Dossier zu E-Portfolios im Unterricht
Ein gutes Dossier für educa.ch hat Ralph Kugler, Dozent (MAS Educational Technology) an der Pädagogische Hochschule des Kantons St.Gallen erstellt (aufs Bild klicken). Mir gefällt besonders im Bereich der Zielsetzungen das deutliche Primat der Pädagogik über die Technik. Der Portfolio-Gedanke kann nämlich durchaus ebenso gut analog gelingen, erfährt durch die Digitalisierung aber besondere Bereicherungen. Die Gefahr dabei die didaktisch-pädagogischen Ideen zu vernachlässigen, erfordert bei diesen meist auf längere Zeiträume angelegten Projekte besondere Kompetenzen auch seitens der Lehrkraft:
Wichtigste pädagogische Zielsetzungen
dem Lernenden die Möglichkeit zu geben, seinen schulischen Werdegang mit Hilfe eines Dokuments zu belegen den Lernenden bei der Verarbeitung des Gelernten zu unterstützen den Lernenden bei der Nutzung der neuen Technologien zu unterstützen eine Auszeit für den Lernenden zu schaffen, in der er sich Gedanken macht über das Gelernte und seine eigenen Stärken und Schwächen in sozialer und fachlicher Hinsicht dem Lernenden Verantwortung zuzuweisen und damit seine Selbständigkeit zu fördern dem in einem technischen Programm eingeschriebenen Lernenden die Jobsuche zu erleichtern der wachsenden Nachfrage der Universitäten nach der Führung eines Portfolios nachzukommen virtuelle Räume zu schaffen, in denen die Arbeiten von verschiedenen Lernenden ausgestellt sind, um gemeinsam bekannte Gebiete zu erforschen. Wichtigste technische Zielsetzungen
Lehrpersonal und Lernenden die bestmöglichen infrastrukturellen Voraussetzungen für ihre Arbeit zu liefern; eine, den finanziellen Voraussetzungen der Schule angemessene, Infrastruktur zu entwickeln; Lernenden aus anderen Institutionen via Internet Zutritt zum E-Portfolio zu gewähren.
Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.




Exabis: