Roland Koch zu Bildung und neuen Medien
Roland Koch – mein oberster Landesherr – hat sich auf dem Forum Medienzukunft der Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR) am 04. November zu Bildung und neuen Medien geäußert. Im Zeitalter einer vernetzten Gesellschaft erkennt er Bildung als einen wesentlichen Baustein. Dennoch merkt man ihm doch eine gewisse Skepsis an, die mit erkennbarem Zögern verbunden scheint. Abervielleicht schaffen es ja seine Kinder, ihn noch zu überzeugen.
Für einen ausführlichen Kommentar fehlt mir aktuell gerade die Zeit, möchte diesen Vortrag aber nicht vorenthalten. Also bitte:
UPDATE: Ich habe gerade noch die sehr spannende Panel-Diskussion gefunden. Hierzu werde ich wohl einen Kommentar nachreichen müssen:
Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.
Das ist ein Statement eines Mannes, der gerade begreift, dass sich etwas ändert. Er formuliert das unter dem Beispiel der geänderten formellen Rahmenbedingungen:
“Und diesen letzten Korb (der geänderten formellen Rahmenbedingungen) haben diejenigen, die in der Politik Verantwortung tragen, aus meiner Sicht erst in den letzten 3-6 Monaten entdeckt. – Haben, richtig entdeckt. Die meisten haben ihn bis heute gar nicht entdeckt. – Aber überhaupt, es ist ein Thema in Gremien. Ich habe meine eigenen Erfahrungen gemacht, weil ich das Parteigremium meiner Partei mit der Frage, warum im Rhein-Main Gebiet 44.000 Menschen die Piratenpartei gewählt haben, gequält habe unter dem Gesichtspunkt, das interessiert mich einfach. Mich interessiert auch warum wir nicht gemerkt haben, dass es sie gibt. Das spricht nicht gegen die Leute, sondern es spricht gegen das System in dem wir arbeiten. Also müssen wir schauen, wie wir das wahrnehmen. Aber das sind unterschiedliche Elemente in dem nicht einer sagen kann: “Wir müssen das beseitigen”.”
Ein spannender Reflexionsprozess findet hier statt. Ich würde gerne mehr davon sehen. Glaube, dass dies sehr wichtig ist, um die (Transformations-?)Prozesse besser zu verstehen.
Letztens habe ich in einem Magazin eine Mutmaßung gelesen, dass bis 2030 die überwiegende Mehrheit der Schüler dezentral (also nicht mehr in den fetten Schulgebäuden) lernen wird.
Die Veränderung durch den Computer wird so heftig sein, wie sie es durch das Buch war. Allerdings kam damals der Staat und hat das ganze konfisziert. Vielleicht gelingt es dieses Mal auszubrechen… und Lehrer/Lernenden eine freie Umgebung zu ermöglichen.