Wie man digitale Medien in die Schule bringt
Genau unter der Überschrift dieses Blogbeitrags hat vor wenigen Tagen Prof. Gabi Reinmann (Uni Augsburg) einen Vortrag in München gehalten. Dabei stellt sie sich selber und ihr Publikum vor die Frage welches der drei Szenarien wir gehen wollen: Schule abschaffen, beibehalten oder ändern. Hintergrund dieser Überlegung ist das Problem, auf welche Art dabei neue Medien am ehesten in schulische und unterrichtliche Strukturen eingebettet werden können.
Da ich den Vortrag für ausgesprochen anregend, treffend und hilfreich für weitere Überlegungen halte und nicht auf alles eingehen kann, möchte ich ihn hier mit meinen Markierungen und kleinen Anmerkungen einstellen, um mich im Folgenden auf einen Aspekt des Vortrags zu konzentrieren:
Wie gesagt unterstütze ich die im Vortrag aufgezeigten Punkte und die Konsequenzen, die Gabi Reinmann daraus zieht (auch der Kommentar im oben verlinkten Blogbeitrag von Sigi Jakob bringt wichtige Ergänzungen aus der Praxis). Allerdings stolpere ich über eine Behauptung, die sie als gegeben und sogar Grundlage ihrer weiteren Argumentation nutzt:
Wenn meine These stimmt, dass wir keinen Mangel an brauchbaren Unterrichtskonzepten haben, dass wir also an sich wissen, wie Lehrende digitale Medien als Lehr- und Gestaltungswerkzeug einsetzen und Lernende digitale Medien als Lern- und Konstruktionswerkzeug nutzen können, dann stellt sich natürlich die Frage: Warum werden diese Unterrichtkonzepte nur sporadisch herangezogen? Warum bringen wir diese offenbar so schwer zum Laufen?
Sie sagt selber: “wenn meine These stimmt”. Stimmt sie denn? Wissen wir, wie man digitale Medien als Lehr- und Gestaltungswerkzeug einsetzen? Wissen wir, wie Lernende digitale Medien als Lern- und Konstruktionswerkzeug nutzen können? Ich glaube, dass ist doch genau die zentrale Frage und ich würde sie mit “jein” beantworten wollen.
Lehrer – und ich glaube fast alle – wissen, dass wir inzwischen digitale Medien und Werkzeuge haben, die Unterricht und Lernen enorm bereichern und teilweise auch neu gestalten können. Sie gestehen zu, dass darin auch wesentliche Kompetenzgewinne für Jugendliche liegen, dass diese auf die Nutzung dieser Medien und deren möglichst kompetente Handhabung angewiesen sein werden. Aber viele wissen eben nicht genau, wie diese aussehen, geschweige denn, wie sie diese einsetzen können. Und nein: Wir haben keine oder nicht ausreichende Unterrichtskonzepte. Ich glaube, das ist es, was noch für Angst, Skepsis oder Zurückhaltung sorgt.
Wir haben keine fertigen Unterrichtsmodelle oder gar -entwürfe (und hier besteht evtl. das Missverständnis zu Reinmann, die immer wieder von Unterrichtskonzepten spricht) wie sie für die bereits seit Jahren immer wiederkehrenden Themen à la “Emilia Galotti”, “Photosynthese”, “Das alte Ägypten”, “Grundgesetz der BRD” usw. existieren. Das mag daran liegen, dass es sich um etwas Neues handelt. Das liegt aber wohl vielmehr daran, dass es eben kein weiteres – wenn auch neues – Thema ist, welches sich einfach in den Lehrplan aufnehmen ließe, sondern dass es eine Herausforderung der grundsätzlichen Unterrichtskultur ist, die den Lehrplan als Ganzen in Frage stellt. Das beschreibt Gabi Reinmann ja sehr schön:
Szenario III: Wir schaffen die Schule weder ab noch lassen wir sie, wie sie ist – wir bauen sie um und geben den Beteiligten neue Rollen und Aufgaben. Ein solches Szenario ist Ausdruck einer Veränderung der „Idee Schule“, wie wir sie bisher kennen, ohne dass wir auf sie verzichten, aber auch ohne dass wir sie unangetastet lassen. Ob das Ergebnis etwas ist, was einer Abschaffung der „alten Schule“ gleichkommt oder dieser noch recht nahe ist, ist dabei freilich offen.
