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Quo vadis E-Learning? – Horizon Report

No comments 02. April 2014

Zum inzwischen 6. Mal gab es auch vor kurzem wieder den jährlichen Horizon-Bericht auf Deutsch. Auch hier in der Lernwolke war er durchaus schon  Thema. Dieser fokussiert explizit auf den Hochschulsektor, wird aber dadurch für die Schule interessant, als dass er die Entwicklung im Bereich E-LEarning derart aufbereitet, dass daraus Voraussagen für die nähere Zukunft getroffen werden können/sollen. Die konkreten Zeitfenster sind jeweils:

  • 1 Jahr und weniger
  • 2-3 Jahre
  • 4-5 Jahre

Für die Schulen werden also Anhaltspunkte ablesbar, in welche Richtung die Entwicklung fortschreiten könnte und worauf es die Schüler vorzubereiten gilt. Natürlich kann und soll der Anspruch nicht sein, die Entwicklung vorwegzunehmen oder zu forcieren. Ein gesundes Maß der Antizipation und Schülerorientierung gehört aber sicherlich zur Lehrerprofession dazu. Und es zeigt sich in dem Bericht – aus meiner Sicht doch schon etwas auffälliger als in den Vorjahren -, dass E-Learning nicht mehr isoliert betrachtet werden kann, sondern Bestandteil einer sich wandelnden Lernkultur werden muss und – laut Bericht – auch wird.

Hier nun der Bericht im Original und danach ein paar ausgesuchte Beobachtungen meinerseits:

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Visionen oder Prognosen? Lernen in 1, 3 und 5 Jahren

No comments 23. January 2010

Auch dieses Jahr gibt es wieder den HORIZON REPORT, in dem versuch wird, die Veränderungen in Lehren und Lernen der nächsten 1, 3 und 5 Jahren zu skizzieren. Auch diese Ausgabe ist lesenswert, wobei ich mich aber auf die Trends des nächsten Jahres konzentriert habe:

Ich denke, die Aussagen sind sehr realistisch und die jeweils angefügten Übertragungen auf Lehren und Lernen sowie die konkreten (Pilot-)Projekte innovativ und inspirierend. Ob es nun tatsächlich so kurzfristig realisierbare Ideen sind, wage ich dann für den Schulbereich zu bezweifeln. Wenn man aber die zeitliche Einschätzung der Autoren jeweils um 3 Jahre erweitert würde ich mich mit einem optimistischen blick bzw. Pilotprojekten durchaus anschließen können/wollen.

Ich möchte also vor allem die ersten Bereiche unseren Bloglesern ans Herz lesen und füge hier meine markierte Version zum schnelleren Überfliegen an:

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10 (Heraus-)Forderungen an Schule und Uni

2 comments 30. June 2009

Nach der Zukunft von Bildungseinrichtungen von der Schule bis zu den Universitäten fragen Cathy N. Davidson und David Theo Goldberg in ihrem neuen Bericht “The future of Learning Institutions in a Digital Age“. Aus ihrer Sicht geht es aber schon gar nicht mehr primär um die Zukunft, sondern sie betrachten das digitale Zeitalter bereits als gegenwärtige Entwicklung:

Participatory learning is happening now—not in the future, but now. (…) Again, this is not the future.

Daraus wird auch bereits deutlich, dass sie die wesentliche Veränderung im Bildungsbereich nicht primär in der technischen Weiterentwicklung sehen. Vielmehr sind es die Entwicklung neuer Formen des Lernens sowie der generellen Wissenskonstruktion, die sich nicht – und das ist ihr implizierter Vorwurf – in den offiziellen Bildungsinstitutionen vollzieht sondern außerhalb in der Gesellschaft. Die drückenden Rückwirkungen auf Schule und Universität sehen sie als Herausforderungen, die noch zu wenig wahrgenommen und umgesetzt werden:

But our schools—how we teach, where we teach, who we teach, who teaches, who administers, and who services—have changed mostly around the edges. (…)

Our argument here is that our institutions of learning have changed far more slowly than the modes of inventive, collaborative, participatory learning offered by the Internet and an array of contemporary mobile technologies. (…)

As is typically the case in the present, the medieval university was a separate, designated, physical location where young adults (students) came to be taught by those, usually older and more experienced, who were authorized (scholars, professors, dons) to impart their special knowledge, chiefly by lecturing. (…)

Participatory learning begins from the premise that new technologies are changing how people of all ages learn, play, socialize, exercise judgment, and engage in civic life. Learning Environments—peers, family, and social institutions (such as schools, community centers, libraries, museums, even the playground, and so on)—are changing as well.

Der Blick auf den status quo zu Beginn ist sicher an manchen stellen provokativ, legt den Finger aber an die richtige Stelle. Ich möchte daher im folgenden meine mit Markierungen versehende Version als Lesetipp anfügen und anschließend einige Aspekte aufgreifen (besonders pointiert sind die 10 (Heraus-)Forderungen an Schule und Uni):

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