Handygewalt

Kommentieren 29. October 2009

Handys sind inzwischen unter Jugendlichen ein weit verbreitetes Kommunikationsmedium (vgl. KIM-Studie 2008). Dass diese Geräte schon längst nicht mehr nur zum Telefonieren geeignet sind, ist sicher auch hinlänglich bekannt. Besonders die Foto- und Videofunktionen sind unter Schülern sehr beliebt. Diese Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen und damit einen Beitrag zu leisten, das Potential auch sinnvoll zu beschreiben und zu nutzen, ist sicher ein wesentlicher Teil medienpädagogischer Arbeit. Schulen tun sich da des öfteren noch nicht so leicht, den Umgang mit Mobiltelefonen im Gebäude und damit auch Unterricht effektiv zu handhaben, reagieren teilweise mit Verboten und unterschätzen vielleicht auch die Bedeutung und Relevanz der Geräte für die Schüler.

Genauso schwierig ist aber nicht selten der zweite Ansatz medienpädogischer Arbeit – die Thematisierung von Gefahren und Problemen. Zwar gilt es eindeutig, sachkundig und nachhaltig solche Diskussionen zu leiten. Auf der anderen Seite st es natürlich wichtig, nicht über die Köpfe hinweg sondern möglichst nah sowohl an der Wahrnehmung als auch der Emotion der Schüler anzuknüpfen. Für einen gelungenen Einstieg zum Thema Handygewalt eignet sich wohl ganz gut ein recht neues Video der Polizei im Rahmen des Medienpakets “Abseits“:

Zusätzlich möchte ich dieses Posting nutzen, um auf eine noch recht junge Initiative an der TU Ilmenau hinweisen, die unter dem Namen medienbewusst.de seit Dezember letzten Jahres immer wieder gute und informative Meldungen zum Umgang mit Medien von Jugendlichen (aber auch für Pädagogen und Eltern gibt).

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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