Archive: October, 2010

Youtube-Schmankerl – die Siebenundneunzigste

1 comment October 31st, 2010

Mixing learning and mobile to get education for all

Achtung: Werbung! Aber es werden einige Vorteile und Chancen von Mobile Learning aufgezeigt, die sich sicher übertragen lassen auch auf Nicht-Nokia-Geräte.

© René Scheppler, 2010

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Zeigt her Eure Dateien – zum Zweiten

6 comments October 27th, 2010

Ich habe kürzlich einen Beitrag (interner Link) über AirDropper gepostet – ein Tool zum Hochladen von Dateien direkt in die Dropbox. Ganz richtig hat Thomas in seinem Kommentar darauf hingewiesen, dass die per mail versendete Airdropper-URL nach einmaliger Nutzung deaktiviert wird. Das war mir tatsächlich entgangen, da ich aus der vorherigen Version noch die Option kannte, gar keine Einladung zu versenden, sondern nur die URL zu generieren, was offenbar eingestellt wurde.

Nun ist die Idee, über eine Webseite schnell einzelne Dateien hochzuladen und direkt auf den eigenen Rechner zu bekommen, von der Grundidee aber dennoch eine feine Sache, so dass ich mich auf die Suche begeben habe. Gefunden habe ich ein Skript von ampercent.com, welches eben dies ermöglicht. Ich habe dieses genommen und zum Einen ins Deutsche übersetzt und zum Anderen noch die Möglichkeit ergänzt, in der Erfolgsmeldung des Uploads sowie am Ende der Seite einen Link zum Dropboxordner zu integrieren. Damit können die Schüler dann direkt auf die anderen oder die eigenen Dateien zugreifen. Wer dies nicht möchte, kann im Skript die entsprechenden Zeilen löschen.

Meine Version stelle ich hier zum Download: db-uploader.

In der Datei index.php sind die jeweiligen Dropbox-LogIn-Daten zu ändern. Optional kann man den Uploadordner ändern und einen Link zum öffentlichen Ordner hinzufügen. Eine Anleitung, was zu ändern ist, zeigt dieses Video:

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Wer sitzt wo? – Sitzordnung digital

1 comment October 24th, 2010

Ich weiß, dass dies ein Thema ist, das Lehrerkollegien gerne in diverse “Fraktionen” zu spalten vermag: Sitzordnungen und der Umgang mit ihnen. Von “selber wählen lasse” über “Wechsel alle paar Monate” bis hin zu “Das entscheide ich, basta!” ist mir schon alles in den verschiedensten Varianten begegnet. Von daher ist dies auch auch Beitrag, den ich schon lange vor mir herschiebe und mich nun entschieden habe, meine aktuelle “Lösung” (die sicher noch nicht mein letzter Versuch gewesen sein wird zu diesem Thema) einfach mal vorzustellen.

Ein zweiter Grund, warum ich etwas gezögert habe, zu posten, ist der Umstand, dass das Tool, welches ich nutze, zwar kostenlos testbar ist, dann aber doch ein paar Dollar kostet.

In meiner 6. Klasse haben die Schüler derzeit die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis Wunschkarten auszufüllen, auf denen sie mir signalisieren, neben wem sie gerne sitzen möchten. Wir wechseln derzeit alle 2-3 Wochen (etwas abhängig, ob Ferien vor der Tür stehen oder andere Schulereignisse, die den regulären Wochenverlauf etwas durcheinander bringen. Auch wenn wir in einer Woche besonders viel frei und offen gearbeitet haben, bleibt die Sitzordnung schon mal länger bestehen. Die Wünsche von den Karten der Schüler übertrage ich dann in den Rechner.

Hierzu nutze ich derzeit Termites, welches inzwischen in der Version 2.2 vorliegt und plattformunabhängig arbeitet (also sowohl Windows als auch Mac). Ich habe die Möglichkeit, sowohl die “Beziehungen” – also Wünsche – der Schüler untereinander zu gewichten, bestimmte Schüler bevorzugt nach vorne oder hinten zu setzen, sie entsprechend ihrer Leistungung oder anderer Fähigkeiten zu gruppieren als auch bestimmte Schüler fix auf bestimmte Plätze zu setzen. Das klingt kompliziert, ist aber im Programm ein meist einmaliger oder rasch geänderter Vorgang. Die letzte Anordnung übernimmt dann das Programm auf Knopfdruck.

Ich habe mit dem Tool recht gute Erfahrungen gemacht, da es schnell, flexibel und von den Schülern akzeptiert ist. Bezüglich letzterem sehen diese, dass sie ihre Wünsche einbringen, dass einige von mir gesetzte Kriterien existieren und der Rest dann ein “faires”, “neutrales” Verfahren ist. Natürlich besteht nach jedem Sitzordnungswechsel die Möglichkeit, Einzelfälle zu klären und spontane Änderungen vorzunehmen, was aber zunehmend seltener notwendig ist. Und wie gesagt… ich bin auf diesem Feld auch noch fleißig am überlegen und experimentieren, da man im Referendariat ja eher selten in die Lage kam, Sitzordnungen festlegen zu müssen. Der Klassenlehrerjob bringt es aber mit sich, so dass ich mich über andere Lösungen und Erfahrungen sehr freuen würde. Ebenso, wenn jemand seine Meinung zum vorgestellten Tool kommentierend äußert.

© René Scheppler, 2010

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