Medienrecht und Schule

Kommentieren 05. November 2008

Im Referendariat wird man hier und da auch mit rechtlichen Fragen in Berührung gebracht. Dabei handelt es sich allerdings meist ausschließlich ums klassische Schulrecht. Gerade im Umgang mit neuen Medien ist dies aber gar nicht mal die alleinige Grundlage für den Lehrer. Denn teilweise viel sensibler und konfliktbehafteter ist der Umgang mit dem Medienrecht. Erst jüngst hatte ich eine interessante Diskussion, bei der mir mal wieder aufgegangen ist, wie schnell man im schulischen Bereich beim Einsatz diverser Medien mit einem Bein quasi im Gefängnis steht.

Dies mag nun hart klingen und es mag auch nicht alles an der aktuellen Rechtslage gefallen. Ebensowenig soll dieses Post abschrecken oder einschüchtern, was den hier ja so intensiv eingeforderten und unterstützten Einsatz neuer Medien im Unterricht angeht. Das ändert aber nichts daran, dass man sie zumindest ausreichend kennen sollte, um sich sicher bewegen zu können, wenn der nächste Einsatz von Kopiertem, Eingescannten oder Aufgezeichnetem ansteht. Eine in meinen Augen sehr einfache und übersichtliche (im Rahmen des Möglichen) Zusammenstellung der gängigsten, schulischen Szenarien und Situationen liefert das Referat Medienpädagogik der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen. Sehr gelungen finde ich die in der Mitte des Dokuments befindlichen Checklisten zum Klären konkreter Fälle:

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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