Wenn die Net-Generation in den Spiegel schaut

Kommentieren 06. August 2010

Wenn die Net-Generation in den Spiegel schaut… dann sieht sie offenbar etwas, worauf sie stolz ist. In Reaktion auf den Spiegel-Artikel “Null Blog” schreibt im Kölner Stadtanzeiger eine 11.-Klässlerin der neben meiner Schule ebenfalls zu Rate gezogenen Kaiser Augusta Schule (auch Herr spang hat geantwortet).

Was kann man so viel Weitsicht und Souveränität noch hinzufügen?:

Denn man kann diese Generation nicht nur als die sehen, die sich hinter den neuesten technologischen Errungenschaften versteckt, sondern vor allem als eine, die das Bedürfnis hat sich mitzuteilen, sich auszutauschen, informiert zu sein und in Verbindung zu stehen – mit allem, allen und zu jeder Zeit. Diese Generation behält ihre Meinungen nicht für sich, sie macht sie öffentlich – auf Blogs, bei Twitter, in Foren und Kommentarspalten. Es ist nicht mehr die Generation, die sich zu Hause allein vor den Fernseher setzt, sondern die, die während des DVD-Schauens Skype einschaltet, um sich mit Freunden auf der ganzen Welt über den Film auszutauschen. Ob es sich dabei um natürlichen Fortschritt und den Ausbau von Kompetenzen oder um kulturellen Sittenverfall handelt, werden wohl erst die Reaktionen zukünftiger Generationen zeigen.

© René Scheppler, 2010

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