11 gute Gründe für Blogs im Unterricht

Kommentieren 15. July 2008

Wer den Blog verfolgt, wird merken, dass ich gerade öfters bei slideshare.net stöbere. Und ich bin wieder fündig geworden:

Eine tolle Präsentation mit dem Titel “11 advantages of using a blog for teaching” von Frank Calberg:

 

Seine Argumente sind wirklich nachvollziehbar. Hier das Extrakt aus den Folien:

  1. Using a blog makes learning independing of time and place.
  2. Using a blog makes education demand oriented, participant-centered.
  3. Using a blog encourages learners to be active throughout the course period.
  4. Using a blog helps learners improve their writing competencies.
  5. Using a blog captures changes in thinking.
  6. Using a blog invites people to collaborate.
  7. Using a blog makes education more informal.
  8. Using a blog involves also external people.
  9. Using a blog facilitates the use of images.
  10. Using a blog reduces costs.
  11. Using a blog ecourages people to continously try things out.

Eine wirklich gelungene und sehenswerte Präsentation. Und so naheliegend viele der Argumente auch sind, ist es hilfreich sie alle zusammen zu sehen. Evtl. wären noch ein paar weitere Punkte denkbar? Ich mache mal den Anfang – um Kommentare wird gebeten ;-):

  • Blogs können Lehrern die Unterrichtsvorbereitung erleichtern (da sie bereits zu hause sehen können, was Schüler z.B. als hausaufgabe im Blog verfasssen).
  • Blogs erlauben es mehrere Lerntypen anzusprechen.
  • Blogs eignen sich zum Erlernen des Umgangs mit und Bewegung in Öffentlichkeit.
  • Blogs schaffen Transparenz.
  • Blogs ….

Doch auch an dieser Stelle – wie so oft – sollte man aufpassen, nicht zu einseitig zu denken. denn nicht nur Schüler können Blogs verfassen, sondern auch Lehrer. Und das Potential, welches in solchen Lehrer-Blogs stecken kann, wird für meinen Geschmack noch nicht ausreichend betrachtet. Hierbei denke ich keineswegs an Blogs, in denen Lehrer ihre Freizeitgestaltung präsentieren, sondern Unterrichts- und schulbezogene Aspekte anregen, vorstellen, anstoßen usw. Dies kann von einem Physik-Blog für die Klasse 8 bis hin zu einem Mediations-Blog für die ganze Schule reichen. Daraus ergeben sich neue Wege, Schüler zu erreichen und für diese auch neue Wege der Kommunikation mit dem Lehrer. Ein Kommentar in einem lehrer-Blog ist für manchen womöglich doch etwas anderes als eine Meldung im Unterricht oder ein Gespräch in der Pause (was nicht bedeutet, dass diese Web 2.0 Tools derartike Kommunikationsformen verdrängen sollen – ich sehe vielmehr ihr Potential, direkte Kommunikation anzubahnen, vorzubereiten, zu strukturieren, inhaltlich/emotional zu entlasten).

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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