Lernen muss nicht wehtun – serious games

Kommentieren 21. March 2009

Gefunden bei und zitiert von spiegel.de:

Vorlesungen und Computerspiele, das sind getrennte Welten. Aber bei Professoren keimt die Ahnung, dass “Serious Games” drögen Lernstoff länger haften lassen – und Spaß machen. Bisher sind speziell für die Bildung entwickelte Spiele noch selten und eher simpel gestrickt.

“Counter Strike” im Hörsaal – undenkbar! Und doch halten Computerspiele langsam, aber sicher Einzug in die Seminarräume – als sogenannte Serious Games, die den Lehrstoff einem jungen Publikum auf lockere Art näherbringen sollen, indem sie durch eine unterhaltsame Spielhandlung Wissen vermitteln. (…)

Die Spiele haben einen großen Vorteil: Der Lernstoff bleibt länger im Gedächtnis als auswendig Gelerntes aus Büchern. Die Spieler hätten etwas nicht einfach gelesen, sie hätten es erfahren, erläutert Breitlauch. Für den Lernerfolg sei dies viel besser, das zeige sich bereits bei Kindern. Serious Games brächten nur dann etwas, wenn sie auch Spaß machten.

Sie betont allerdings: “Wenn man damit die gute Lehre ersetzen würde, wäre ich dagegen.” Aber als Ergänzungsmaterial sei ein Serious Game durchaus eine Überlegung wert. Schließlich sei die Spielsituation als solche ernst gemeint und werde auch ernst genommen.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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