Die Beteiligten bekommen neue Rollen und Aufgaben wobei der Prozess aber nach hinten offen ist. Und das gilt in meinen Augen auch für die Unterrichtskonzepte, die wir derzeit ausprobieren, ohne genau zu wissen, wo wir damit landen. Dies wird immer wieder deutlich, wenn wir mit angehaltenem Atem verfolgen, wie Kollegen Blogs aufsetzen und ihre Schüler auffordern, zu kommentieren, wenn Lehrerinnen Wikis in den Unterricht bringen und Schüler zur Kollaboration animieren. Wir als zuschauende Kollegen stehen staunend daneben und beobachten, gieren nach Feedback und wären am liebsten live dabei, um zu sehen, wie es angenommen wird, wo Fallstricke lauern und was es zu beachten gilt. Wir lernen im wahrsten Sinne mit und von den Schülern, müssen selber die Kultur leben, die wir vermitteln wollen und können dabei eben nicht auf etablierte Forschungen, Erfahrungen oder gar fertige Modelle und Konzepte zurückgreifen, die im Real-Unterricht erprobt und verifiziert wurden. Wir befinden uns in einer Phase, in der wir uns immer weiter voran tasten, in der wir nach dem Blog auch mal das Wiki einführen, in der wir hören und sehen, was bei anderen Kollegen gelingt und es dann selber in unseren Unterricht bringen. Dabei hören wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Dass das Angst machen kann und Mut braucht, ist nachvollziehbar. Viele Kollegen haben sich über Jahre mühsam einen Stock an Arbeitsblättern, Stundenkonzepten und Materialien aufgebaut – das sind in den Augen vieler Lehrer die “brauchbaren Unterrichtskonzepte”. Diese funktionieren aber nicht mehr 1:1 mit einem Blog, einem Wiki oder der Lernplattform, wenn ich diese nicht als reine Materialbörse missbrauchen will. Erst gestern stand ich wieder im Frankfurter Schulbuchzentrum und den Filialen der Schulbuchverlage und staunte über die Vielzahl der Materialien, die mir für meine nächste Unterrichtsreihe angeboten werden. Wenn ich dann aber das gleiche Thema mit Hilfe neuer Medien aufbereiten will, gehen die angeblich vorhandenen Unterrichtkonzepte gegen Null und ich fange nun an, diese Materialien neu zu arrangieren und auf der Grundlage deren didaktischen Mehrwerts selber umzugestalten. Einen Kollegen mit 26-Stunden-Deputat, 2 Stapeln Klassenarbeiten und der Aussicht auf Abiturprüfungen aufzufordern, nun doch mal neue Medien einzusetzen, was “neue Aufgaben und Rollen” erfordert, ist schon fast tollkühn. Was ist also gemeint, wenn Gabi Reinmann davon ausgehen will, dass es uns gelänge
Lehrende soweit mit Fortbildung zu versorgen, dass sie prinzipiell in der Lage sind, bestehende Unterrichtskonzepte mit Nutzung digitaler Medien verantwortungsvoll auszuwählen und umzusetzen (?).
Die Konsequenz ist dann aber wie so vieles in dem Vortrag vollkommen richtig: Es braucht veränderte Strukturen. Und dann gilt es tatsächlich zu verhindern,
dass selbst der medienkompetente Lehrende bei ausreichender technischer Ausstattung lieber die Finger von den digitalen Medien im Unterricht lässt.
