iSchool-Initiative: iPods für Schüler & Studenten

Kommentieren 29. July 2009

Dieser Blog soll so weit wie möglich frei von Werbung bleiben. Dieses Ziel wird jedoch löchrig, wenn sich ein Gerät soweit etabliert, dass es Standards setzt und richtungsweisend auch für alle anderen Branchenteilnehmer wird. Mit dem iPhone ist Apple ein solcher Zug gelungen und bereits in mehreren Projekten wird der Einsatz dieses Geräts im Bildungssektor untersucht. Im deutschsprachigen Raum dürfte das Vorhaben der Projektschule Goldau derzeit am fortgeschrittensten sein.

Ein 17jähriger – inzwischen volljähriger – US-Schüler hat das Potential des iPod Touch ebenfalls erkannt und direkt eine non-profit-Initiative unter dem Namen ischool gegründet. Ganz besonders spannend finde ich seine Idee der student advocates. Dabei informiert er seine Mitschüler über die Schulgrenzen hinweg so, dass diese in einen effektiven Dialog mit ihren jeweiligen Lehrern treten können. Damit setzt er den Druck quasi von der Basis an und es zeigt, dass auf Schülerseite ein ernsthafter Bedarf nach solchen Lernmedien vorhanden ist. Ich bin ebenfalls überzeugt, dass eine solche initiative von Schülerseite auf den einzelnen Lehrer intensiver wirkt als eine von oben “verordnete” Direktive.

Bekannt geworden ist Travis Allen über ein Youtube-Video (was fast schon symptomatisch ist), dass so guten Zuspruch erhielt, dass er sich zur Initiativengründung entschied:

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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