KIM-Studie 2008 – Ein statistischer Blick in jugendliche Lebens- & Medienwelten

Nun wurde die KIM-Studie 2008 veröffentlicht und gewährt uns einen statistischen Einblick in die Lebenswelten derjenigen, die da tagtäglich in Gruppen von 25-30 vor uns Lehrern sitzen. Und – was die Sache für diesen Blog noch interessanter macht – es wurde nicht nur die generelle Mediennutzung untersucht, sondern erstmals auch gezielt deren Nutzung in der Schule erfragt. Einige Aspekte, die mir aufgefallen sind, möchte ich hervorheben. Ein vertiefender Blick sei aber jedem empfohlen, der sich für die Mediennutzung seiner Schüler interessiert.
Kinder kommen heute ganz selbstverständlich mit Computern in Kontakt. In 88 Prozent der Haushalte, in denen 6- bis 13-Jährige leben, gibt es mindestens einen Computer oder Laptop. Ein Viertel der Kinder hat ein eigenes Gerät zur Verfügung, sei es in Form eines speziellen Kindercomputers (12 %) oder in Form eines gewöhnlichen Computers, wie ihn auch Erwachsene benutzen (15 %). Entsprechend weisen mehr als drei Viertel (78 %) der Kinder Erfahrungen im Umgang auf (Nutzung zumindest selten). Mädchen (76 %) zählen zu einem etwas geringeren Anteil als Jungen (80 %) zu den Nutzern. Und während bei den 6- bis 7-Jährigen jedes zweite Kind zumindest selten einen Computer nutzt, gehört der Computer bei nahezu allen 12- bis 13-Jährigen zum Alltag (95 %).
Nun hatte ich nach der heutigen Buchvorstellung eigentlich für die nächsten Tage geplant, ein zweites Buch vorzustellen, welches ich in der letzten Zeit in die Finger bekommen habe und für lesenswert halte. Doch als ich eben meinen rss-Reader durchgesehen habe, musst ich feststellen, dass Prof. Reinmann just eine Rezension eben dazu geschrieben und online gestellt hat.
Lange habe ich mich gescheut und zurück gehalten. Doch geliebäugelt habe ich schon länger mit einem… Mini-Laptop.