Sondern:
Wir werden neben Überblickswissen viel Zeit auf exemplarisches Lernen verwenden und dabei auch Umwege und Irrwege in Kauf nehmen. Dabei werden wir digitale Werkzeuge zur Verfügung stellen, ohne vorherbestimmen zu können, was am Ende resultiert. Wir werden neben dem Einzellernen verstärkt kleine und größere Lerngemeinschaften bilden und darauf setzen, voneinander zu lernen – sowohl im Präsenzunterricht als auch in Online-Communities usw.
Und das gilt ganz besonders auch für Kollegen untereinander, die sich nicht mehr im Kopierraum gegenseitig Arbeitsblätter zustecken, sondern in der kollegialen Lerngemeinschaft – im Idealfall in Form einer Online-Community über die eigenen Kollegiumsgrenzen hinweg – über Unterricht, -sformen und -smedien austauschen. Das geht nur gemeinsam und in auch auf Lehrerseite mehr kollaborativen und teamorientierten Arbeitsformen, die jedem Einzelnen ermöglichen, sich mit seinem Wissen und erfahrungen einzubringen und unterrichtssituativ und alltagsnah (eben nicht über sporadische Weiterbildungen) Unterstützung beim Neudenken von Aufgaben und Rollen zu bekommen. Matthias Heil beschreibt dies aktuell so:
WIR sind es, die sich werbend und gewinnend mit kritischen Kolleginnen und Kollegen an die Rechner setzen müssen und ihnen verdeutlichen können, wie einfach die Handhabung motivierender Webservices wie Prezi, Animoto & Co. ist, und was sich damit im Unterricht vor allem hinsichtlich der Grundhaltung unserer jungen Lernenden bewirken lässt. Alles andere (Wandel im Selbstverständnis der Lehrperson etc.) ist zumindest ansatzweise häufig schon da, wird sich ergeben bzw. auch von anderer Stelle her früher oder später eingefordert werden.
Von daher stimme ich Gabi Reinmann in ihren Gedanken und Perspektiven vollkommen zu und halte den Vortrag für sehr lesenswert. Gegen Ende formuliert sie das, was ich versucht habe zu ergänzen (und nicht zu kritisieren), wenn ich meine, dass wir hinsichtlich der Etablierung neuer Medien im Unterricht eben nicht auf fertige Konzepte zurückgreifen können, sondern diese gemeinsam und fortlaufend (weiter-)entwickeln müssen:
Zur Veränderung von Schule mit digitalen Medien brauchen wir eine ganze Menge:
Wir brauchen zunächst einmal Unterrichtskonzepte. Unterrichtskonzepte müssen die digitalen Medien sowohl in der Hand des Lehrenden als auch in der Hand des Lernenden im Blick haben. Einseitige Konzepte, die nur das Potenzial digitaler Medien für die Aktivitäten des Lehrenden oder für das Handeln des Lernenden thematisieren, funktionieren in der Praxis meistens schlecht.
Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.
