr.at/eportfolio/wp-content/uploads/2007/09/2_smaller.jpg" alt="" width="500" height="205" /></p>
<p>Ich habe Exabis direkt in mein virtuelles Stationenlernen eingebettet und die Schüler -mit denen ich dies nun erstmals versuche &#8211; sollen zu jeder Station ein Feedback schreiben, in welchem sie für sich festhalten, was sie gelernt haben, wie sie gelernt haben, was ihnen gefallen oder auch nicht hat usw. Diese Beiträge &#8211; neben denen sie natürlich gerne weitere für sich erstellen können &#8211; veröffentlichen sie im Moment kursintern für ihre Mitschüler, die ihnen &#8211; noch so ein tolles Feature &#8211; über die integrierte Funktion Kommentare zu den einzelen Beiträgen hinterlassen können. Innerhalb des Exabis-Block gibt es dann einen Link, der zu einer Auflistung der Portfolios der Mitschüler führt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="exabis3" src="http://www.hak-steyr.at/eportfolio/wp-content/uploads/2007/09/13_smaller.jpg" alt="" width="504" height="255" /></p>
<p>Ich erhoffe mir von dieser Methode, dass &#8211; obwohl jeder an seinem eigenen Rechner sitzt und die Stationen bearbeitet &#8211; dies &#8211; neben natürlich anderen derartigen Anstößen &#8211; einerseits das kollaborative Arbeiten gefördert wird. Andererseits erhoffe ich mir aber auch, dass es dem Einzelnen möglich wird, seinen eigenen Lernstand und-fortschritt besser einzuschätzen, indem er rückblickend seinen eigenen Fortschritt verfolgen kann, aber zugleich die Option erhält, bei den anderen zu schauen, was und wie diese lernen. Diese Vergleichsmöglichkeit räumt dem einzelnen Schüler ein, sich besser einzuschätzen, ohne dass ich als Lehrer ihn über Noten, Ermahnungen oder ähnliches daran erinnern muss. Zusätzlich hoffe ich, diese Portfolios nutzen zu können, um den Schülern motivierende Rückmeldungen geben zu können. Ich muss mich damit nicht in die freie Stationenarbeit an den einzelnen Posten einmischen, sondern erhoffe mir, auf dieser &#8220;Metaebene&#8221; den Schülern gnug Freiheit zu lassen, ihnen aber zugleich zu verdeutlichen, dass ich ihren Lernprozess begleite und bei evtl. geäußerten Schwierigkeiten auch unterstütze. Die ersten Portfolio-Einträge sind durchaus vielversprechend.</p>
<p>Im Moment ist es noch eine Idee, die gerade realisiert wird und ich berichte natürlich , wie es verlaufen wird und ob ich am Ende immer noch so überzeugt sein werde. Ich habe das Tool zwar bereits auf dem Bonner Tandem-Workshop kennen gelernt (bin mir leider nicht mehr sicher, wer genau davon berichtete, sorry), hatte aber erst jetzt richtig Bedarf und Zeit mich damit zu beschäftigen.</p>
<p><strong>Mindmaps</strong>: Ein schönes <a href="http://ekpenso.com/downloads" target="_blank">Mindmap-Tool</a> von <a href="http://ekpenso.com/" target="_blank">ekpenso.com</a> habe ich erst diese Woche gefunden und heute erstmals in meinem Moodle für den 11er-Kurs integriert gehabt. Mit diesem PlugIn  wird Moodle um eine wichtige und oft genutzte Funktion erweitert. Natürlich ist das Tool nicht so mächtig, wie die diversen Web 2.0-Dienste in diesem Bereich (siehe <a href="http://www.blog.initiatived21.de/?p=1649" target="_blank">hier</a>), aber es erlaubt zumindest, einfache Mindmaps innerhalb von Moodle (ohne dieses verlassen zu müssen), zu erstellen und auch weiter zu bearbeiten.</p>
<p>Auf zwei Fallstricke bin ich bereits gestoßen: Das Tool benötigt einen für den Browser installierten Flash-Player. Das sollte eigentlich Standard sein, ich musste allerdings feststellen, dass mein Lehrerrechner im Computerraum, dies nicht unterstützt und ich als Nicht-Administrator da nicht für Abhilfe sorgen konnte. Somit viel meine Idee, die Mindmap statt mit Kreide direkt online zu erstellen und den Schüler somit gleich im Kursraum verfügbar zu machen, heute flach &#8211; aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.</p>
<p>Zweitens sollte man beachten, dass man nicht simultan mit mehreren Nutzern an der selben Mindmap arbeiten kann. Allerdings können diese nach dem Speichern von anderen aufgerufen und ergänzt bzw. bearbeitet werden.</p>
<p>In meinem Fall bedeutete dies für die Gruppenarbeit, eine ganze Reihe von Mindmaps in Moodle einzubauen, damit jede Gruppe ihre eigene hat, und dann in einem zweiten Schritt etwas gesteuert <img src='http://lernwolke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  reihum die &#8220;Kontroll- und Rückmeldephase&#8221; eingeläutet wird. Oder als Lehrer rufe ich die einzelnen Mindmaps auf und beame sie zum gemeinschaftlichen Vergleichen und Ergänzen (dann durch mich &#8220;auf Zuruf&#8221;) an die Wand.</p>
