Digital Natives – ein Profil
Hier im Blog fasse ich es meistens unter Verbindung von Lebens- und Lernwelten. Was dahintersteckt ist der Gedanke, die Phasen des Lernens und des Lebens enger zu koppeln oder zu mindestens nicht weiter auseinanderklaffen zu lassen – sowohl zeitlich, räumlich aber auch kontextuell.
Die Schwierigkeit, die sich auf Lehrerseite dabei unmittelbar und offensichtlich ergibt, ist dass der Blick in die Lebenswelten teilweise nur gefiltert oder sehr selektiv erfolgt (erfolgen kann). Aus diesem Grund ist die Reportage von 3Sat nicht uninteressant, um mal einen Einlick zu bekommen, wie die “Nach-1980-Geborenen” mit den neuen Medien umgehen, welche Auswirkungen es auf ihr Leben hat. Gelungen ist dieser Beitrag aus meiner Sicht, da er nicht nur die “Betroffenen” zu Wort kommen lässt, sondern zudem auch recht neutral den Blick schweifen lässt (was auch kritische Fragen erlaubt und möglich macht). Und ob dies die Welt ist, auf die wir in der Schule unsere Schüler vorbereiten müssen? Man sollte es zumindest mal wahrgenommen haben.
© René Scheppler, 2010
Hi!
Tolle Dokumentation. Besonders das Ende finde ich interessant:
“Wie wird Jim später mit Privatheit und Öffentlichkeit umgehen? Wird er darüber refelktieren? Fragt Jim sich, warum seine Eltern Kinderbilder von ihm ins Netz gestellt haben? Welche Kontrolle wird er noch über seine Daten haben? ODER SIND DAS FRAGEN, DIE IN ZUKUNFT NICHT MEHR GESTELLT WERDEN?” –> Ich glaube: JA!
Viele Grüße
Nils