Nach der Romantischen Schule jetzt die Klassikklasse

Kommentieren 24. September 2009

Kaya Presser geht in die zweite Runde. Und das bedeutet, dass man gespannt sein kann, ein weiteres Good-Practice-Beispiel heranwachsen zu sehen. Nach der Romantischen Schule, die bereits für einiges Aufsehen in der Web 2.0-Bildungs-Community gesorgt hat, startet die bayrische Referendarin nun die Klassikklasse.

Das Projekt ist ähnlich angelegt und begleitet einen Oberstufen Deutschkurs parallel zur Epocheneinheit. Für mich wird das morgen mit den Schülern anlaufende Vorhaben, den Unterricht mit einem Blog interaktiv zu gestalten/begleiten aber vor allem deswegen so spannend, da Kaya bereits einige Erfahrungen in der praktischen Umsetzung hat und diese sicher nun einfließen lassen wird. Ich kann daher nur empfehlen, sich die Webseite vorzumerken und ab und zu mal reinzuschauen, wie das Projekt wächst.

Natürlich hängt es immer zu wesentlichen Teilen von den Schülern, deren Akzeptanz und Bereitschaft ab. Aber ähnlich wie beim ersten mal, werden die Schüler auch dieses Mal nicht direkt in die Öffentlichkeit gestellt, sondern jeder bekommt einen repräsentativen Autorennamen bzw. Zeitgenossen als Alias, unter dem geblogt bzw. kommentiert wird. Beim ersten Durchgang hatte Kaya sich darauf beschränkt, die Schüler kommentieren zu lassen und hat eigene Beiträge der Schüler selber gepostet. Mal schauen, wie weit sie das Projekt zum Gruppenblog öffnet, oder ein ähnliches Vorgehen als Zeichen ihrer guten Erfahrungen mit dieser Methode gewertet werden kann.

In diesem Sinne: Ein Schmankerl nicht nur für Deutschlehrer. und ein schönes Zeichen, dass solche Projekte tatsächlich “wiederholbar” oder besser keine Eintagsfliegen sind. Mir geht es da ähnlich… einmal die Vorteile und Potentiale entdeckt, führt kaum ein Weg dahinter zurück (und nein, das ist keine Abwertung alternativer Unterrichtsmethoden).

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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