Lernen muss nicht wehtun – serious games
Gefunden bei und zitiert von spiegel.de:
Vorlesungen und Computerspiele, das sind getrennte Welten. Aber bei Professoren keimt die Ahnung, dass “Serious Games” drögen Lernstoff länger haften lassen – und Spaß machen. Bisher sind speziell für die Bildung entwickelte Spiele noch selten und eher simpel gestrickt.
<!--
OAS_RICH('Middle2');
// -->
“Counter Strike” im Hörsaal – undenkbar! Und doch halten Computerspiele langsam, aber sicher Einzug in die Seminarräume – als sogenannte Serious Games, die den Lehrstoff einem jungen Publikum auf lockere Art näherbringen sollen, indem sie durch eine unterhaltsame Spielhandlung Wissen vermitteln. (…)
Die Spiele haben einen großen Vorteil: Der Lernstoff bleibt länger im Gedächtnis als auswendig Gelerntes aus Büchern. Die Spieler hätten etwas nicht einfach gelesen, sie hätten es erfahren, erläutert Breitlauch. Für den Lernerfolg sei dies viel besser, das zeige sich bereits bei Kindern. Serious Games brächten nur dann etwas, wenn sie auch Spaß machten.
Sie betont allerdings: “Wenn man damit die gute Lehre ersetzen würde, wäre ich dagegen.” Aber als Ergänzungsmaterial sei ein Serious Game durchaus eine Überlegung wert. Schließlich sei die Spielsituation als solche ernst gemeint und werde auch ernst genommen.
Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.
Durch eine Sendung bei Arte bin ich auf serious games gestoßen – bereits 1997 befasste ich mich mit einem Spiel, dass der persönlichen Entwicklung dienen sollte. Ich sprach mit einer Bildungspolitikerin und stellte dieses Spiel auf 2 Messen vor. Die Resonanz war positiv. Heute erkenne ich in diesem Artikel eine Entsprechung meines damaligen Anliegens. Wo sind die Pioniere, die ein solches umfassendes Spiel anpacken wollen und können? Es ist mehr denn je aktuell und zeitlos! Wäre schön, wenn ich eine Resonanz bekomme. Gruss vom Claus