Archive: Posts Tagged ‘Alltag’

Alltagstipp: Youtube offline

3 comments January 29th, 2010

Youtube sammelt viele Videos und bietet tolle Clips, die auch im Unterricht Einsatz finden könn(t)en. Diese Woche wurde ich mehrfach von Kollegen gefragt, wie man dieses Material auch ohne Internetverbindung in den Klassenraum bringen könnte.

  • Es gibt sicher diverse Plugins für verschiedene Browser und Programme für verschiedene Betriebssysteme. Die wollen installiert, geupdated und konfiguriert werden, wobei viele schon bei einem der drei Punkte aussteigen: “OK – ich dachte, Du wüsstet da was einfaches”.
  • Dann gibt es Webseiten, die von mir die URL des Videos wissen wollen – copy/paste und das Diktieren/Merken dieser Seite ist aber auch teilweise zu “komplex”, um es schnell im Treppenhaus oder am Telefon weiterzugeben.

Also meine kurze Antwort auch mal hier im Blog, da es scheint, dass sie nicht unpopulär ist…

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Aus dem Alltag

2 comments October 3rd, 2009

Die Woche war voll, so dass kaum Zeit zum Bloggen blieb. Im Hintergrund (also dem Administrationsbereich dieses Blogs) wachsen aber langsam ein paar Beiträge, die ich immer mal zwischendurch weiterschreibe. Nachdem ich mehrere angefangen habe, lege ich diese in diesem Beitrag zusammen, da ihnen insofern allen gemein ist, dass sie von Projekten der zu Ende gehenden Woche handeln. Vielleicht wird daraus ja auch eine kleine Serie “Aus dem Alltag” ähnlich der Youtube-Schmankerl… mal schauen.

Zu Wochenbeginn ging es auf Klassenfahrt – eine Kennenlernfahrt möglichst früh zu Beginn der 5.Klasse. Auch aufgrund dieser Tatsache, dass wir erst sehr kurz zusammen eine Klasse sind und die medienpädagogische Arbeit noch nicht so richtig angelaufen ist, bin ich etwas unzufrieden mit einer Entscheidung, die – ich muss es gestehen – zu einem gewissen Teil aus der Unsicherheit, worauf ich mich einlasse, resultierte: ich habe die Nutzung von Handys verboten. Einerseits wurde mir diese Entscheidung vereinfacht, da die Nutzung im Schulgebäude ebenfalls untersagt ist durch die Schulordnung. Andererseits widersprach das schon merklich meinem Anspruch, den Kindern nicht ihre gewohnten Kommunikationskanäle zu nehmen. Da ich nach der kurzen Zeit aber nicht abschätzen konnte, wie groß die Verbreitung von Handys ist und ob es Mobbing-/Statussymbolproblemen kommen würde, war es mir lieber, in den kommenden Wochen erst gemeinsam über Handypotentiale und Nutzungsverhalten zu sprechen/arbeiten, um auf dieser Grundlage gemeinsam weiter zu entscheiden. Mein schlechtes Gewissen stieg allerdings noch mehr, als mein eigenes Handy letztlich durch GPS und Google Maps zur Findung des richtigen Wanderweges mitten im Wald diente. Ich lerne also: rechtzeitig nicht nur an die organisatorischen Aspekte einer Klassenfahrt zu denken, sondern auch derartige Dinge vorzubereiten.

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