Archive: October, 2009

Mobile Learning – Best Practice in Action

No comments October 25th, 2009

Ich hatte die letzten beiden Wochen Ferien. Und ungefähr genauso lange ist dieser Beitrag in der Entstehung – mit diversen Umstrukturierungen, neuen Schwerpunktsetzungen und wechselnden Inhalten. Das liegt daran, dass ich etwas  ansprechen möchte, was für mich selber ein Gebiet ist, was ich noch recht wenig selber und praktisch ausprobiert habe. Und zum Anderen ist das Material, welches über die letzten Wochen mich immer wieder begleitet hat, so vielfältig, dass ich mich nun entschieden habe, keinen ewig langen Beitrag zu schreiben, sondern das Ganze radikal abzukürzen und mir eine einzelne  für den Einstieg wichtige Überlegung herauszupicken: Es geht um Mobile Learning.

Ausgangspunkt ist die Handheldlearning 2009:

The Handheld Learning Conference is the world’s leading event about learning using mobile and inexpensive access technologies, attended by more than 1,500 international delegates.

Auf dieser Webseite zur diesjährigen Veranstaltung in der bereits seit mehreren Jahren laufenden Veranstaltungsreihe gab es wieder diverse Beiträge zum Thema, die ich nur empfehlen kann für jeden, der sich mit Mobile Learning – quasi einer besonderen Form des eLearning – beschäftigen oder darüber informieren will. Ganz besonders interessant für den schulischen Bereich ist die Sektion “Best Practice in Action”, in der Lehrende ihre Projekte und Erfahrungen vorstellen:

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Ankündigung: Deutscher Bildungsmedien-Preis digita

1 comment October 21st, 2009

Gefunden bei und zitiert von Initiative D21:

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis digita, der seit 1995 jährlich herausragende Medienangebote auszeichnet, ist zum 15. Mal ausgeschrieben worden. Entwickler und Anbieter von Bildungsmedien im deutschsprachigen Raum können bis zum 2. Dezember 2009 Beiträge für den Wettbewerb um den digita 2010 einreichen.

Der Deutsche Bildungsmedien-Preis umfasst alle Bildungsbereiche. Teilnehmen können Bildungsmedien, deren Qualität wesentlich durch digitale Medienformate geprägt wird. Die Auszeichnung wird in folgenden Kategorien vergeben: Privates Lernen, allgemein bildende Schulen, berufliche Bildung und Studium, didaktische Werkzeuge, Organisationsmanagement, Sonderpreis, Förderpreis (für nichtkommerzielle Privatanbieter) und INTEL-Förderpreis (für Teilnehmer des Programms Intel® Lehren – Aufbaukurs Online).

Schirmherrin des digita 2010 ist die Nordrhein-Westfälische Ministerin für Schule und Weiterbildung Barbara Sommer. Träger des digita sind das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (IBI) an der TU Berlin, die Stiftung Lesen, Mainz, und die Zeitschrift bild der wissenschaft, Stuttgart. Zur Jury, die über die Vergabe der in der Branche hochbegehrten Auszeichnung entscheidet, gehören Fachleute aus der Bildungsadministration und der Wirtschaft sowie Vertreter der Träger des digita.

Die beim digita eingereichten Medien werden vor allem unter inhaltlichen und pädagogischen, aber auch unter technischen und medialen Gesichtspunkten bewertet. Der digita wird an Produkte vergeben, die das Lernen und Lehren beispielgebend unterstützen sowie inhaltlich und formal als herausragend gelten können. Die Sieger werden am 17. März 2010 auf der „didacta die Bildungsmesse“ in Köln bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.digita.de

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

Virtuelle Spielplätze

1 comment October 18th, 2009

In 3Sat berichtete heute die Sendung “Neues” über die digitalen Spielplätze vor allem kleinerer Kinder (ganze Sendung mit einführender Erklärung, was Online-Spielwelten sind). Unter dem Titel “Onlinewelten für Kinder – Wenn Kinder zu Kunden werden” wird recht vorurteilsfrei und nachvollziehbar über die Spielewelten an sich mit Experten unter anderem aus dem forschenden Bereich gesprochen. Dort finden sich Tipps und Hinweise auch für die Eltern der Kinder, was Nutzungsdauer und evtl. Gefahren angeht.

Darüber hinaus werden (auch auf der verlinkten Seite oben nachzulesen) einige dieser Angebote vorgestellt und kritisch betrachtet. Der Beitrag gibt einen ganz guten Überblick darüber, wohin sich der Trend derzeit bewegt und womit man die Kinder zu locken versucht. Die Userzahlen die im genannt werden sind nicht unbeachtlich. Und von dem einen oder anderen Spiel habe auch ich meine Schüler bereits reden hören. etwas stutzig bin ich bei der Lobeshymne auf Panfu geworden. Zwar mag sich diese Spielewelt durch ihre besondere Gewaltfreiheit und pädagogische Entwicklung sowie Moderation auszeichnen (mein Probe-Panda konnte eben nach 22 Uhr gar nicht mehr Chatten). Das Werbebombardement, das da mit gleich zwei Bannern für mehrere nicht unbedingt kinderrelevante Produkte (Winterkollektion eines Modeanbieters und ein DVD-Verleiher) auf mich einging, ist aber auch da nicht zu verachten.

Ich denke, der Beitragstitel ist daher durchaus bemerkenswert treffend: Kinder und Schüler werden im Internet zunehmend als Kunden wahrgenommen. Sie dafür zu sensibilisieren sollte auch die Aufgabe von Schule sein. Sich daher einen Einblick zu verschaffen, worüber man da überhaupt mit den Kindern spricht, hilft dieser Beitrag aber bestimmt ein Stück weit (Direktlink / mov-Datei):

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.