<p>Zwar kann man z.B. <a href="http://http://www.blog.initiatived21.de/?p=1649" target="_blank">Mindomo</a>-Minmaps sehr gut in Moodle einbetten, kann die Maps selber dann aber nur noch betrachten und ein paar Äste auf- und zuklappen. Diese Moodle-Erweiterung leistet die Möglichkeit der Bearbeitung innerhalb Moodles, ohne dass sich die Schüler wieder beim externen Mindmap-Dienst anmelden müssen.. Ich bin mir selber noch nicht so ganz sicher, wie oft und in welchen Situationen ich dies für sinnvoll erachten werde. Die angesprochene Situation lief auf eine Charakterisierung im Deutschunterricht hinaus. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man bei der 2-4-6-8-Methode (die Gruppen werden immer größer) dies einsetzen könnte.</p>
<p>Es ist aber zumindest sehr gut zu wissen, dass Mindmaps in Moodle auf akzepable Art und Weise realisierbar sind. Irgendwie fehlt da tatsächlich ein wichtiges Tool, welches ja zum Standardequipement außerhalb virtueller Lernplattformen gehört und zudem sehr gut für kallaborative Situationen geeignet ist.</p>
<p>Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
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		<title>ePortfolios &#8211; mehr als ein lebloses Materialbündel</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 12:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Scheppler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ePortfolio]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>

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Portfolios sind für mich ein hochspannendes Feld. Dies resultiert wohl zum einen daraus, dass ich es in meiner Schulzeit selber nie führen musste/sollte, zum anderen aber sicher vielmehr daraus, dass ich bisher nur auf Leute gestoßen bin, die davon überzeugt waren, wenn &#8211; und diese Einschränkung halte ich für bedeutend &#8211; sie es selber versucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="portfolio" src="http://farm3.static.flickr.com/2134/2252249828_3fee65a7ac.jpg" alt="" width="500" height="333" /></p>
<p>Portfolios sind für mich ein hochspannendes Feld. Dies resultiert wohl zum einen daraus, dass ich es in meiner Schulzeit selber nie führen musste/sollte, zum anderen aber sicher vielmehr daraus, dass ich bisher nur auf Leute gestoßen bin, die davon überzeugt waren, wenn &#8211; und diese Einschränkung halte ich für bedeutend &#8211; sie es selber versucht bzw. in ihren Lerngruppen etabliert hatten. Diese Einschränkung führt wohl auf den Aspekt, dass hinter Portfolios immer auch eine gewisse Einstellungen stecken muss. Wie diese nun konkret aussieht, haben wir bereits <a href="http://www.blog.initiatived21.de/?p=1182" target="_blank">in einem vorherigen Post</a> kontrovers andiskutiert.</p>
<p>Scherzhaft behaupte ich immer, dass derzeitige Grundschüler wohl am Ende ihrer Schulkarriere mit einem so dicken Portfolio die Schule verlassen, dass sie es kaum mehr tragen können &#8211; wenn man mal die Befürworter und ihre Visionen beim Wort nimmt. Dass dieses letzte Argument, welches mich zurückgehalten hat, da ich schlicht befürchte &#8211; nicht nur als Schüler sondern auch als Lehrer &#8211; in einer Papierflut und unübersichtlichen Koordinationstätigkeit unter zu gehen, nicht mehr trägt, ist mir sehr schnell bewusst geworden, als ich mir erste ePortfolios angesehen habe.</p>
<p>Und&#8230; seit dieser Woche, führen meine Schüler solche innerhalb unserer Moodle-Plattform (zum genauen Tool alsbald in einem eigenen Post mehr). Nun will ich nicht dazu anheben, ePortfolios en detail zu erläutern. Das würde zu lange dauern und können andere auch viel besser &#8211; z.B. die JISC in ihrer neuesten Publikation &#8220;<a href="http://www.jisc.ac.uk/effectivepracticeeportfolios" target="_blank">Effective Practice</a><a href="http://www.jisc.ac.uk/media/documents/publications/effectivepracticeeportfolios.pdf" target="_blank"> with e-Portfolios</a>&#8220;:</p>
<p><script src="http://pdfmenot.com/embed/?url=http://www.jisc.ac.uk/media/documents/publications/effectivepracticeeportfolios.pdf&amp;width=600&amp;height=450" type="text/javascript"></script></p>
<p><span id="more-1669"></span>Bereits die Struktur wirkt auf mich recht überzeugend. Denn es wird versucht, in den einzelnen Kapiteln das Modell ePortfolio aus den verschiedenen, beteiligten/betroffenen Blickwinkeln zu beleuchten:</p>
<ul>
<li>Investigating e-portfolios: The learner’s perspective</li>
<li>Investigating e-portfolios: The practitioner’s perspective</li>
<li>Investigating e-portfolios: An institutional perspective</li>
<li>Investigating e-portfolios: A lifelong learning perspective</li>
