Archive: Posts Tagged ‘Bildung’

Keine Bildung ohne Medien

3 comments October 31st, 2009

Und da sage ich, da bedarf es weiterer Überzeugungsarbeit, dass Medien eben nicht nur singulär für einen Teilbereich relevant sind, sondern dass sozusagen Bildungsprozesse mit und über Medien in der heutigen Zeit überhaupt nicht mehr vorstellbar ist. Das heißt, es geht um den Bildungsbegriff selbst. Der – aus unserer Sicht der Medienpädagogik – hochgradig medial aufgeladen ist und medial gefunden ist, also das Selbstverständnis von Menschen und ihrem Verhältnis zur Welt kann nicht frei von medialen Fragen gesehen werden.

Mit dieser Einsicht endet der spannende Beitrag von Prof. Horst Niesyto im von Christian Hoppe und Stefan Buch betreuten Bildungstalk-Podcast an der Uni Frankfurt. Ausgangspunkt ist dabei das medienpädagogische Manifest verschiedener, unterzeichnender Institutionen, in dem eine breitere und verbindlichere Verankerung medienpädagogischer Aspekte in die unterschiedlichen Bereiche von institutionalisierten Bildungsprozessen gefordert wird. In diesem Podcastbeitrag spricht Niesyto mehrere, sehr wichtige Gedanken an, die sowohl für universitäre aber auch schulische Um- und Neustrukturierungen von Relevanz sind. Im folgenden werde ich aber vor allem die schulischen Aspekte herausgreifen und versuchen mit meinen eigenen Erfahrungen der Lehrerausbildung zu koppeln – ohne dabei die Gesamtqualität des Podcasts schmälern zu wollen. Vor allem unseren eher universitär geprägten Bloglesern ist das Hören des Beitrags deshalb umso mehr empfohlen, als diese Aspekte hier im Blog nicht unmittelbar angesprochen werden:

[audio:http://www.bildungstalk.uni-frankfurt.de/wp-content/uploads/2009/09/bildungstalk_folge_33.mp3]

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PC ist Lernmittel wie Stift und Buch

2 comments July 29th, 2009

Übernommen aus www.initiatived21.de:

Eine Umfrage von Redshift Research im Auftrag von Intel zeigt, das der Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik bei deutschen Eltern heute als Schlüsselqualifikation gilt. 88 Prozent halten eine kompetente PC-Nutzung ihrer Kinder für „essenziell“ (55 Prozent) oder „sehr wichtig“ (33 Prozent) und gewähren ihnen zuhause Zugang zum Computer. 30 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen nutzen dabei den Heim-PC hauptsächlich für Hausaufgaben und damit häufiger als zur Kommunikation (26 Prozent), zur Recherche von Freizeitaktivitäten (5 Prozent) oder zum Einkaufen (4 Prozent). Nur die Unterhaltung steht mit 36 Prozent als häufigster Nutzungsgrund vor dem Einsatz des PCs als Lernmittel. An den Schulen hingegen sehen die deutschen Eltern Handlungsbedarf: Nur 8 Prozent der deutschen Eltern sind der Meinung, dass die Regierung genug unternimmt, um den Zugriff auf PCs als Lernhilfe zu unterstützen (EMEA-Durchschnitt: 11 Prozent). Die befragten Eltern sehen daher Regierung (54 Prozent) oder Schulen (38 Prozent) in der Pflicht, den Zugang zum PC als Lernmittel zu fördern.

Fast jedes fünfte deutsche Kind hat an der Schule keinerlei Kontakt zum Computer

47 Prozent der deutschen Eltern geben an, PCs würden an der Schule ihres Kindes regelmäßig genutzt, um das Lernen zu unterstützen. 32 Prozent der Kinder und Jugendlichen wird zusätzlich oder alternativ ein Informatikunterricht angeboten. Für 31 Prozent der Kinder und Jugendlichen steht an der Schule zusätzlich oder alternativ zur regelmäßigen Anwendung ein Computer zur privaten Nutzung bereit.

19 Prozent der Eltern sagten hingegen, dass ihr Kind an der Schule keinerlei Zugang zu einem Rechner habe.

„Nach unserem Verständnis ist der PC in der heutigen Zeit ein Lernmittel wie Stift und Buch, das Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich einsetzen sollten, um den Anforderungen des Erwachsenen- bzw. Berufslebens im 21. Jahrhundert gerecht werden zu können,“ sagt , Geschäftsführer der Intel GmbH. „Mit Intel® Lehren haben wir ein Fortbildungsprogramm geschaffen, das Lehrern Wege aufzeigt, wie in den integriert werden können. Zudem beraten wir Schulen bei der Schaffung von Notebookklassen, um zeitgemäßen zu ermöglichen.“

Eltern erachten PC-Kenntnisse als relevant für späteren Erfolg im Beruf Die PC-Fertigkeiten ihrer Kinder bewerten deutsche Eltern als relevant für spätere Berufsperspektiven: 97 Prozent der Befragten glauben, dass sich die PC-Kenntnisse ihres Kindes zu einem „großen Anteil“ (57 Prozent) oder zu einem „bestimmten Anteil“ (40 Prozent) auf die späteren Berufschancen ihres Kindes auswirken. 87 Prozent aller deutschen Kinder haben zuhause Zugang zu einem PC, 52 Prozent aller deutschen Kinder besitzen einen eigenen Desktop-PC (32 Prozent) oder ein Notebook (20 Prozent). Hier liegt Deutschland weit über dem EMEA-Durchschnitt von 33 Prozent. Andererseits haben 13 Prozent der deutschen Kinder zuhause keinen Zugang zu einem PC.

„Die Befragung zeigt, dass die Potenziale und die Relevanz von PCs für Bildungsprozesse hierzulande von den Vätern und Müttern erkannt wurden. Was zuhause bereits weitgehend aktiv unterstützt wird, sollte auch an jeder Schule durch den regelmäßigen PC-Einsatz gefördert werden, um Kindern und Jugendlichen beste Bildungschancen zu ermöglichen“, bewertet Martin Hüppe, Geschäftsführer Cornelsen und Mitglied des Gesamtvorstands der Initiative D21, die deutschen Ergebnisse.

Deutsche Eltern sind allerdings zögerlicher als Väter und Mütter in anderen EMEA-Ländern, wenn es um das Alter geht, mit dem ihr Kind Zugriff auf den PC erhalten sollte. 46 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Kinder bereits vor dem 8. Lebensjahr Zugang zu einem PC haben sollten, im EMEA-Durchschnitt sind es 65 Prozent.

An der Umfrage beteiligten sich mehr als 5200 Eltern in elf EMEA-Nationen (Europe, Middle East, Africa), darunter 510 Eltern aus Deutschland.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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Lernen transparent machen

No comments May 17th, 2009

Einen sehr schönen Blogbeitrag, den ich leider wieder nur hier einstelle (das wird bald wieder niveauvoller hier 😉 ), finde ich gerade bei Silvia Tolisano:

Der Beitrag ist schön visualisiert und gut recherchiert. Am Besten gefällt mir von den vielen Denkanstößen dieser (Quelle):

    1. Teachers must be learners
    2. Learning and Teaching are not the same thing.
    3. Technology is useless without good teaching.
    4. Be a 21st Century Teacher without the technology.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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