Ja, genau: Finger in die Wunde!-) – Gut gedacht, René… – es gibt zwar Konzepte für den Einsatz (fast) Neuer Medien wie CD-ROMs, Blogs und Foren, der Bereich kollaborativer Kreativität ist jedoch tatsächlich (noch) unterversorgt. Und das ist gut so, denn – nicht nur um das doppelte Vermittlungsprinzip zur Farce werden zu lassen – müssen wir doch auch selbst DAS lernen und leisten können, was wir unseren jungen Lernenden vermitteln wollen: Austausch, Kreativität und eine neue Einschätzung der eigenen Rolle/Verantwortlichkeit im Lernprozess! – Hier kommen wir doch an den Ort, wo das Addendum der (ganz) Neuen Medien Bestehendes hinterfragt und zur Veränderung auffordert (und da sind wir wieder an Gabi Reinmanns Argumentation dran): Ja, wir brauchen zukünftig auch in Kollegien organisatorisch gesicherte/unterstützte Teamstrukturen und Kollaboration, z.B. bei der Erstellung von brauchbaren Materialien (konzeptuell wirksam könnten sich auch Kooperationsprojekte zwischen Schule und Seminar und/oder Universität auswirken – etdecke die Möglichkeiten!-). Ja, wir brauchen zukünftig auch ein Update unserer Assessment-Konzepte (bei denen z.B. die Benutzung eines webangeschlossenen Computers in Prüfungen integriert wird
. Ja, wir brauchen zukünftig einen Schultag, der uns Räume eröffnet, dies alles ohne Burnout und womöglich gar mit gesteigerter Zufriedenheit leisten zu können…
Verbesserung: Kreativität kann man natürlich nicht “vermitteln”, ihr und ihrer Entwicklung vielleicht aber durch einen ganz konservativ begründeten Ziele/Inhalte/Methoden/Medien-Mix möglichst wenig im Wege stehen…
Danke für die ausführliche Besprechung und die guten Ergänzungen zum Vortrag
. Mit meiner Thesen, dass es nicht an Unterrichtskonzepten mangelt, dass wir also im Prinzip wüssten, wie es geht, meine ich vor allem die bestehenden wissenschaftlichen Grundlagen, die ausreichen sollten, um Unterricht besser zu machen. Das ist aber allerdings – wie man es halt in einem Vortrag auch so macht – schon etwas plakativ formuliert – das gebe ich zu. Ich wollte allem voran darauf aufmerksam machen, dass man es nicht immer auf fehlendes Wissen schieben kann, dass so wenig (flächendeckend) in unseren Bildungskontexten passiert.
Gabi
Ich habe fast schon vermutet, dass es sich um die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis handelt. Wir wissen tatsächlich, wie es theoretisch aussehen müsste, den Unterricht mit Hilfe der neuen Medien und kollaborativ-kommunikativen Tools lernerzentrierter (effektiver) zu gestalten.
Ebenso theoretisch ist es dann genau der richtige Ansatz – so sollte man meinen – an den Rahmenbedingungen anzusetzen, um mehr Freiräume zu schaffen und Umsetzungspotential freizugeben. Das erinnert mich an die Diskussion auf dem D21-Jahreskongress (http://tinyurl.com/5tc7u8), wo ja von den anwesenden Kollegen genau das auch gefordert wurde. Andererseits hat auf dem Bonner Workshop Prof. Martin Hofmann (http://www.blog.initiatived21.de/?p=971) berichtet, dass selbst ideal ausgerüstete Schulen nicht signifikant besser mit den medialen Möglichkeiten arbeiteten.
Von daher ist es wohl die Differenz zwischen Wissen und Können. Wir wissen, wie es gehen müsste, können es aber noch nicht flächendeckend umsetzen. Von daher brauchen wir natürlich die Unterrichtskonzepte, aber um sie auch “schmackhaft” zu machen, müssen sie mindestens einmal durch die Realpraxis durch und womöglich auch lehrerfreundlich dokumentiert werden. Damit das am besten miteinander einhergehen kann, sollten wir also in meinen Augen nicht an dem Punkt stehen bleiben, veränderte Rahmenbedingungen als Voraussetzung für die ersten praktischen Umsetzungen zu fordern. Je mehr wir zeigen, dass es praktisch funktioniert, desto mehr Freiräume wird man uns zugestehen und desto mehr praktische Schritte können wir dann anschließen (usw.).
Ja, das ist gut so formuliert, da merke ich jetzt erst, dass ich das unscharf ausgedrückt habe. Dann hätten wir das ja jetzt auch geklärt
Gabi Reinmann
Den Ansatz, über Assessment eine Notwendigkeit in Schulen zubringen, digitale Medien in der Schule zu implementieren, finde ich interessant.
