w@nt or don’t? Neue Medien und eLearning – Einstellungen der Studierenden
Eine interessante und umfangreiche Dissertation mit dem Titel “w@nt or don’t? Neue Medien und eLearning – Einstellungen der Studierenden Ergebnisse einer empirischen Untersuchung” hat im Juli 2007 Izabela Kwiatkowska an der Universität Bielefeld vorgelegt. Diese greift gewissermaßen das Thema eines vorherigen Posts dieses Blogs auf: Gibt es eine Net Generation?
Darin untersucht sie, mit welcher Einstellung Studenten Neuen Medien und e-Learning gegenüberstehen und ob sie sich deren Einsatz vorstellen können oder agr begrüßen würden. Die Ergebnisse, die sie sammelt, waren für mich einerseits zu erwarten, andererseits aber auch etwas erschreckend. Dass die Ausstattung heutzutage bei den meisten so weit vorhanden ist, dass von einer Vollversorgung gesprochen werden könnte, ist sicher jedem, der jüngst an einer Universität war, bekannt. Und dass der Umgang mit Neuen Medien und Internet-Technologien von den meisten recht sicher beherrscht wird (oder dass dies zumindest die meisten von sich annehemen), dürfte auch nichts Neues sein.
Anders sieht es aber beim Punkt e-Learning aus. Hier begegnen einem doch noch offenbar recht “konservative” Ansichten. Viele scheinen den Nutzen für sich selber in e-Learning-Technologien noch nicht erkannt zu haben. Dies ist sicher darauf zurückzuführen – was in der Dissertation auch anklingt – das e-Learning noch zu oft als Nachbildung traditioneller Lehrveranstaltungen genutzt wird. Plattformen und Kurse werden häufig online so aufgebaut, wie man sie auch im Hörsaal durchführen würde, ohne die sich aus den Neuen Medien ergebenen Vorteile voll auszuschöpfen.