Web 2.0-Blume

Kommentieren 23. August 2008

Web 2.0 ist hier das über allem schwebende Stichwort dieses Blogs. In Anlehnung an eine zuvor gepostete Grafik, hier eine weitere, die mir recht gut gefällt, da sie einen interessanten Aspekt verdeutlicht:

Zum Einen habe ich mich erschrocken: Sollte ich mir Sorgen machen, bei mindestens 80% dieser Dienste registriert zu sein?

Zum Anderen zeigt diese Grafik eines deutlich: Egal, wie man Web 2.0 nun definieren will, ich glaube, dass dies gar nicht wirklich notwendig ist. Denn so oft ich darüber nachdenke, was es nun ist, komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass es sich um eine Form von Kommunikation handelt. Web 2.0 ist doch eigentlich gar nichts eigenes, oder? Web 2.0 ist doch vielmehr ein Teil von Kommunikation. Die Art und Weise, wie wir mit- und untereinander Informationen austauschen, ändert sich ständig und fortwährend. Web 2.0 ist bestimmt nur ein weiterer (Zwischen-)Schritt. Weniger die Tools, das Medium oder die User machen für mich das Web 2.0 aus, sondern die Kommunikationsstrategien, die sich dahinter verbergen. Der kollaborative Grundgedanke macht für mich das Web 2.0 aus, bei dem es sicher nicht zu weit hergeholt ist, von einem offenen bzw. globalen “Klassenzimmer” zu sprechen. Denn dies ist der zweite Aspekt, der für mich auch durch die obige Grafik zum Ausdruck kommt: Im Gegensatz zum Web 1.0 steht beim Web 2.0 nicht mehr der kommerzielle Gedanke im Vordergrund (dass dieser unterschwellig – am deutlichsten wohl im Schalten von kontextuellen Werbeeinblendungen – vorhanden ist, sollte nicht übersehen werden), sondern die kommunikative und auf intellektuellen, sozialen und kulturellen Austausch bedachte Idee.

In diesem Sinne: Viel Spaß mit der bunten Web 2.0-Welt…

Denn auch wenn die Web 2.0-Blase mal platzen sollte, die durch diese eröffneten, gedanklichen Strukturen der Kommunikation und des weltweiten Austausches wird es wohl auch über diese Phase hinaus geben bzw. werden sich diese weiter entwickeln.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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  1. 26. August 2008 um 11:17 | #1

    Ich finde diese Blume eine durchaus ansehnliche Darstellung. Zugänge zum Begriff an sich halte ich natürlich aus den Worten an sich legitim, doch eigentlich von Anfang an für nicht ausreichend. Man kann Web2.0 nämlich auch als eine veränderte Wahrnehmung, Akzeptanz und Nutzung von Internetdienstleistungen verstehen. Schon hätte man einen ganz anderen Zugang zur Thematik. Nicht die technologie steht im Vordergrund, wie die Programmentwickler immer wieder betonen, sondern die unmittelbare und vereinfachte Anwendung. Und gerade auf dieser ebene lassen sich erst die Potentiale auch im Schulischen Kontext erschließen. Soweit meine 2Cents für Heute. Anderas.

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