Handys als pädagogische Herausforderung
Ein Handyverbot kann zwar als kurzfristige Massnahme sinnvoll sein, um eine schwierige Situation in einem Schulhaus zu entschärfen. Der Trend zu mobilen Kleincomputern ist allerdings gesellschaftlich so breit und ausgeprägt, dass die Schule mittelfristig nicht darum herumkommt, deren Besitz und Nutzung in einem medienpädagogischen Konzept zu integrieren, Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren.
Beschränkt sich jedoch die schulische Auseinandersetzung mit Handys auf ein blosses Verbannen und Verbieten, dann könnte dies als pädagogische Bankrott- Erklärung verstanden werden.
So deutlich oder gar drastisch formuliert eine jüngst in an der PH Zürich erscheinende Broschüre von Rolf Deubelbeiss und Peter Holzwarth unter dem Titel “Handy im Schulumfeld” aus der Reihe “Ideen für den Unterricht”. Ich stelle hier meine kommentierte/markierte Version zur Verfügung:
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