Standpunkt: Craig Barrett zu Amerikas Schulen
Dieser Blog ist ein Projektblog für “Die besten Lehrkräfte für Deutschlands Schulen der Zukunft”. Dieses liegt federführend bei der Initiative D21, wird aber maßgeblich von unseren Partnern (siehe linke Spalte) mitgetragen. Und eben diese Mischung macht unser Vorhaben in dieser Dimension einzigartig: Wir wollen die Administrationen, Schulen bis zu den einzelnen Lehrern in einen fruchtbaren und für beide Seiten anregenden Austausch mit Partner aus der freien Wirtschaft bringen. Wer an unseren Workshops und Initiativen teilgenommen hat und diesen Blog verfolgt, wird festgestellt haben, dass wir häufig Visionen und Ideen entwickeln, die sicher nicht sofort umsetzbar sind und auch immer wieder versuchen, ein “anderes Denken” über Schule und Bildung zuzulassen. Dies resultiert nicht selten aus eben dieser Schnittstelle und Kontakten zu Unternehmen, die schulische Bildung nicht immer mit der pädagogisch-didaktischen Brille des Lehrers sehen, sondern andere Maßstäbe anlegen. Diese sind oft überraschend, provokant oder zumindest ungewohnt. Doch ich habe gelernt, mich als Lehrer darauf einzulassen, offen ein paar Schritte mitzudenken, um dann zu sehen, was davon realisierbar oder lohnenswert umsetzbar wäre.
Craig Barrett (ehemaliger Chairman von Intel) hat sich im Mai 2009 zu Wort gemeldet und eine bemerkenswert engagierte Sichtweise auf schulische Bildung präsentiert. Zwar geht es dabei nicht primär um neue Medien und er bezieht sich auf das amerikanische Schulsystem, die Leitgedanken erscheinen mir aber im Rahmen unseres Projekts dennoch der Lektüre empfehlenswert (gelbe Markierungen von mir):

