Soziale Netzwerke – ein Workshop

Kommentieren 15. November 2009

Diese Woche war schulisch wieder einiges los. Und wieder betraf das Eine oder Andere den Bereich der neuen Medien. Am meisten hat mich die genau zu diesem Thema abgelaufene pädagogische Konferenz zur Wochenmitte über zwei Tage an meiner Schule beschäftigt. Denn da ich auch selber einen Workshop angeboten habe, stieg die Vorbereitung darauf deutlich gegenüber meinen bisherigen pädagogischen Tagen an.

Mein Thema war “Soziale Netzwerke” und es ging mir um zwei Dinge:

  1. Hervorhebung der veränderten Kommunikationsstruktur mit den sich daraus ergebenen Herausforderungen an die Nutzer/Teilnehmer.
  2. Die Möglichkeiten für Schule, Unterricht und Lehrer, sich diese Techniken gewinnbringend zu erschließen.

Diese Ziele wurden nochmals dadurch gesteigert, dass sich die beiden Impulsvorträge von einer Polizeikommisarin und eines Vertreters der Ambulanz für Computerspielsucht an der Uni Mainz eher die Risiken und Gefahren betonten, ich den Fokus aber mehr auf Chancen und Möglichkeiten gelegt habe. Ich habe im Vorfeld selber meine sozialen Netzwerke in Gang gesetzt. Und mal wieder hat sich Twitter als Goldgrube erwiesen. Denn auf meine Ankündigung der Workshopvorbereitung meldete sich Hanspeter Füllemann von der PHTG Thurgau (@netexplorer), der eine recht umfangreiche Präsentation zum Thema neue medien erstellt hatte, in der ein Teilaspekt sich auf den Kommunikationsaspekt bezog. Er war so nett, mir die Nutzung zu gestatten, was ich wiederum genutzt habe, diesen Teil mit eigenen Folien und Ergänzungen auszubauen:

Präsentation als PDF-Datei mit Animationsschritten

Zusätzlich habe ich ein Wiki eingerichtet, über welches sich die Teilnehmer aber auch Kollegen, die andere Workshops parallel besuchten, informieren konnten. Rund um die Präsentation hat sich eine interessante Diskussion entwickelt und im praktischen Teil ging es dann wesentlich darum, einige Netzwerke unmittelbar anzuschauen und etwas kennen zu lernen.

Nun ist dieser Blog nicht der Ort, einen schulinternen Workshop zu evaluieren oder zu werten, so dass ich es bei der Bereitstellung des Materials belasse. Ich habe für mich aber erneut festgestellt, dass diese Form der Zusammenarbeit die für alle gewinnbringendste ist, sich mit diesem Themenkomplex auseinander zu setzen. Denn lediglich über Netzwerke, Tools und Methoden zu reden, wird immer den wesentlichen Teil der eigenen Erfahrung ausblenden. Die direkte Auseinandersetzung erlaubt einem erst, sich ein eigenes Bild zu machen, um für sich selber einzuschätzen, ob und in welchem Umfang neue Medien den eigenen Unterrichtsstil unterstützen oder gar erweitern können.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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