
Die Woche war voll, so dass kaum Zeit zum Bloggen blieb. Im Hintergrund (also dem Administrationsbereich dieses Blogs) wachsen aber langsam ein paar Beiträge, die ich immer mal zwischendurch weiterschreibe. Nachdem ich mehrere angefangen habe, lege ich diese in diesem Beitrag zusammen, da ihnen insofern allen gemein ist, dass sie von Projekten der zu Ende gehenden Woche handeln. Vielleicht wird daraus ja auch eine kleine Serie “Aus dem Alltag” ähnlich der Youtube-Schmankerl… mal schauen.
Zu Wochenbeginn ging es auf Klassenfahrt – eine Kennenlernfahrt möglichst früh zu Beginn der 5.Klasse. Auch aufgrund dieser Tatsache, dass wir erst sehr kurz zusammen eine Klasse sind und die medienpädagogische Arbeit noch nicht so richtig angelaufen ist, bin ich etwas unzufrieden mit einer Entscheidung, die – ich muss es gestehen – zu einem gewissen Teil aus der Unsicherheit, worauf ich mich einlasse, resultierte: ich habe die Nutzung von Handys verboten. Einerseits wurde mir diese Entscheidung vereinfacht, da die Nutzung im Schulgebäude ebenfalls untersagt ist durch die Schulordnung. Andererseits widersprach das schon merklich meinem Anspruch, den Kindern nicht ihre gewohnten Kommunikationskanäle zu nehmen. Da ich nach der kurzen Zeit aber nicht abschätzen konnte, wie groß die Verbreitung von Handys ist und ob es Mobbing-/Statussymbolproblemen kommen würde, war es mir lieber, in den kommenden Wochen erst gemeinsam über Handypotentiale und Nutzungsverhalten zu sprechen/arbeiten, um auf dieser Grundlage gemeinsam weiter zu entscheiden. Mein schlechtes Gewissen stieg allerdings noch mehr, als mein eigenes Handy letztlich durch GPS und Google Maps zur Findung des richtigen Wanderweges mitten im Wald diente. Ich lerne also: rechtzeitig nicht nur an die organisatorischen Aspekte einer Klassenfahrt zu denken, sondern auch derartige Dinge vorzubereiten.
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