m-Learning Podcasts (ETH Zürich)

Kommentieren 05. July 2008

Eine noch recht neue aber gut gemachte Podcast-Reihe zum e-Learning wird an der ETH Zürich gepflegt. Thomas Korner und Andreas Reinhardt stellen Beiträge zu verschiedenen Bereichen zusammen, die teilweise recht eng an die aktuellen Entwicklungen an der ETH anknüpfen, teilweise aber auch etwas allgemeinerer Natur sind.

Besonders zwei Podcasts passen ganz gut zum Schwerpunkt dieses Blogs und sollen kurz vorgestellt werden:

  • Mobile Learning (28. April 2008)

    Hauptthema: Mobile Learning und das Potenzial für E-Learning, Interview mit Christoph Pimmer von der Fachhochschule Nordwestschweiz.

  • Einstieg ins E-Learning – ein Erfahrungsbericht (24. Juni 2008)

    Hauptthema: Einstieg ins E-Learning – ein Erfahrungsbericht, Interview mit Ilse New, Dozentin am D-GESS und am Sprachenzentrum der Universtität und ETH Zürich.

Der erste Beitrag gibt einen guten, kurzen Einblick in dasjenige, was m-Learning überhaupt bedeutet. Die wesentlichen Merkmale aber auch die Grenzen werden aufgezeigt. Sehr gut ist der Hinweis, dass es sich bei m-Learning keine Konkurrenz zu bisherigen Lernformen ist oder diese gar zu ersetzen strebt, sondern dass es sich um eine Ergänzung handelt, die – in entsprechende Szenarien eingebunden – neue Anstösse oder Anregungen für Lehre und Unterricht bedeuten kann.

Der zweite Beitrag richtet sich – so die Autoren – bewusst an diejenigen, die m-Learning selber in ihre Lehre integriere möchten. Der Erfahrungsbericht formuliert wichtige Fragen, die man sich stellen sollte, bevor man die neuen Technologien des m-Learnings einführen möchte. Doch der Beitrag bleibt nicht nur in diesem Bereich, sondern die Interviewpartnerin erläutert auch ihren Einsatz von z.B. Wikis, Weblogs und anderen e-Leaning-Formen. Hier berichtet eine Einsteigerin ins e-Learning, die anderen anderen Nutzern zuruft: “Zögern Sie nicht – greifen Sie zu” und fordert damit auf, sich mit den neuen Medien vertraut zu machen.

Insgesamt “tönen” die Podcasts nicht nur informativ sondern auch anregend. Ganz dem Motto, ES einfach mal auszuprobieren. Ruhig mal vereinzelte Techniken in den Unterricht zu bringen ist sicher der motivierende Weg, als ständig über Nachteile und Zweifel zu debattieren. Und es diskuttiert sich doch eh viel besser, wenn man auf eigene Erfahrungen zurückgreifen kann, um es beim Nächsten mal besser zu machen – oder aber auch zu erkennen, dass es evtl. nur schwer mit dem eigenen Unterrichtsstil vereinbar ist.

Dieses Post wurde erstellt von René Scheppler.

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