Die neue Lerngeneration

Kommentieren 30. June 2009

Die neue Ausgabe des elearning-Papers ist erschienen unter dem vielversprechenden Titel “Die neue Lerngeneration“.  Die Artikel lesen sich wie gewohnt bei dieser Publikationsreihe sehr gut und enthalten viel zu viel Spannendes, um es hier in einem Post unterzubringen (vielleicht später Genaueres zu einzelnen Beiträgen). Ein Auszug aus dem Leitartikel:

Kinder und Jugendliche wachsen in modernen Gesellschaften in einer Welt auf, in der digitale Technologien allgegenwärtig sind. Die weit verbreitete Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Online-Diensten durch junge Leute in ihrem Alltagsleben für Freizeit, Unterhaltung und soziale Interaktion wirkt sich auf ihre Lernbedürfnisse, -anforderungen und -erwartungen aus. Sie müssen Fähigkeiten und Kompetenzen für die Selbstentwicklung, die Partizipation in der Gesellschaft und zukünftige Arbeitsverhältnisse erwerben. In zunehmendem Maße setzen sie auch IKT für Lernzwecke ein, oft außerhalb des Klassenraums. Dies führt zur Entstehung einer „neuen Lerngeneration“ (…)

Diese Sonderausgabe über die „neue Lerngeneration“ und die „neuen Lernmethoden“ soll Berichte, praktische Beispiele und theoretische Beiträge zu dieser entstehenden neuen Lernlandschaft bieten. (…)

Von dieser Verschiebung hin zu neuen Lernmethoden und einer neuen Generation von Lernenden sind bisher nur erste, wenn auch kräftige und ergiebige Anzeichen zu erkennen. Die Auswirkungen auf bestehende Lernpraktiken und -einrichtungen werden im kommenden Jahrzehnt jedoch ein breiteres, tief greifenderes und möglicherweise disruptives Ausmaß annehmen. Dies wird neue Herausforderungen mit sich bringen, von denen sich einige bereits heute abzeichnen (…)

Damit unterfüttert dieses Themenheft – ohne das ich beim Schreiben davon wusste – treffend die theoretischen Ausführungen des vorherigen Blogbeitrags mit etwas praktischeren Ansätzen. Hier die Abstracts:

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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  1. 30. June 2009 um 20:49 | #1

    Hallo,

    ich bin heute auch auf die neue Ausgabe der eLearning Papers aufmerksam geworden. Leider scheint bei der Verlinkung der Volltexte ein Fehler aufgetreten zu sein. Ich komme immer nur zu dem Text zum Storytelling. Hoffe das wird bald behoben, denn die Abstracts klingen wirklich interessant.

    Viele Grüße,

    Christian

  2. 30. June 2009 um 21:00 | #2

    hm, bei mir klappt es prima 8sonst hätte ich es nicht gebloggt ;-) ).

    Wenn Du die Seite aufrufst, findest Du rechts Links zu einzelnen Beiträgen. Da erscheint dann der Abstract online. Oben rechts ist dann der Link zum PDF. Vielleicht Rechtsklick->Speichern unter…?

    Ich habe es nur auf englisch probiert – vielleicht liegt es an der Spracheinstellung (oben rechts) der Webseite?

    Wenn es nicht klappt, melde Dich, dann verlinke ich direkt die Beiträge selber.

  3. 30. June 2009 um 21:10 | #3

    mh, also bei mir klappt es nicht :( Mich würde vor allem der Text von Rittberger und Blees interessieren. Aber (unabhängig von der Spracheinstellung) liegt hinter: http://www.elearningeuropa.info/files/media/media19743.pdf bei mir immer der Storrytelling-Text. Wenn du den Text hast wäre es uper, wenn du mir ihn zur Verfügung stellen könntest. Danke und an der Stelle endlich auch mal Lob für den Blog.

  4. 01. July 2009 um 10:26 | #4

    Ich habe bei der Redaktion nachgefragt und zur Antwort nur den Direktlink erhalten, der bei mir klappt:

    http://www.elearningeuropa.info/files/media/media19743.pdf

    Ich schicke es Dir gleich per Mail raus…

  5. 13. July 2009 um 10:45 | #5

    Neue Lerngeneration?

    Über die Notwendigkeit der Beseitigung von systematischer Lernbehinderung durch Schule ist schon viel geschrieben worden – Stichworte: bürokratische Gängelungen, mangelnde Selbstständigkeit der Schüler, schiefe Lernrituale, Bulimielernen etc.

    Die Vorteile von Web.20, nennen wir es ruhig “Bildung 2.0″, liegen auf der Hand. In der schulischen Praxis sind wir jedoch davon meilenweit entfernt.

    Das gesamte deutsche Prüfungswesen müßte geändert werden. Neue Lernkulturen und altes Prüfungswesen/alte Prüfungsanforderungen passen nicht zusammen.Wird das in den Konsequenzen von Bildungspolitikern verstanden? Wer will das in den Parteien? Welche Interessenslagen sprechen dagegen?

    Noch eine kurze Anmerkung: Der Genrationenbegriff wird so zu naiv verwendet. Es gibt nicht die “neue Lerngeneration”, Es gibt individuelle Lernerpersönlichkeiten mit sehr unterschiedlichen Lernstilen und Präferenzen.

    Freundliche Grüße vom

    Bildungswirt

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