<li>Investigating e-portfolios: The audience’s perspective</li>
</ul>
<p>Ich finde, dadurch wird bereits ein weiterer &#8211; für mich entscheidender inhaltlicher, neben dem eher pragmatischen oben &#8211; Vorteil des e- gegenüber dem &#8220;Normal&#8221;-Portfolio&#8221; deutlich: Wir haben viel mehr Beteiligte. Das Papierportfolio führt der einzelne Schüler, es wird regelmäßig vom Lehrer gelesen, vielleicht noch ab und an von den Eltern, dann hört es aber auch schon auf. Ganz anders beim ePortfolio: Hier kann der Rezipientenkreis beliebig geschlossen oder offen gehalten werden. Von der privaten Notiz zum eigenen Lernstand bis hin zum weltweit einsehbaren Aufsatz aus der letzten Projektarbeit.</p>
<p>Zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags: der Publikation der JISC, welche nämlich einen weiteren schönen Beitrag liefert. In jedem Kapitel werden konkrete &#8220;good practice&#8221;-Beispiele vorgestellt. Nach der theoretischen Einführung in die verschiedenen Aspekte folgt stehts ein Beitrag, der aufzeigt, wie sich dies praktisch verhält. Die Beispiele sind zwar aus dem Hochschul- bzw. College-Bereich, lassen sich aber sicher auch als Anregung für schulische Situationen fruchtbar umdeuten.</p>
<p>Ich möchte im Folgenden noch einige für mich recht treffende Zitate anbringen, die evtl. auch gleich einen Eindruck von der Qualität der Publikation vermitteln:</p>
<blockquote><p>Various definitions exist of the term e-portfolio. This publication draws on an emerging consensus that the term encompasses both product and process:</p>
<p><em>An e-portfolio is the product, created by the learner, a</p>
<p>collection of digital artefacts articulating experiences,</p>
<p>achievements and learning.</em></p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>The primary aim of an e-portfolio may be to collect evidence for summative assessment, to demonstrate achievement, record progress and set targets – as in records of achievement and individual learning plans (ILPs) – or to nurture a continuing process of personal development and reflective learning, more commonly experienced in higher and continuing education contexts, but now also occurring in further education and schools. These different approaches are not mutually exclusive, however, and may in fact represent different starting points on a journey towards embedding e-portfolio use fully into the curriculum.</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>‘An e-portfolio is a purposeful aggregation of digital items – ideas, evidence, reflections, feedback etc, which “presents” a selected audience with evidence of a person’s learning and/or ability.’ (zitiert von Sutherland, S. and Powell, A. (2007), Cetis SIG mailing list discussions [www.jiscmail.ac.uk/archives/cetis-portfolio.html] 9 July 2007)</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>The use of e-portfolio systems and tools to support application and transition is emergent rather than embedded practice, and dependent on learners’ access to personal online spaces which can be updated, like learning.</p>
<p>‘<em>Feedback in an e-portfolio can be used to collaboratively develop a piece of work with other people. This makes the work a living and breathing entity. You can see it growing and know how it grew and why</em>.’ (zitiert von Emma Purnell, Institute for Learning Enhancement, University of Wolverhampton)</p>
<p>(&#8230;)</p>
<p>The case studies in this guide explore in more depth the circumstances in which e-portfolio development can:</p>
<p>• improve understanding of the self and the curriculum</p>
<p>• engage and motivate learners, both individually and as part of a community of practice</p>
<p>• personalise learning</p>
<p>• support models of learning appropriate to a digital age</p>
<p>• promote reflective practice</p></blockquote>
<p>Ebenso gefällt mir folgende aus der Publikation zitierte grafik, welche sehr gut das Grundprinzip des ePortfolios verdeutlicht:</p>
<p><a href="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-36.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1670" title="bild-36" src="http://blog4.initiatived21.de/wp-content/uploads/2008/10/bild-36.png" alt="" width="500" height="195" /></a></p>
<p>Ich halte die Lektüre für anregend. Vielleicht nicht als Ersteinstieg in die Beschäftigung mit ePortfolios &#8211; aber als spätere Fungrube für die eine oder andere Idee/Anregung.</p>
<p>Dieses Post wurde erstellt von <a href="http://www.scheppler-online.de" target="_blank">René Scheppler</a>.</p>
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