Archive: June, 2010

Youtube-Schmankerl – die Zweiundachtzigste

3 comments June 27th, 2010

Game Based Learning in klarem Deutsch

© René Scheppler, 2010

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Youtube-Schmankerl – die Einundachtzigste

No comments June 20th, 2010

Empowering Engagement with Blogs

© René Scheppler, 2010

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The Second Digital Divide

1 comment June 18th, 2010

Wenn in einem Text erstaunlich viele treffende und zitierfähige Aussagen stecken, schaue ich stets genauer hin, welche Autorität dahinter steckt. Und bei dem Text von September 2009 ist es die OECD, welche ausgehend von den PISA-Ergebnissen einen speziellen Blick auf die Nutzung von neuen Medien (genauer Computern) und deren Auswirkungen auf Lernsituationen und -erfolge geworfen hat. Die ganze Studie ist leider nicht frei zugänglich (bzw. kostenfrei), dafür aber eine Art Zusammenfassung (hier meine markierte Version):

Ich halte die dortigen Aussagen, die ich hier auch zitieren werde für so treffend, dass ich staune, sie erst jetzt entdeckt zu haben. Ausgegangen wird von der Messung der Nutzungshäufigkeit auch in Differenz zwischen schulischer und häuslicher Nutzung. Die Zahlen an sich sind in diversen Studien bereits ähnlich gefunden worden, so dass ich viel mehr die Interpretation interessant finde:

In a large majority of countries, the benefits from higher computer use tend to be larger at home than a school. Therefore, despite the better environment and support that schools are expected to provide, the use of computer tends to have a lower impact at school than at home. These differences, however, are statistical significant only in some countries. In Canada, Germany, Spain, Finland, Iceland, Japan, Poland, Portugal and Croatia the higher effect of computer use at home is significant for almost all frequency of use. (…)

In every country, students reporting rare or no use of computers at home score lower than their counterpart reporting frequent use. (…)

On the other hand, in several countries such as Finland, Germany, Greece, Italy, Japan, Korea, New Zealand, Spain and Turkey the trend is the opposite of that for computer frequency of use at school: that is, more frequent computer users perform worse than less frequent users.

Was bedeutet das? Was soll man aus solchen Befunden für Schlüsse ziehen? Oft wird versucht Dichotomien aufzuziehen, es werden Schule und Elternhaus gegeneinander ausgespielt, es werden Verantwortliche gesucht und für mein Verständnis auch zu schnell gefunden. Was Francesc Pedró aber macht, ist bemerkenswert – und für mich ehrlich und offen:

Clearly, in the particular case of school use more computer use does not mean having better results in subject-based standardized tests such as PISA 2006. This second observation is consistent with findings in previous studies that show that higher amounts of computer usage are not always associated with better academic performance.

Um es auf dem Punkt zu bringen: Je mehr Computer  desto besser die Bildung ist ein fataler, kurzgeriffener Trugschluss. Und leider haben wir angesichts der Art und Weise, wie Schulen in den letzten Jahren teilweise blindwütig mit Computerkabinetten ausgerüstet wurden, zu spät realisiert.

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