In der diesjährigen Zentralen Prüfung zur Erlangung des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 (NRW) in Mathematik ist dieses definitiv nicht gelungen, wie ich selbst sehen konnte. Es ist bekannt, dass Tabellenkalkulation seit Einführung der neuen Kernlehrpläne Bestandteil des Mathematikunterrichtes ist. Den Schulen fällt es derzeit sehr schwer, alle Schüler darauf vorzubereiten. In der Prüfungsarbeit dann kam jedoch die Enttäuschung (je nach Perspektive!). Eine kleine Aufgabe absolut anspruchlose Aufgabe kam vor, keine Formel, nichts. Schüler sollten zeigen, dass sie eine Tabelle lesen und zwei Zellen zusammenzählen können. Dafür wurde viel Energie in die Vorbereitung gesteckt. Manche Schulen sollen, so hört man, in der Not ihren Schülern schon vor der Prüfung geraten haben, diesen Teil einfach auszulassen, da man sie nicht darauf vorbereiten konnte.
Aus diesen Erfahrungen lernen Lehrer und ihre Schüler unterer Klassen, die davon vermutlich erfahren, spätestens wenn sie sich mit der alten Arbeit auf die kommende vorbereiten, Tabellenkalkulation, da brauchen wir uns keine Gedanken drum machen.
Tabellenkalkulation als Papierübung ist ohnehin widersinnig. Bei Prüfungen ist das derzeit nicht einmal denkbar. Es lässt sich organisatorisch nicht in die Prüfung integrieren, da viele Schulen zu wenig Computerarbeitsplätze haben und man mit der Prüfung am PC ohnehin keine Erfahrung hat (siehe auch den Artikel hier im Blog zu Prüfungen mit PC in Norwegen).
Überhaupt sieht es mit der Tabellenkalkulation in der Mathematik derzeit ziemlich mau aus. Aktuelle Lehrwerke bieten einige Aufgaben und Anleitungen. Zu einer wirklich regelmäßigen und vertiefenden Arbeit mit Tabellenkalkulation reicht das aber noch lange nicht.
Lernen mit neuen Medien, so denke ich, braucht andere Lernformen, solche, welche in Richtung der Reformpädagogik gehen. Es braucht auch entsprechend ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer und vielleicht auch verjüngte Kollegien. Das soll nicht heißen, dass ältere Kollegen grundsätzlich neuen Medien gegenüber nicht aufgeschlossen sind. Es fehlen ihnen jedoch nach Jahrzehnten im Dienst vielfach einfach die Energie und der Elan, sich auch noch zusätzlich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Aus eigenem Erleben in Schule und Lehrerfortbildung bin ich der festen Überzeugung, dass solange einige dieser grundsätzlichen strukturellen Probleme nicht beseitigt werden, sich die Einführung neuer Medien in Schule und Unterricht noch über sehr lange Zeit hinschleppen wird.
Gabi Reinmann hat diese Zusammenhänge in ihrem Vortrag sehr gut veranschaulicht. Leider sehen Entscheider in der Politik diese Zusammenhänge wohl nicht und versuchen stattdessen aus einem Lastwagen einen Rennwagen zu machen, indem sie ihm die Reifen abmontieren, den Motor ausbauen und auf die Ladefläche Meter um Meter neue Anforderungspakete laden.
Das ist gut, dass es da jetzt ein konkretes Beispiel zur Veranschaulichung der Bedeutung des Assessments gibt. Danke!! Die Analogie am Schluss ist sehr treffend!
Gabi
Hi René,
mir gefällt natürlich Szenario I. Und ich finde schön, dass es genannt wird.
Interessanterweise nennen es von uns auch viele Utopia. Dennoch es fängt an sich zu konzentrieren – und die ersten echten Topoi entstehen:
http://thesparklingmartins.blogspot.com/2009/06/intentional-radical-unschooling.html
Leider bis jetzt nur in Amerika – in Deutschland herrscht ja Schulzwang. Wenn der fällt gibt es schon genügend Menschen in den Startlöchern in die Umsetzung der Utopie. Es ist natürlich unfair die Abschaffung der Schule eine Utopie zu nennen, solange Schulabschaffer gesetzlich verfolgt werden. Und Schulverweigerer gesellschaftlich diskriminiert werden.
[...] Rene Scheppler hat dazu wieder einen fundierten Blogeintrag [...]