OECD: Bildung auf einen Blick

Kommentieren 12. September 2008

Während unserer Tandem-Tagung werden immer wieder einige Untersuchungen und Daten ins Feld geführt, die hier und da evtl. schwer nachzuvollziehen sind. Besonders oft kommt die Sprache dabei auf die Untersuchungen der OECD. Aus diesem Grund hier ein kurzer Verweis auf die neueste Ausgabe von Bildung auf einen Blick 2008 (eine ausführlichere Auswertung hier).

Gefunden bei und zitiert von bildungsserver.de:

“Bildung auf einen Blick” ist das jährlich erscheinende Kompendium der OECD mit international vergleichbaren Bildungsstatistiken. In der Ausgabe 2008 wird die kontinuierliche Ausweitung des Bildungssektors untersucht, die dazu führte, dass heute 57 Prozent aller jungen Menschen ein Studium aufnehmen. Die Regierungen der OECD-Länder verfolgen ehrgeizige Ziele für ihre Bildungssysteme, die sie sowohl in quantitativer als auch qualitativer Hinsicht ausbauen möchten. Die öffentlichen Haushalte stehen allerdings unter starkem Sparzwang. Quantitativ gesehen setzt sich der Anstieg der Zahl der Bildungsteilnehmer und der Absolventen fort, und dies in einer Geschwindigkeit, die viele früher erstellte Projektionen übertrifft. Da der Abschluss des Sekundarbereichs II in den meisten OECD-Ländern fast zur Norm geworden ist, war die stärkste Expansion der jüngsten Zeit im Tertiärbereich zu verzeichnen. Klar ist, dass noch immer starke Anreize für den Erwerb eines tertiären Abschlusses bestehen, sowohl in Form höherer Gehälter als auch besserer Beschäftigungschancen.(…) Obwohl nach wie vor 86 Prozent der Bildungsausgaben aus öffentlichen Quellen stammen, sind die privaten Bildungsausgaben zwischen 1995 und 2005 in fast drei Vierteln der betrachteten Länder stärker gestiegen als die öffentlichen Ausgaben.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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