SmartBoard an Bord

Kommentieren 10. June 2010

Nun hat es einige Anläufe gebraucht – aber es ist da: Ein SmartBoard in meinem Klassenraum. Und sehr schön sogar mit Dokumentenkamera, um Schülerhefte und -zeichnungen direkt aufs Board zu bringen.

Ich bin selber sehr gespannt, wie sich der Einsatz entwickelt. ich gehe sehr ergebnisoffen und möglichst vorurteilsfrei an die Sache ran und sehe darin eher eine besondere didaktische aber mehr noch methodische Herausforderung. Denn zudem versteht meine Schule dies auch als Versuchsprojekt, um auszuloten, ob diese Technik zu unserem schulischen Lehr-/Lernkonzept – welches sehr offen und schülerzentriert ist – passt.

Ich werde daher versuchen, mich mit zu frühen bzw. voreiligen Wertungen zurückzuhalten. Dennoch hoffe ich, Euch und Sie hier in der Lernwolke ein wenig mit auf den Weg zu nehmen bei der Einführung und Integration in den Unterricht. Ich würde mich daher zu diesem Thema über Meinungen und Erfahrungen – selbst wenn sie anfangs womöglich trivial oder “laienhaft” erscheinen – freuen.

Die Schüler waren heute ziemlich aufgeregt. Morgen werden wir es erstmals einschalten. Meine vorläufige Strategie lautet: Möglichst wenig erklären, einfach nutzen und vor allem die Schüler nutzen lassen. Ich hoffe, dass wir dabei auch ab und zu auf die Nase fallen, Einstellungen zerschießen oder an die Grenzen des Boards stoßen. Ich glaube, nur so können wir es lernen, können uns das Board Untertan machen anstatt uns von ihm unseren Unterricht diktieren zu lassen. Bei meinen 5. Klässlern mache ich mir da gar keine Sorgen. Wie ich – wohl spätestens am Montag – den Kollegen eine Einführung gebe, wird am Wochenende reifen müssen (hierzu bereits Erfahrungen/Tipps in der Leserschaft vorhanden?).

Aber keine Angst: Die Lernwolke wird jetzt kein SmartBoard-Werbeblog 😉

© René Scheppler, 2010

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