Archive: July, 2009

Firefox für Lehrer

No comments July 29th, 2009

Schon seit einiger Zeit gab es im Blog keinen Tool-Tipp mehr. Das resultiert weitestgehend daraus, dass ich gerade Ferien habe. Medien sollten stets einem didaktischen Sinn folgen, so dass sich mein Bedarf in der unterrichtsfreien Zeit etwas bremst.

Auf eine neue und ansprechend gestaltete Seite bin ich eben gestoßen und möchte sie kurz und bündig weitergeben: Dort beschäftigt sich Herbert Hertramph vom  Institut für Pädagogik der Universität Ulm damit, den Browser Firefox so zu erweitern und anzupassen, dass er Lehrern im Alltag möglichst hilfreich ist.

Anfangs schien der Gedanke, über ein solch einfaches Tool wie einen Browser, ein Angebot zu gestalten … merkwürdig. Denn für Studentinnen und Studenten gehört die Nutzung des Webs zum Studienalltag. Tests in den Lehrveranstaltungen des Instituts für Pädagogik haben aber sehr schnell gezeigt, das bei einem sehr großen Teil der Studierenden nur ein Basiswissen vorhanden ist. Dabei können  Lehramtsstudenten in besonderem Maße von einem zielgerichteten Umgang gewinnen – schließlich gehört Informationsverarbeitung zu den Kernkompetenzen, die man hier beherrschen muss.

So entstand das “Firefox für Lehrer”-Projekt: Durch Befragungen von Studierenden wurde klar, dass erstens der Nutzen des Tools einsichtig sein muss. Und dass zweitens die Basics “von Grund auf” erklärt werden müssen, damit auch bei künftigen Veränderungen und Verfeinerungen auf dem Markt jene Kompetenzen erlernt werden, die für eigene Entscheidungen wichtig sind.

http://lehrer-firefox.de

Wer seinem Browser also noch den gewissen Schliff geben will, sollte man einen Blick auf die Vorschläge werfen (auf das Bild klicken). Der Bedarf scheint offenbar vorhanden.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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PC ist Lernmittel wie Stift und Buch

2 comments July 29th, 2009

Übernommen aus www.initiatived21.de:

Eine Umfrage von Redshift Research im Auftrag von Intel zeigt, das der Umgang mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik bei deutschen Eltern heute als Schlüsselqualifikation gilt. 88 Prozent halten eine kompetente PC-Nutzung ihrer Kinder für „essenziell“ (55 Prozent) oder „sehr wichtig“ (33 Prozent) und gewähren ihnen zuhause Zugang zum Computer. 30 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen nutzen dabei den Heim-PC hauptsächlich für Hausaufgaben und damit häufiger als zur Kommunikation (26 Prozent), zur Recherche von Freizeitaktivitäten (5 Prozent) oder zum Einkaufen (4 Prozent). Nur die Unterhaltung steht mit 36 Prozent als häufigster Nutzungsgrund vor dem Einsatz des PCs als Lernmittel. An den Schulen hingegen sehen die deutschen Eltern Handlungsbedarf: Nur 8 Prozent der deutschen Eltern sind der Meinung, dass die Regierung genug unternimmt, um den Zugriff auf PCs als Lernhilfe zu unterstützen (EMEA-Durchschnitt: 11 Prozent). Die befragten Eltern sehen daher Regierung (54 Prozent) oder Schulen (38 Prozent) in der Pflicht, den Zugang zum PC als Lernmittel zu fördern.

Fast jedes fünfte deutsche Kind hat an der Schule keinerlei Kontakt zum Computer

47 Prozent der deutschen Eltern geben an, PCs würden an der Schule ihres Kindes regelmäßig genutzt, um das Lernen zu unterstützen. 32 Prozent der Kinder und Jugendlichen wird zusätzlich oder alternativ ein Informatikunterricht angeboten. Für 31 Prozent der Kinder und Jugendlichen steht an der Schule zusätzlich oder alternativ zur regelmäßigen Anwendung ein Computer zur privaten Nutzung bereit.

19 Prozent der Eltern sagten hingegen, dass ihr Kind an der Schule keinerlei Zugang zu einem Rechner habe.

„Nach unserem Verständnis ist der PC in der heutigen Zeit ein Lernmittel wie Stift und Buch, das Kinder und Jugendliche wie selbstverständlich einsetzen sollten, um den Anforderungen des Erwachsenen- bzw. Berufslebens im 21. Jahrhundert gerecht werden zu können,“ sagt , Geschäftsführer der Intel GmbH. „Mit Intel® Lehren haben wir ein Fortbildungsprogramm geschaffen, das Lehrern Wege aufzeigt, wie in den integriert werden können. Zudem beraten wir Schulen bei der Schaffung von Notebookklassen, um zeitgemäßen zu ermöglichen.“

Eltern erachten PC-Kenntnisse als relevant für späteren Erfolg im Beruf Die PC-Fertigkeiten ihrer Kinder bewerten deutsche Eltern als relevant für spätere Berufsperspektiven: 97 Prozent der Befragten glauben, dass sich die PC-Kenntnisse ihres Kindes zu einem „großen Anteil“ (57 Prozent) oder zu einem „bestimmten Anteil“ (40 Prozent) auf die späteren Berufschancen ihres Kindes auswirken. 87 Prozent aller deutschen Kinder haben zuhause Zugang zu einem PC, 52 Prozent aller deutschen Kinder besitzen einen eigenen Desktop-PC (32 Prozent) oder ein Notebook (20 Prozent). Hier liegt Deutschland weit über dem EMEA-Durchschnitt von 33 Prozent. Andererseits haben 13 Prozent der deutschen Kinder zuhause keinen Zugang zu einem PC.

„Die Befragung zeigt, dass die Potenziale und die Relevanz von PCs für Bildungsprozesse hierzulande von den Vätern und Müttern erkannt wurden. Was zuhause bereits weitgehend aktiv unterstützt wird, sollte auch an jeder Schule durch den regelmäßigen PC-Einsatz gefördert werden, um Kindern und Jugendlichen beste Bildungschancen zu ermöglichen“, bewertet Martin Hüppe, Geschäftsführer Cornelsen und Mitglied des Gesamtvorstands der Initiative D21, die deutschen Ergebnisse.

Deutsche Eltern sind allerdings zögerlicher als Väter und Mütter in anderen EMEA-Ländern, wenn es um das Alter geht, mit dem ihr Kind Zugriff auf den PC erhalten sollte. 46 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Kinder bereits vor dem 8. Lebensjahr Zugang zu einem PC haben sollten, im EMEA-Durchschnitt sind es 65 Prozent.

An der Umfrage beteiligten sich mehr als 5200 Eltern in elf EMEA-Nationen (Europe, Middle East, Africa), darunter 510 Eltern aus Deutschland.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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Youtube-Schmankerl – die Fünfundvierzigste

No comments July 26th, 2009

Leider war es diese Woche etwas ruhig im Blog. Dafür hoffe ich mit einem ganz jungen Schmankerl der Pearson Foundation zu entschädigen:

Teacher Educaton and 21st Century Skills

Und dieses Video von edutopia.org (via Matthias Heil) zeigt nach einem etwas “dramatischen” Einstieg, wofür wir solche 21st Century Teacher brauchen:

Welcome to the Digital Generation

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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